Beiträge von chilipaprika

    Für die neuen:

    Was bedeuten die Abkürzungen MS und ZsfL?

    Münster, Zentrum für schulpraktische Lehramtsausbildung oder so ähnlich (= Studienseminar)

    Zitat

    Jaö- es ist schon irgendwie komisch, dass die Fächer am meisten genommen werden, welche eher schlechte Chancen haben.

    8) ja, sehr komisch.

    hmmm... lass uns mal überlegen... vielleicht gibt es eben schlechte Chancen WEIL soviele die Kombi nehmen ;) (denn rein rechnerisch gibt es genauso viel Bedarf an Deutsch wie an Mathe, beides Hauptfächer, durchgehend, nahezu selbe Stundenzahl, Pflichtfächer beim Abitur..)

    Ja, ich bin konsequent und fordere eh die Ableistung im Angestelltenverhältnis. Welche Vorteile des Beamtentums existieren denn im Ref? Keine!
    und kommt mir nicht mit der PKV. Nicht nur, dass ich nicht einsehe, dass sie gut sei, die könnte man auch später beim "richtigen" Beamtentum haben.

    ALG 1 vs. ALG 2 ist nicht nur eine Frage der Anspruchshöhe und vorhandenen Vermögens.
    Es hat damit zu tun, dass ich bei ALG 1 erstmal nicht zu "irgendwelchem" Job verpflichtet werden kann. Dass ich nicht alles offenlegen muss, wie ich lebe. Dass die Größe meiner Wohnung nicht überprüft wird und ich nicht verpflichtet werde, umzuziehen. Dass ich mit mehr Respekt behandelt werde (im Durchschnitt. Damit will ich nicht sagen, dass alle SachbearbeiterInnen ALG2-BezieherInnen immer schlecht behandeln).
    Es hat damit zu tun, dass ich nunmal einen Job hatte. und nicht ein Praktikum. und ich kriege kein ALG 1 nicht, weil ich getrödelt habe. Nicht weil ich zu doof war, mich darum zu kümmern, nee. weil der Staat Geld sparen wollte.

    Wenn der Staat meine Rentenversicherungsbeiträge eh nachzahlt, wenn ich nicht verbeamtet werde, warum kann er denn nicht meine Arbeitslosenversicherungsbeiträge nachzahlen?

    Chili

    Ja, und? Wo ist das Problem?
    Der Staat ist Arbeitgeber, er hat nunmal auch Pflichten und kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken.
    3% vom Brutto, zu gleichen Anteilen vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu leisten, sollten drin sein.
    Eigentlich auch die anderen Lohnnebenkosten, die normale ausbildenden Unternehmen haben.

    1) das Netto müsste natürlich angepasst werden -> snif, es wird teuerer für den Staat :(
    2) der Staat verhält sich wie jeder andere Arbeitgeber, jeder Referendar leistet seinen Beitrag zum gesellschaftlichen Solidarmodell, wie jeder andere Arbeitnehmer auch...

    Chili

    Päda ist für das Gymnasium eine der ungünstigsten Fächer überhaupt.
    Deutsch ist nicht sooo doll, Geschichte in NRW keine gute Idee. (und mit Päda bist du beim Gymnasiallehramt quasi an NRW gefesselt).

    Darstellendes Spiel würde ich wirklich nur als 3. Fach nehmen. Aber Päda sowieso auch nur noch in der 3er-Kombination empfehlen. Ja, macht mehr Arbeit, aber erhöht die Chancen.

    Beim Festhalten an Päda empfehle ich also Berufskolleg. Aber selbst da sieht es mit Geschichte nicht gut aus, da müsstest du also schon was anderes suchen.

    Chili


    Ich halte deine implizite Aussage, dass ein ernsthaftes Vorgehen gegen den Rechtsradikalismus nur innerhalb der Antifa möglich ist, für überreichlich kühn!

    Nele

    Ach Quatsch, natürlich nicht!
    aber schliesst das mein Satz aus? So wollte ich nicht verstanden werden. Ich persönlich bin kein Antifa-Mitglied, bekämpfe trotzdem Rechtsradikalismus. Ich glaube nicht, dass es - egal auf welcher Ebene - Gruppen gibt, die den Alleinstellungsanspruch haben können, dass nur sie einem bestimmten Ziel verfolgen. Das wäre meiner Meinung nach absurd.

    Chili

    Natürlich gibt es auch Ausnahmen. und natürlich wird man nicht aufgrund einer SPD-Mitgliedschaft in Bayern entlassen! Ich bin doch nicht doof / naiv.
    Ich bezog mich auf Referendare / JunglehrerInnen bei schulscharfen Bewerbungen zum Beispiel. und _angenommen es gäbe schulscharfe Ausschreibungen in Bayern_: ein SPD- und GEW-Aktivist wird es bei einem Vorstellungsgespräch in Bayern schwieriger haben als im Ruhrgebiet. Oder? Zusätzlich zu den Qualifikationen (ich gehe von gleichen Voraussetzungen aus) spielt bei der Einstellung auch das pädagogische Konzept, die Persönlichkeit, die Passung im Kollegium, usw... eine Rolle.

    Chili

    Wie kannst du denn bitte über mich urteilen anhand von 2 Zeilen in einem Forum?

    Es tut mir leid, wenn ich mir nicht meine Freunde nach politischem Parteibuch aussuche. Ich kann durchaus mit Menschen befreundet sein und nicht alle ihre Ansichten teilen.

    Chili

    Hallo!

    Zumindest weiß ich, dass es keine "Faschisten" gibt, sondern Faschisten. Punkt. Ohne Einführungszeichen.


    Dass es Gruppen in einigen Antifa-Gruppen gibt, die Gewalt als legitim ansehen, mag stimmen. Daraus kann ich nicht ableiten, dass jemand, der sich gegen Neonazis engagiert, gegen den Staat ist.
    Vielleicht kenne ich mich mit der Antifa-Szene nicht gut genug aus, aber meine Antifa-Freunde sind gegen Nazis und nicht gegen den Staat.

    Chili

    Der Mindestbeitrag der freiwilligen Pflichtversicherung trifft auf alle (und meine Antwort bezog sich auf das Kind, das sich alleine, ohne Einkommen, versichern würde).
    vor dem 30. Lebensjahr oder dem 14. Fachsemester sind Studierende pflichtversichert und nicht freiwillig. Das ist der Unterschied am Beitrag.

    Chili

    Hallo!

    Es hängt auch sicher vom Umfeld ab. Mitglied der LINKEN im Osten ist sicher weniger ein Problem als im Westen, Mitglied der GEW an einer Gesamtschule im Ruhrgebiet auch nicht im Vergleich zu einem Traditionsgymnasium einer konservativen Unistadt (oder Süddeutschland).

    Ich würde keine politische Aktivität scheuen, bei der Antifa erst recht nicht, aber ich muss während meines Referendariat _nicht unbedingt_ Kreisvorstand der KPD werden :D

    Dass die GEW - oder umgekehrt der PhV - ein Hindernis zur Einstellung sein könnte, habe ich immer als lachhaft empfunden. Mittlerweile will ich es in einigen Gegenden durchaus glauben. Aber eher nach dem Motto: (bei schulscharfen Ausschreibungen!) "Bei gleichen Voraussetzungen werden Kumpel bevorzugt".

    Chili

    WIE LANGE hat aber Michael kämpfen müssen?
    wieviele hätten den langen Weg auf sich nehmen wollen?
    Warum konnte überhaupt daran gezweifelt werden?

    Klar, jetzt hat er "gewonnen", aber der Staat bzw. das Land hat sich vorher das Recht genommen, überhaupt seine Fähigkeit anzuzweifeln...

    Chili

    Insofern du dort nicht verfassungsfeindlich auffällig geworden bist, kein Thema (Piratenpartei und
    so Späßchen) Schwieriger wird es dann bei Partizipation an Antifaaktionen u.ä. da dann deine Verfassungstreue
    angezweifelt werden könnte.

    ja, politische Arbeit ohne Substanz ist dem Staat immer lieber, als gegen Faschisten zu kämpfen. Eine tatsächlich interessante Besonderheit des deutschen Beamtentums (in einigen Bundesländern).

    In der Regel kein Problem.

    Chili

Werbung