Meeresrausch
Beiträge von chilipaprika
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ups.
Tageslicht. -
Mein Standpunkt ist: Es ist meine Sache, was ich in dieser Zeit mache, um wieder gesund zu werden. Wie seht ihr das?
In der Theorie sehe ich das wie du.
In der Praxis habe ich fast zwei Monate (NACH meiner Entlassung aus dem Krankenhaus) gebraucht, um wirklich tagsüber rauszugehen.
In den Osterferien (die dazwischen lagen) ging es erstaunlich gut, danach konnte ich schon wieder kaum.
Ich wohne am Schulort, selbst die Schulleitung hat mir gesagt "man weiß doch heutzutage, dass es viele Krankheitsbilder gibt, bei denen es förderlich ist, mach dir keinen Kopf, geh spazieren, wird keiner was sagen". Trotzdem fiel es mir schwer (Fitnessstudio, Schwimmen wären DIE perfekten Tätigkeiten gewesen, aber ich konnte nicht.)
Aber ich habe viel dazu gelernt:
a) es war schlecht.
b) Ich arbeite daran, das zu ändern.
c) Sollte ich jemals Leute draußen sehen, ist mein erster Impuls doch nicht "warum ist er draußen?" (Mensch krank) oder "oh nein, verstecken" (ich krank).
Ich finde, es ist etwas, was man / ich immer wieder reflektieren soll, weil die Impulse eben stark vom Gesellschaftsdruck geprägt sind. -
bis ich mich daran erinnert habe, wie hundsmiserabel das französische therapeutische System ist. Da blieb mir dann selbst der sarkastische Spruch im Hals stecken.
... genau... sie haben eh keine Therapien.
(aber Arztbesuche kann man natürlich irgendwo anmelden), ich bin sogar sicher, dass es eine Mittagspause gibt. -
naja, du bist krank, du sollst nicht reisen...
(Es kann gut sein, dass es nur eine Formalität ist, weiß ich nicht, aber so habe ich es mehrmals gelesen. Das mit der täglichen Erreichbarkeit und Anwesenheit am Standort wusste ich aus meiner Kindheit bzw. habe ich bei meiner Schwester in den letzten Jahren durchaus mitbekommen.) -
"OT-Funfact":
Ich könnte die Tatsache nutzen, dass sich meine Eltern im deutschen Arbeitsrecht (gar Beamtenrecht) nicht auskennen, denn:
nach französischem Recht muss ich zu festen Tageszeiten (quasi die normalen Kernarbeitszeiten) zuhause erreichbar sein (auch für Kontrollbesuche des Amtes), muss Abwesenheit wie Urlaub einreichen und darf das Land nicht verlassen, außer mit Sondergenehmigung des Kreises / der Präfektur.
(aber sie haben eh nur einmal gefragt, ob ich sie besuche UND sie wissen nicht, dass ich krankgeschrieben bin. Aber für die mögliche Nachfrage hatte ich mich schon gewappnet
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abgeschafft
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Dann bleibt nur noch das Mittelmeer übrig.
nur als Nachtrag: Frankreich hat mehr als nur zwei Meere / Ozeane. (also auch das Kontinentalfrankreich, woanders war ich leider nie).
Der Ärmelkanal, der viel größer ist als ein Kanal, heißt tatsächlich nur Ärmel auf Französisch (la Manche) -
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und decken die Informatikerlehrer auch nicht sowas wie die "informatische Grundbildung" ab (wenn genug Stunden über)? Werte & Normen klingt nach NDS, ich weiß nicht, ob es diese Art Angebot in der Unterstufe auch gibt?
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In meiner Welt feiert man an Altweiber ab 11.11 Uhr kurz Karneval in der Schule und sieht sich dann mittwochs wieder. Das war sogar an meiner eigenen Schule im Bergischen so, wo es gar keinen richtigen Karneval gibt. Ich hab wirklich üüüüüberhaupt gar kein Verständnis für Schulen, die das anders regeln. Gar keins. Kulturfrevler...
😄
Mittwoch?
Als ich in der einzig richtigen Fastnacht-Hochburg lebte und arbeitete: am Donnerstag wieder. Aschermittwoch war frei. (und da ich mo-mi arbeitete, war ich dann 10 Tagen im Gebirge wandern). -
Genau die wollte ich schreiben.
Und es ist MAGISCH! Ich schreibe Sachen rein (zugegeben, sehr wenig), mein Mann geht einkaufen und die Sachen sind dann im Kühlschrank oder im Bad.
Wie gesagt: beste App ever -
Ich bin auch Team Handschrift und (Achtung!) Füller.
Trotzdem ganz viel am Computer, aber das Haptische ist mir oft wichtig. Ich habe in den letzten Wochen festgestellt, soviel am Computer Lesen und Markieren ist nicht nur weniger schnell und produktiv, sondern strengt mich mehr an, als Buch / Ausdruck und Stift.
Was aber bleiben muss (Unterricht, wissenschaftliches Arbeiten), endet irgendwann doch in einer Computerdatei, aber davor muss sie über den Stift aus dem Gehirn raus. Und Lernzettel sind auch nur handschriftlich. -
schlimm schlimm...
Ich sehe schon, wie ich einen Gedanken habe, und erstmal den Computer öffnen muss, den Zettel vorbereiten muss, um ihn dann zu drucken.
Post-Its (ohne oder mit Klebeanteil) sind mein Überlebenstrick, bis ich etwas anderes habe, um etwas nicht zu vergessen, um mir oder meinem Mann eine Aufgabe aufzuschreiben, usw..
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