Jetzt unabhängig von der BaWü-schulrechtlichen Situation, die das erlaubt, kann ich zwar nachvollziehen, dass jemand, der leicht angetrunken ist, eher Hilfe holt, wenn er das durfte, als nicht, aber ehrlicherweise erwarte ich von Menschen, die so alt sind, dass sie (viel zu viel) Alkohol trinken, dass sie in der Lage sind, auch um Hilfe zu bitten.
Und bei aller Beziehungsarbeit bin ich Arbeitnehmerin (jaja, Beamtin) und MEIN Hintern ist mir auch wichtig, wenn ich Aufsichtspflicht habe und der Gedanke, dass ein Teil meiner Schüler*innen ab Mai jedes Wochenende auf jedem Schützenfest der Region ist, ist auch nicht beruhigend, aber ich erwarte nicht, dass sie dann mich anrufen, um Probleme zu regeln.
Wenn ich davon ausgehe, dass ich Alkohol in Maßen "freigeben" würde, dann wäre es ja der Freizeitteil der Fahrt (abends / letzter Abend), dann will ich nicht dafür der Ansprechpartner sein, sondern in meinem Bett liegen (und natürlich habe ich noch Aufsichtspflicht, aber doch nicht als Ansprechpartnerin für Alkoholkoma oder Autorennenunfall nach Autovermietung (ja, das Thema Mietsauto hatten wir im Forum schon).