Beiträge von chilipaprika

    Ja, du kannst dich selbst bewerben, Fristen sind die ganz normalen, wobei ich bei der Fächerkombi einfach Initiativbewerbungen schicken würde.
    Zum Zeitpunkt der Bewerbung darfst du nicht in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis sein. Du kannst also nicht abwarten, dass du eine Stelle hast, um die Entlassung aus dem Dienst zu haben.

    Nein, in Deutschland kann dein Antrag auf Entlassung nicht abgelehnt werden, ich glaube, drei Monate sind die Frist, die man dich "festhalten" kann.
    (Ich schreibe "in Deutschland", weil es in Frankreich nicht der Fall ist und einige also keinen neuen Job haben können, weil sie noch im Beamtenverhältnis stehen :D )

    Es gibt aber schon pro Fach auch unterschiedliche Phasen.
    Und wenn ich die Möglichkeit hätte, an einer reinen Oberstufenschule zu sein, wo ich mir den Anfangsunterricht in Französisch sparen kann: Yeah!

    Hospitieren würde ich auch total gerne. Also ganz ehrlich.
    Ich vertraue nicht auf die ganze Insta-Welt, aber schon alleine, was man mit den Kleinen machen kann und soll, obwohl sie noch nichts können. Puh.
    Ich bin schon so sehr von den Vertretungen in der 5 überfordert "Ich habe keinen gelben Stift *wein*, und Sie haben die gelbe Kreide benutzt"

    Was ist das in der SekI?

    Alle Fächer, die sich hinter dem Sachunterricht verstecken, sind doch erst in der Sek1 als erstes Mal als "Fach" oder?
    Zumindest führen wir "Politik" als Fach neu ein, Freund*innen von mir sind immer erstaunt, dass ich das Fach Geschichte in der Grundschule hatte (weil es kein Grundschulfach sei...), Chemie (von Kiggie) werden die SuS auch erst in der Sek1 als Fach kennenlernen (und die fachlichen Grundlagen.

    Die Unterschiede sind aber in den Bildungswissenschaften durchaus sehr stark!
    Vielleicht können wir hoffen, dass diese Durchlässigkeit nicht mehr lange besteht? (Und ich hätte eher gedacht, die Durchlässigkeit ist eher für Mangelfächer als für die Allerweltsfächer Politik und Wirtschaft)

    ich bin vermutlich zu dumm für diese Welt, aber dann ist meine "Befürchtung" richtig: es gibt nur eine Akte und die Akte der BR ist gemeint (den Link und die Dokumente kannte ich).
    Im Endeffekt hätte ich das Angebot ablehnen sollen, ich habe es nur angenommen, damit ich mir später nie vorwerfen lassen könnte, nicht mitgewirkt zu haben, aber weniger Spuren sind trotzdem besser.
    Egal, jetzt muss ich wohl durch.

    Tja, eine große Herausforderung der Sek1 ist aber tatsächlich, dass viele Schulen als pädagogisches Konzept die Linie fahren "möglichst viele Stunden bei einem Lehrer", die Lehrkräfte also sehr viel fachfremd unterrichten müssen.
    Würdest du an einer Schule sein, die nicht so arbeitet, ist deine Herausforderung eben die 12 verschiedenen Lerngruppen in einem Nebenfach, das nicht unbedingt den Beliebtheitspreis gewinnt. Aber es ist auch eine spannende Herausforderung, das bei den SuS anders zu gestalten.

    Tatsächlich kann man kein Geschichte für BK an meiner örtlichen Hochschule studieren, nur Ökonomik (also Sozialwissenschaften).
    Aber der TE interessiert sich im Prinzip im Vorfeld für die Fächer und guckt erst danach, wo man damit eine Stelle bekommt. Dann ist Sek1 definitiv besser als BK. Selbst Gym wäre besser.

    Ja, als Gym-Lehrkraft kann man an ein BK, man kann sogar BK mit zwei allgemeinbildenden Fächern studieren, aber das würde jetzt noch weniger Sinn ergeben, befürchte ich. (Weil da die Fächer erst recht oft einstündig sind, und man wird wohl kaum mit fachfremdem Unterricht das Deputat auffüllen können).

    und ein FSJ/BFD an einer Sek1-Schule wäre nicht sinnvoller, um die pädagogische Arbeit vor Ort kennenzulernen, bevor du eine komplett unbekannte Schulform studierst?

    Das ist natürlich richtig. Die Frage ist ja, was hat man für Alternativen? Politikwissenschaft oder Geschichte studieren? Jobaussichten mau! Besonders wenn man dann in dem Bereich später auch arbeiten möchte. Außerdem kann ich mir gut vorstellen Schüler zu unterrichten. Jetzt irgendwelche Mangelfächer zu nehmen, die mich gar nicht interessieren? Dann vielleicht gerade so irgendwie durchs Studium zu kommen? Wäre das wirklich ein besserer Weg?

    1) das, was Bolzbold sagt.
    2) Am Ende wirst du sicher mehr als diese Fächer unterrichten, vielleicht sogar in einem relativ großen Umfang, halbe Stelle oder so. Dessen solltest du dir bewusst sein. Wenn du dir also NUR vorstellen kannst, diese zwei Fächer zu unterrichten, dann ja, studiere Politikwissenschaft mit Nebenfach Geschichte, geh in die Jugendarbeit, mach Seminare zur politischen Bildung und Demokratieerziehung, usw..

    Also unabhängig von der Schulform, in der Annahme, dass du dir WIRKLICH die Frage stellst, was unterschiedliche Voraussetzungen sein können (Stichwörter: Beziehungsarbeit, "schwierigere" Klientel (vom kognitiven, vom emotionalen und verhaltens-Standpunkt):

    "Studier, was dir Spass macht" hin oder her: Dir ist aber klar, dass es kaum eine blödere Kombi für die Sek1 gibt, oder?
    Dass du am Ende eine Stelle bekommen wirst, liegt nicht daran, dass es so einen großen Bedarf an Geschichte und Politik gibt (die an vielen Sek1-Formen im "Gesellschaftslehre-Format" eh zusammenunterrichtet werden), sondern daran, dass du daneben noch einige andere Fächer unterrichten wirst: Deutsch, Erdkunde, Kunst, usw...

    Und ehrlich gesagt: Geschichte und Politik sind auch Fächer, die "jede*r" unterrichten kann, also im Zweifel kann das der Mathe-Lehrer in seiner eigenen Klasse.
    (Schreibt die Politiklehrerin.)

    Danke.
    Ich vertraue erstmal, mein Gehirn ist - ob Medikamenteneinnahme geschuldet oder weil ich dumm bin :D - nicht in der Lage, den Paragraf zu verstehen (Mit Haupt- und Nebenakte..). Ob es sinnvoll ist, sich Gedanken über hypothetischen zukünftigen Bewerbungen zu machen, sei dahingestellt :D

    MEINE Begründung für die Sek II (außer, dass die Uni, an der ich war, nur Gym-Lehramt anbot und ich es von meinem Heimatland nicht gewohnt war, dass man sich überhaupt festlegt):
    - Alle Schulstufen von 5 bis 13 = Mehr Abwechslung.
    - meine Fächer sind zum Teil eher an der Schulform verankert. Wobei: eins wäre ein Mangelfach in der Sek1, da hatte ich Angebote im Ref zu wechseln, aber wie gesagt: ich will die Bandbreite und sogar eher die Oberstufe unterrichten.

    Danke!
    Aber es ist genau meine naive Verständnisfrage: Ist es die selbe Personalakte, die eben sonst angefragt werden kann?
    Sieht der Schulleiter einer Schule, an die ich mich in 5 Jahre um eine Beförderungsstelle bewerbe, dass ich dieses Schuljahr langzeiterkrankt war und ich mir zur Wiedereingliederung (jetzt aus der Hüfte fabuliert) gewünscht habe, (erstmal) keine Klassenleitung zu haben oder nicht mehr im 2. Stock zu unterrichten?

    Bei der Schul-Personalakte wäre es etwas anderes als 20 Jahre bei der BR.

    Sie sagte, sie könne es, wir sollen es berücksichtigen. Wir haben kein besonderes Passwort für unser Mailprogramm (Schulkonto (Zugang zu schulischem Netz) ist natürlich gesichert. Ich weiß von anderen Arbeitgebern, die es auch können.)

    Ich auch.
    Bei meiner letzten Dienststelle wurde es paranoid vermutet, wegen Ansammlung von kleinen Zufällen, bei meinem Mann ist es aber definitiv so, er hat mir noch vor Kurzem von so einem Fall erzählt, wo aufgrund von Auffälligkeiten der Betriebsrat eingeschaltet wurde "Darf die IT zugreifen und die Mails uns vorlegen?" (Die Polizei wurde danach eingeschaltet, es wurde also nicht geguckt, ob jemand schwanger ist).
    Müsste in jedem Unternehmen ähnlich möglich sein.

    Total off-topic, aber als Spanischlehrer ärgert es mich immer, das zu lesen. Und ich glaube auch, dass unsere spanische Fachdidaktik einen großen Anteil an dem coolen Ruf hat, weil wir immer damit werben, dass Spanisch so einfach ist auszusprechen (ist es nicht!) und man alles so einfach schreibt und das Wetter immer so toll ist, etc.

    Also:
    Ich musste als Kind jedes Jahr (!) die Gründe fürs Deutschlernen auswendig lernen (obwohl ich ja schon in der Deutschklasse saß).
    Neben den 3 deutschsprachigen Ländern, der hohen Wirtschaftskraft (große Autos und starke Deutsche Mark!), der wichtigen Dicht- und philosophische Kultur und der deutsch-französischen Achse gab es noch:
    - Sonne! (Türkei, Spanien)
    - mit Deutsch in Spanien und der Türkei zurecht kommen, ohne Spanisch lernen zu müssen (über Türkisch wurde gar nicht mal gesprochen).

    Und ja, mein Deutschlehrer sprach kein Wort Spanisch, war aber in all seinen Ferien in Spanien. Er trug zwar kein Desigual aber sein Hautteint war überhaupt der eines Deutschlehrers.

    PS: Ich habe Deutsch gelernt, weil ich damals schon einen Knall hatte und der Meinung war, wenn alle Englisch lernen, will ich nicht. Kam meinen Eltern sehr entgegen (ich hätte vermutlich kein Mitspracherecht gehabt), weil Deutsch für die guten SuS war. Ob mit oder ohne Sonne.

    Vermutlich aber sterben die Fremdsprachen abseits des Englischen aus.

    eher das.

    Liebes kundiges Forum,
    Bei mir steht bald das BEM-Gespräch an, das ja protokolliert wird und dessen Protokoll in die Akte geht.
    Welche Akte?
    Ist es die Akte, die auch bei Bewerbung für eine Beförderung oder Abordnung angefordert und angesehen werden kann?
    Und bleibt es dann für immer drin?
    Vielen Dank im Voraus!
    Chili

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