Beiträge von Flipper79

    Ein Verdacht:

    Könnte es sein, dass "spumante" ein Schüler ist, der sich in den Ferien fleißig auf die Klausur vorbereiten möchte und deshalb von Deutschlehrern gerne eine Auswahl von Gedichten hätte, mit deren gängigen Interpretationen er sich schon vorab beschäftigen kann?

    Wenn ich eine Unterrichtsreihe konzipiert habe, habe ich gleich zu Anfang den Text für die Lernzielkontrolle festgelegt.

    War auch mein 1. Gedanke. Der 1. Satz machte mich stutzig:

    Zitat

    Ich schreibe direkt nach den Ferien eine 2-stündige Klausur in der EF um
    Thema Lyrik nach 1945 und brauche ganz dringend Hilfe dabei.

    Hallo Waldkauz,

    weißt du, warum es rechtlich nur noch möglich ist, dass die meisten Vertretungsstellen nur noch für Bewerber, die frisch aus dem Ref kommen und vor diesem keine Vertretungtätigkeit gesammelt haben, offen sind? Irgendwie doch iditiosch. :autsch:

    Die ganze Bildungspolitik ist doch im Moment für den A* (warum werden nicht alle Refs eingstellt, um kleinere Klassen zu bilden, um die Kids besser fördern zu können, um die Grundlagen für die Inklusion zu legen)?

    ich drück die die Daumen, dass ihr Seiteneinsteiger an euren derzeitigen Schulen bleiben dürft (im Sinne von Kontinutität doch gerade gut und ihr habt doch Erfahrungen, die manch frischer Ref nicht unbedingt mitbringt).

    Mich dünkt, das führte zu sehr fruchtbaren Ergebnissen! ;)

    Nele

    Na das hätte doch aus seine Vorteile :D Stefan könnte diese fruchtbaren Ergebnisse dann verkaufen und damit das Forum ein Stück weit refinanzieren :D
    Edit: Oh es hat schon Früchte getragen. Stefan ist mutiert ,,, jedenfalls erscheint er in der Wer-ist-online-Liste doppelt.

    Über SvV habe ich mich bereits informiert . Mein Referendariat abzuschließen ist natürlich meine Hauptaufgabe, ich komme damit jedoch sehr gut zurecht und habe genügend Zeit, mich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

    Trotzdem ist es nicht deine Aufgabe / dein Job dem Mädchen zu helfen. Sprich - wie bereits geagt - mit dem Jahrgangsleiter / anderen Kollegen. Diese erfahrenen Kollegen können das Mädchen dann ggf. vorsichtig ansprechen bzw. ihr Hilfe anbieten. Bei psych. Problemen ist es für Betroffene oft leichter, wenn sie sich an eine Lehrkraft wenden, der sie vertrauen / die sie länger kennt. Als Anfängerin kannst du dich schnell übernehmen. Angelesenes Wissen ist zwar hilfreich, aber Theorie und Praxis sind bekanntermaßen zweierlei.
    _Und das Ref ist bereits stressig genug, da sollte man sich - auch im Hinblick auf seine Note - darauf konzentrieren. Wenn man denn noch Freizeit hat, sollte man diese auch genießen.

    Hallo Sophie,

    ich würde zunächste anderen Kollegen ansprechen, ob ihnen auch etwas aufgefallen ist und ob sie die Schülerin besser / länger kennen. Ansprechen finde ich schwierig und kann schnell zu aufdringlich wirken.

    @ Silencium: An manchen Schulen gibt es einen schulverwaltungstechnischen Assistenten, der einem Kopien für den Folgetag anfertigt, wenn man die zu kopierenden Sachen in sein Fach legt.
    An einer weiterführenden Schule mit 40 oder mehr Lehrkräften, wäre es für die Sekretärin eine Zumutung neben ihrer normalen Tätigkeit noch Kopien für jeden Kollegen anzufertigen. Sie nimmt uns Lehrern schon genügend Arbeit ab (Verschicken von Elternbriefen etc).

    Ich würde die Stelle annehmen - wer weiß wie du in deinem BL noch suchen müsstest.

    Kann dein Sohn nicht erst mal bei seinem Vater bleiben? Er könnte dann nach wie vor in die Kita gehen, von deinen Eltern betreut werden, wenn dein Mann lange Konferenzen hat. In der Zwischenzeit kannst du nach einem Kita-Platz suchen. Ansonsten bliebe eine Tagesmutter als Übergangslösung.

    Zur Wohnung: Wie groß ist der Bezirk denn? Vll. kannst du ja deine Wohnung so wählen, dass du jeden Schulort relativ schnell erreichen kannst.

    Im Regelfall muss man nur zu Beginn der Probezeit bzw. vor der Anstellung zum Amtsarzt. Danach nie wieder (es sei denn man fehlt länger).

    Falls du die OP verschweigst läufst du Gefahr in Regress genommen zu werden, wenn das ganze auffliegt.

    @ TE: Ich kenne das Problem der schlechten Arbeiten / der Ergebnisse, die nicht zufrieden stellen.
    Ich ziehe mir den Schuh mittlerweile nicht an, da sich häufig ein Zusammenhang zwischen der mündlichen Beteiligung / dem Arbeitsverhalten im Unterricht und der Ergebnisse in der Klassenarbeit zeigt. Meist kann ich schon - wenn ich nur das Heft in die Hand nehme - vorhersagen, welche Note der Schüler (in etwa schreibt). [Ausgenommen sind die Schüler, die eher still sind und gute Leistungen abliefern. Aber wenn ein Schüler bereits im Unterricht wenig Engagement zeigt / faul ist, dann ist die Arbeit meist nicht besser.

    Ich würde folgendes sein:
    Schüler, die immmer gerade so versetzt werden, bekommen in der Oberstufe oft (nicht immer) Probleme, da ihre Lücken in Mathe / den Fremdsprachen etc. sehr groß sind. Eine frühzeitige Wiederholung hätte Lücken schließen können. Allerdings tritt gerade bei Wiederholern das Denken ein "Ich kenn den Stoff ja schon. Also muss ich nicht mehr aufpassen". Bei einigen Wiederholern habe ich erlebt, dass in dem Wiederholungsjahr kein wirklicher Lernfortschritt zu erkennen war (außer dass sie die Versetzung mehr oder weniger gloreich geschafft haben, oder im Extremfall auch nicht). Wichtiger fände ich eine individuell Förderung der leistungsschwächeren Schüler. (Wenn ein Schüler längere Zeit krank war und infolgedessen viel Stoff verpasst hat, kann eine Klassenwiederholung mitunter sinnvoll sein). Dazu wären aber kleinere Klassen notwendig und mehr Lehrer (Stichwort auch Teamteaching). Vielleicht auch ein Verfahren ähnlich wie an Gesamtschulen: Wenn ein Schüler für einen E-Kurs zu schlechte Leistungen hat, wird er in den G-Kurs heruntergestuft, kann aber in der Klasse bleiben.
    Auf der anderen Seite könnte die Gefahr bestehen, dass die Schüler manchmal gar nix mehr machen, wenn sie wissen, dass sie - wie in deiner schule - auch mit mehreren 5en und 6en immer wieder versetzt werden (dass es dann blöd auf dem Bewerbungszeugnis aussieht, sehen die Kids manchmal nicht).
    Mein Fazit: Sitzen bleiben kann helfen, ist aber kein Allheilmittel. :zahnluecke:

    Wir müssen solche Stunden nicht nacharbeiten. Es zählt aber als Minusstunde (was bei der Endabrechnung für Überstundenbezahlung stören kann. Wenn z.B. 4 Vertretungsstunden geleistet wurden (echte Plusstunden), aber vier Stunden ausfielen, bekommt man doch kein Geld.

    Ob sie es dir verbieten können, weiß ich nicht. Aber bei uns an der Schule ist es auch so, dass Refs ab einem bestimmten Zeitpunkt an (den der FL bestimmt), nicht mehr in die Q2-Kurse kommen. Immerhin müssen die FL die SuS auch zielgerichtet aufs Abi vorbereiten. Neben der UPP muss der Ref ja auch eine gewisse Zeit im Q2-Kurs unterrichtet haben. Oft hilft bei uns aber eine Absprache mit dem FL ...

    Ja, natürlich ist das unzulässig und ehrlich gesagt finde ich das auch mehr als befremdlich!
    Wende dich an die Frauenvertretung, die SWchwerbehindertenbeuaftragte usw., das geht meiner Meinugn nach mal gar nicht!

    Ich stimme Susannea vollkommen zu. So etwas geht gar nicht. Der Arzt hat eine Schweigepflicht - es sei denn du entbindest ihn von dieser. Aber dein SL scheint das nicht kapiert zu haben.
    Ich kann ja verstehen, dass er gerne wissen möchte, wie lange du ausfällst, aber manche Dinge kann man eben nicht ändern. Und wenn du eben immer wieder Verlängerungen bekommst, dann ist das eben so.
    Aber dennoch hat er nicht das Recht beim Arzt anzurufen. Es gibt Urteile, nach denen der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber nicht sagen muss, warum er krank ist.

    Ich denke, dass es nicht unbedingt jeden etwas angeht, warum man fehlt (auch nicht die Ausbildungslehrer). Klar, ich weiß meist auch, warum ein Kollege längerfristig fehlt, aber wenn jm. es nicht sagen möchte, dann ist es für mich in Ordnung. Wenn die Ref nicht belastbar ist, psych. Probleme hat, kann ich - v.a. aufgrund gewisser Vorurteile diesen Erkrankungen / Problemem bezüglich (siehe auch Reaktion eines Users hier) - verstehen, warum sie nichts sagt (abgesehen davon, dass sie evtl. Angst hat nicht verbeamtet zu werden). Nicht immer kann man davon ausgehen, dass das Kollegium verständnisvoll reagieren würde.

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