Beiträge von Flipper79

    @ Momo: Ich bin nicht aus der Haut gefahren, weil sie meinen Vornamen gerufen haben, so etwas ignoriere ich einfach. Ich bin aus der Haut gefahren, da sie an meine Sachen gegangen sind, als ich kurz den Raum verließ, um etwas aus dem Lehrerzimmer zu holen. Da ich diese Klasse selbst unterrichte, kenne ich die Pappenheimer und würde es auch einigen zutrauen.

    Lg

    Hallo liebe KollegInnen,

    was kann man machen, wenn diese einen zwar mit dem Nachnamen ansprechen, aber z.B. in der Pause hinter meinem Rücken meinen Vornamen rufen? Ich finde so etwas ziemlich respektlos, zumal ihr anderes Verhalten auch davon zeugt, dass sie mich nicht ernst nehmen. Zum Thema Respektlos / frech zählt u.a. auch die Tatsache, dass einige Schüler hinter meinem Rücken einfach an meine Sachen gehen und sie null Einsicht zeigen, wenn ich sie zusammenfalte? Leider weiß ich nicht, wer sich an meinen Sachen vergriffen hat. Ich zwar kurz davor zur klassenleitung zu gehen, aber ich wollte nicht, dass die Sache noch mehr eskaliert.

    Ich würde em Schüler, der abgeschrieben hat, für die Aufgabe 0 Punkte geben.

    @ Ruhe, Jorge: Naja nehmen wir den Fall Mathe. Ich kann ja in Version A schreiben: Führe für die Funktion f(x)=3x^3+4x^2+3x eine Kurvendiskussion durch. Bei Gruppe B lautet die Funktion f(x)= 2x^3+4x^2+3x oder meinetwegen auch mit anderen Koeffizienten. Wenn ich nett bin, kann ich für den Fehler, der beim Übertragen der Aufgabenstellung ins Heft zustande kam :rolleyes: einen Punkt abziehen, dann aber alles normal bewerten.

    In dem Falle würde ich wegen eines Täuschungsversuchs für die 2 Aufgaben 0 Punkte geben.

    Auch in NRW hat man als klassenlehrer sehr viel Unterricht in seiner eigenen Klasse.
    --> Weniger Klassen / weniger Schüler
    ---> Man lernt SuS schneller kennen
    ---> Man hat bessere Möglichkeiten der Diziplinierung als wenn man nur in einem zweistündigen fach unterrichtet.

    Dieses wären sicherlich die Vorteile. Nachteile wären die folgenden:
    - Man muss Klassenpflegschaften / elternabende organisieren, d.h. man ist auch abends hin und wieder in der Schule. Nicht unbedingt jeder findet dieses besonders erstrebenswert
    - Man muss sich bei Problemen oft mit Eltern auseinandersetzen. Dieses kann zeitaufwändig sein und ggf. auch nervenaufreibend.

    Wenn die Klasse jeodch unproblematisch ist, können es sschöne Jahre werden

    Ich würde gerne eine eigene Klasse haben, tortz der Nachteile.


    lg

    Was ein Sponsorenlauf ist, hat Larinette ja bereits erklärt: Die SuS sollen (je nach ihrem Leistungsvermögen) eine bestimmte Strecke laufen. PRo Kilometer spenden Eltern, Verwandte einen bestimmten Geldbetrag. Wenn z.Z. pro Kilometer 5 € gespendet werden und der Schüler 5 km läuft, erläuft er 25 €.

    Zur Lesenacht: Die Schüler treffen sich an einem bestimmten Tag (vorzugsweise ein Freitag, Samstag oder ein Tag vor einem Feiertag) abends in der Schule. Vielleicht veranstaltet man vorher ein gemütliches Abendessen / eine kleine Fete (jahrgangs- oder Klassenweise). Anschließend dürfen lesebegeisterte Kinder aus ihrem Lieblingsroman vorlesen (ggf. Thema z.B. Krimi vorgeben). Gerade Fünft- und Sechsklässler finden so etwas "cool". Jüngere Schüler sicherlich auch, ältere Schüler wohl eher nicht. Vielleicht dürfen sie auch in der Schule übernachten.
    Vielleicht könnte man in der Lesenacht pro Klasse den besten Leser / die beste Leserin ermitteln. Anschließend treten die besten Klassenleser im Jahrgang an und es wird der Jahrgangssieger gesucht.
    Eltern / Freunde können dann etwas spenden (oder Kuchen / Leckereien verkaufen).

    Lg

    Wie wäre es mit folgenden Punkten:

    - Sponsorenlauf
    - regelmäßiger Kuchenverkauf z.B. auf Elternsprechtagen, Tag der offenen Tür, in Pausen
    - Oster- / Weihnachtsbasar / Flohmarkt: Dort könnte alles verkauft werden und der Erlös gespendet werden.
    - Aufruf in der örtlichen Presse? Vielleicht sind Bürger froh, wenn sie gute und gebrauchsfähige Bücher für die Schule spenden können
    - Stadtbücherei fragen. Bei uns werden manchmal (ältere) Bücher für günstiges Geld verkauft.
    - Lesenacht mit der Bitte um Spenden der Besucher

    Hallo Putzmunter,

    nein, einen solchen Tag gibt es bei uns nicht. Bei uns bereiten die Fachlehrer die SuS im normalen Unterricht auf die Abiprüfungen vor. So wie ich es von Schülern und Kollegen mitbekomme, klappt dies auch soweit ganz gut. Zumal seien wir mal ehrlich: In der letzten Schulwoche gehen doch viele SuS nur noch zu ihren fächern, in denen sie die Abiprüfung absolvieren. Und viele SuS lernen ohnehin in Kleingruppen ...

    Aus meiner Schulzeit kenne ich es so, dass einzelne kollegen auf freiwilliger Basis zusätzliche Übungsstunden / Wiederholungsstunden anboten (aber nur für die SuS, die das jeweilige Fach im Abi hatten)

    lg

    @ katma: Wie verhalten sich die Schüler bei den anderen Kollegen? Es gibt ja Klassen / Schüler, die alle Lehrer nerven und gegenüber allen Lehrern respektlos sind. In diesem Fall könnte es helfen, wenn alle Kollegen an einem Strang ziehen und sich gemeinsame Maßnahmen überlegen, die dann auch so durchgezogen werden.
    Ansonsten hilft nur ein hartes Durchgreifen über Noten: regelmäßige Leistungsüberprüfungen (Vokabeltests, kleine Leistungsüberprüfungen), schlechte mündliche Noten, über Arbeitsverhalten sprechen. Eltern kontaktieren ...

    Hallo Mara,

    Hausaufgaben für 6er sind wohl rechtlich zulässig. Die Frage ist, welchen Umfang die Hausaufgaben einnehmen. Im Schulgesetz (?) müsste stehen welche Zeitdeputat die Hausaufgaben (für alle Fächer gemeinsam) einnehmen dürfen.
    Allerdings dürfen keine Hausaufgaben von einem Langtag auf den nächsten Wochentag aufgegeben werden (gilt in NRW und nur für die Sekundarstufe I). Wenn ich also eine 6. Klasse Montags (SuS haben 9 Stunden Unterricht) habe und Dienstags wieder, darf ich ihnen auf Di keine Hausaufgaben geben. Auf Mittwoch schon, es sei denn sie haben auf Di einen Langtag.

    Hausaufgaben dürfen - wie Bear schon sagte - ggf. nicht bewertet werden. Aber man kann einen Schüler bitten seine Hausaufgabe vorzutragen. Kann er dies nicht, ist es 6. Ich handhabe es auch so, dass ich mir einen - Strich mache, wenn ein Schüler seine Hausaufgabe nicht hat. Wenn er sie in der nächsten Stunde unaufgefordert vorzeigt, mache ich mir ein Sternchen. Bei dreimal nicht gemachten Hausaufgaben gibt es ein nettes Briefchen an die Eltern zu Hause.

    Lg

    Ich würde die Veranstaltung auch nur bis 24 Uhr genehmigen lassen, da dies schon ziemlich lang ist und irgendwann die Luft raus ist. Eine zusätzliche Frage wäre auch, ob die Kollegen unbedingt nach 24 Uhr Aufsicht führen möchten. Oft ist es schon ein Problem eine Aufsicht bis 24 Uhr zu finden, gerade für Kollegen, die nicht am Schulort wohnen / Kinder haben / an dem Abend etwas anderes vor haben.

    Lg

    Zitat

    Original von Hawkeye

    Ja, aber was hat das mit dem Tierschutzgesetz zu tun?

    Mein Kollege tötet im Garten, ich auch. Direkt neben dem Grill. Da solls ja auch hin.

    Ich hab ja nicht gesagt, dass die Tatsache, dass das Kaninchen in der Schule geschlachtet wurde ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt (bin kein Jurist). Mir geht es nur um folgende Punkte:

    1) Es macht den Kindern, wie Shadow schon sagte, ggf. weniger zu schaffen, wenn sie einen Schlachthof besuchen. als einer in der Schule (auch dann fände ich für Grundschüler und wohl auch für Schüler der Sekundarstufe I unangemessen). Einer Schlachtung beizuwohnen fände ich etwas ... unangemessen, auch im Schlachthof.
    2) Wenn sich die Kinder erst noch vom Kaninchen verabschieden konnten, dann bauen sie einen Bezug zum Tier auf. Wenn sie das Fleisch im Supermarkt kaufen, dann ist das Tier "anonym". Sie kennen es nicht.
    Ich könnte z.B. auch kein Tier essen, das ich kenne (z.B. weil ich eines im Garten halten würde).
    3) Kaninchenfleisch ist in unserere Kultur eher nicht so bekannt. Die meisten Kids werden Schweinefleisch, Kalbsfleisch oder Geflügel essen. Auch ich habe noch kein Fleisch eines Kaninchens gegessen. Wie bereits einer meiner Vorpster geschrieben hat, halten viele Kids selbst ein Kaninchen zu Hause. Ein Schwein, eine Kuh oder ein Huhn werden eher nur Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, halten. Somit identifizieren sie sich vll. mehr mit einem Kaninchen als mit einem Schwein.
    Für mich käme es z.B. auch nicht in Frage einen Hund zu essen, auch wenn es in anderen Kulturen üblich ist.
    4) Wenn sich die Lehrer schon entscheiden ein Kaninchen in einer Schule zu schlachten, dann hätten sie sich zumindet die Einverständniserklärung der Eltern (und der SL) holen sollen.
    5) Hätten sie die Unterschriftenliste beachten sollen und ihr Votum noch einmal überdenken sollen.

    Es gibt zig andere Möglichkeiten das Thema Steinzeit für Kinder anschaulich / interessant zu machen ...

    Lg

    Zitat

    Original von Hawkeye
    Mit dem Verwerten des Tieres zur Nahrung ist aber der vernünftige Grund gegeben. Sonst dürfte ich z.B. kaum die Fische, die ich fange, töten und mein Kollege säße wegen seiner geschlachteten Hasen schon lang im Gefängnis.

    Die Frage ist aber wo die Schlachtung stattfand. Sie fand in der Schule und nicht etwa im Schlachthof / Bauernhof statt.

    lg

    @ Herr Rau: Egal ob die Eltern nun informiert wurden oder nicht, ich würde als Lehrer immer einen Elternbrief an die Eltern herausgeben und mir schriftlich bestätigen lassen, dass ich einverstanden bin, dass mein Kind an dieser Schlachtung teilnimmt.

    Und als Lehrer hätte ich auch auf die Schüler gehört, wenn sie eine Unterschriftenaktion gestartet hätten. Die beteiligten Lehrer argumentieren, dass eine solche bei einer Mathearbeit schließlich auch nicht wirksam seien, aber es ist ein himmelweiter Unterschied, ob es um eine Mathearbeit geht oder eben um die Schlachtung eines Tiers. Zumindest hätten sie die Argumente der Kids hören sollen und die Liste nicht einfach ignorieren sollen.

    @ Herr Rau: Ja, die Kinder haben Unterschriften gesammelt- Allerdings ohne ERfolg:

    Zitat

    Auch eine Unterschriften-Aktion der Schüler konnte das Tier nicht retten.

    Zitat

    Die Lehrer zeigten sich von der Aktion unbeeindruckt. "Wir haben diese Form der Petition zurückgewiesen", sagten die Lehrer den "Lübecker Nachrichten".

    Meiner MEinung nach, hätte die Lehrer sich danach noch einmal Gedanken machen sollen.

    Aber die Eltern wurden scheinbar nicht informiert:

    Zitat

    Danach versäumten sie allerdings, den Eltern von ihrem Beschluss zu erzählen.

    Zitat

    Original von Nananele

    Die Doppelmoral von einigen ist ja schon sehr lustig, aber das setzt dem ganzen die Krone auf. Du weißt schon, WIE die meisten Schlachtiere leben müssen, oder?

    Ja, das ist mir schon bekannt, aber ich esse generell nur Bio-Fleisch und Bio-Eier.

    Zitat

    Und an alle, die sich aufregen über eien Schlachtung in Anwesenheit von "so jungen" Kindern... Ich hoffe ihr lasst sie keine Computerspiele spielen und kein Fernseh schauen, die sensiblen kleinen Mäuse... :rolleyes:

    Es gibt auch pädagogisch sinnvolle Fernsehsendungen / Computerspiele.
    Und was die Kids zu Hause machen, geht mich kurz gesagt nichts an.
    Im Unterricht achte ich schon darauf, dass sie keine Spielchen am PC machen.
    Und es ist in meinen Augen ein Unterschied, ob sie eine Kaninchenschlachtung live erleben (und sich vorher verabschieden) oder ob sie meinetwegen eine Doku über die Schlachtung von Tieren im Fernsehen sehen.

    Es gibt Dinge, die nicht in den Unterricht gehören ...

    @ Herr Rau: Ja, die Teilnahme war freiwillig. Aber die Eltern wussten nicht Bescheid, was dort genau gemacht wurde. Wenn die ELtern vorher informiert worden wären und ihre Kids dann da hin geschickt hätten, wäre es ja noch ok.

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