Beiträge von Flipper79

    Ich weiß nciht, was so schwer daran ist, einfach mal eine Krankmeldung hinzunehmen.

    Ich möchte auch nicht in einer solchen Atmosphäre arbeiten, egal vom wem eine solche "Vermutung" kommen würde.

    Bei uns ist das zum GLück nicht so: Man meldet sich krank und das wird akzeptiert. Wir müssen auch keinen Grund angeben, warum wir fehlen (außer Corona, da dann eben das pos. Testergebnis ausreicht, um in Isolation zu sein und 5 bis max. 10 Tage raus aus der Schule zu sein).

    Wenn ich ein solches Gerede von KuK hören würde, würde ich der betroffenen Person deutlich sagen, was ich davon halte und je nachdem wie sie reagiert, auch nicht davor zurück zu schrecken, mich bei der SL darüber zu beschweren (insbesondere im WH-Fall).

    Jetzt ma: In die Umkleide geht man eh nur bei den ganz Kleinen. Da finde ich, sollte es geschlechterübergreifend möglich sein. Von Personal, das ausgebildet ist, das man kennt, das man wieder sieht.

    Das Alter der Kinder ändert ja nichts am Grundproblem, dass es als Mann vll. eher als Tabu gilt eine Umkleide von Mädchen zu betreten (da dann gewisse Vorurteile auftreten) als das eine Frau eine Umkleide von Jungs betritt (da dort diese Vorurteile dort geringer oder nicht vorhanden sind).

    Mich hat es im Ref genauso gestört, dass den männlichen Referendaren gesagt wurde: Seht bitte zu, dass ihr niemals mit einem Mädchen alleine in einem Raum seid, wo die Tür geschlossen ist, diese Empfehlung den Referendarinnen nicht gegeben wurde (dass wir bitte mit Jungen nicht alleine in einem geschlossenen Raum alleine sein dürften.)

    Aha, ein Grundmisstrauen gegenüber Männern ist also kein Vorurteil und keine Diskriminierung? Cool.

    wieder was gelernt.

    :staun:

    Vielleicht sollte man sich ganz simple mal darauf einigen, dass weder Lehrer in Mädchenumkleiden, noch Lehrerinnen etwas in Jungenumkleiden zu suchen haben. Dann könnte man sich jegliches Grundmisstrauen und Vorurteile gegenüber den männlichen Kollegen einfach mal sparen.

    Richtig! Es geht um das Prinzip.

    Nur da sexualisierte Gewalt öfter von Männern ausgeübt werden dürfen Männer "sicherheitshalber" nicht in Mädchenumklenden und da Frauen so etwas statistisch seltener machen, dürfen sie - dank des Vertrauensvorschusses - in die Umkleiden der Jungen?

    Ich würde als Frau nicht ohne Grund in eine Jungsumkleide gehen um über jeden Zweifel erhaben zu sein (Ausnahmen mögen medizinische Notfälle sein).

    Wenn dieses in einer Klasse nicht anders gehen sollte, würde ich mir vorher die Schulleitung ins Boot holen und die Einverständniserklärung der Eltern.

    Bei uns wird es auch nur auf Wunsch gemacht (oder wenn eine Bewerbung auf eine Beförderungsstelle) ansteht.

    Stunden, bei der uns die SL besucht, auch nur im Rahmen von Revisionsstunden ... den Stress würde ich mir auch gerne ersparen.

    Ich habe nichts dagegen, wenn eine gegenseitige Hospitation stattfindet, dann aber bitte ohne das Schreiben von Entwürfen.

    Zum Thema TZ (und Möglichkeit der Rückkehr der VZ)

    Es ist gut, dass man die Möglichkeit erhält, aus verschiedenen Gründen

    a) Die Kinder werden größer und die TZ Tätigkeit ist nicht mehr nötig (aus Sicht der Eltern)

    b) Die persönlichen Verhältnisse verändern sich, warum auch immer

    Zum Thema Rückkehr G9

    - Man muss nicht mehr so durch den Stoff hetzen. Das kommt allen Beteiligten zugute, insbesondere denen, die nicht so leistungsstark sind.

    - An meiner Schule gibt es Viele, die nach dem Abi (G8 ) noch nicht wussten, was sie machen möchten (ok, ist bei G9 auch der Fall, aber sie haben ein Jahr mehr Zeit um zu reifen, um sich über alles Gedanken zu machen. Das ist gerade in dem Alter wichtig)

    Ich denke, dass Vieles zwar auch vom Gesetz abhängt, dass jetzt kommt, aber auch

    a) von den Verhältnissen an den Schulen: Sind genügend Arbeitsplätze vorhanden? Entlasten sich die KuK ohnehin schon durch gemeinsame Arbeit? In der Schule sind ja ggf. Absprachen im Team leichter möglich.

    b) von der Schulleitung. Ist sie kulant genug und sagt sie - natürlich abhängig davon wie das Gesetz aussieht: Ihr könnt arbeiten wo ihr wollt, erfasst aber bitte (in welcher Form auch immer) eure Arbeitszeit? oder besteht sie ggf. darauf, dass in der Schule gearbeitet wird (zumindest in einem bestimmten Rahmen)? Das "Ihr arbeitet aber dann und dann in der Schule" könnte sie auch jetzt schon "anordnen".

    Und vor allem und dann sind wir wieder beim Thema aus dem Thread mit der Sonntagsarbeit: Wird "zugelassen", dass eine Lehrkraft ihre Arbeitszeit (offiziell) an einem Sonntag erfasst? [Was diese Lehrkraft dann inoffiziell macht, ist dann ihre Sache]

    Aber vielleicht erledigen sich durch die Erfassung der Arbeitszeit auch Sachen wie:

    > Eine Lehrkraft bekommt zu viele Korrekturkurse.

    > Die Diskussionen, ob es denn nun aufwändiger ist, in der Physikssammlung/ im Chemielabor zu stehen und Experimente vorzubereiten (oder nachzubereiten) oder einen Stapel Klausuren/ Klassenarbeiten zu korrigieren.

    Am Ende steht dann da: Kolleg:in 1 hat so und so viele Stunden gearbeitet (ggf. zu viel) und Kolleg:in 2 hat so und so viele Stunden gearbeitet.

    > Das Lehrkräftebashing, dass wir ja so viele Ferien haben!

    Bis es aber soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen, da

    a) das Gesetz erst mal gemacht werden muss

    b) diverse Verbände/ Gewerkschaften etc. eingebunden werden müssen.

    Update, und jetzt bin ich nur noch wütend: PCR Test negativ.

    Wie kann das sein? Ich habe sechs Schnelltests gemacht, zwei am Freitag und zwei am Samstag, zwei am Sonntag, vier gute Tests und wirklich gewissenhaft durchgeführt von zwei versch. Herstellern, sowohl Nase (3x)- als auch Rachen (1x), sind also falsch positiv. Es waren zwei negative dabei.

    Dafür sage ich dann gleich zwei "Once in a Lifetime"-Feiern ab, enttäusche mein Kind maßlos, weil es nicht zu Oma und Opa kann und telefoniere herum und warne alle Leute, die ich getroffen habe? Melde mich in der Schule als Coronafall, fahre ewig in der Gegend rum zum Hausarzt (alter Wohnort, hier nimmt keiner neue Patienten an) und zahle den blöden PCR jetzt wieder selbst?:autsch::autsch::autsch::autsch::autsch::sauer:

    PS: Der Witz ist: Jetzt bin ich eh krankgeschrieben, da ich mittlerweile schon grippig unterwegs bin. Komme mir dennoch wahnsinnig bescheuert vor.

    Das ist ja total bescheuert und ärgerlich.

    Ich hoffe, dass deine Schulleitung wenigstens verständnisvoll war. Eine fiese Schulleitung (die hoffentlich niemand hat!) könnte dem Kollegen/ der Kollegin dann "unterstellen" falsche Angaben gemacht zu haben, um ein paar Tage raus zu sein. (Klar, einfacher wäre es, wenn man sich telefonisch krank schreiben ließe, aber trotzdem ...)

    In der Schule überall SuS mit Erkältungssymptomen, einige zuhause mit Covid, andere zuhause mit AU aus Teleklinik... Man kann nur appellieren und hoffen, dass sie sich wirklich vor der Schule selbst testen...

    Selbst wenn:

    Wenn man sich pos. testet und die offiziellen Tests (incl. PCR) neg. sind, bringt es auch nicht so viel: Wenn man sich dann nicht krank schreiben lässt, geht man ggf, infektiös zur Schule und steckt die KuK und SuS an.

    Naja, wir waren und sind verpflichtet spätestens Sonntagabend noch mal in die Cloud zu gucken oder Mails zu lesen, Arbeit zieht das in der Regel erst Montag nach sich, es sei denn die Eltern müssen noch kurz über eine Änderung informiert werden.
    Und ja, ich denke schon, dass das geht, denn sie könnten ja auch anweisen, dass wir Montag früh um 6UHr das spätestens lesen müssen, das will ja auch niemand, wäre aber ohne Zuschlag usw. möglich.

    Was ist so super wichtig, dass man Sonntags Abends seine Mails checken muss, was nicht bis Freitag Mittags (ggf. Nachmittags) im Mailkasten ist? (von besonderen Ausnahmlagen mal abgesehen).

    Es gibt halt Dinge, die kann man nur verstehen, wenn man bestimmte Erfahrungen gemacht hat. Und ich habe Erfahrungen gemacht, die mich davon abhalten würden, ein ungeborenes Kind dem Risiko in der Schule auszusetzen… zumal arbeiten ja möglich ist, nur halt nicht in Präsenz. Da sollte jede Frau ( und gerne auch jeder Mann) dankbar für sein, den der Schutz ist ein Privileg, den viele nicht haben.

    Ich würde mein Ungeborenes auch keinen Risiken in der Schule aussetzen wollen. Wenn das Kind anschließend nicht gesund ist, gibt einem auch niemand etwas dafür.

    Wenn sich Frau jedoch dafür entscheidet schwanger (in höheren Klassen) zu unterrichten (soweit es in dem BL zulässig ist), steht es ihr ja frei (oder eben nicht in Präsenz).

    1. Masken-Pflicht geht aufgrund den aktuellen Vorgaben des Bundes nicht. Ich hoffe, dass sich die Lage bald ändert und der Bund dieses ermöglicht

    2. Unsere SuS haben sich bei Corona-Symptomen oftmals freiwillig morgens selbst getestet (mit privat gekauften Tests). Ok, wir haben sehr verantwortungsbewusste SuS und Eltern.

    Mir wären mehr Maßnahmen zwar auch lieber gewesen, aber immerhin gibt es die Möglichkeit, dass am 1. Schultag gestest wird und immerhin bekommen SuS 5 Tests/ Monat für zu Hause.

    Und um uns zu schützen, ahebn wir immerhin die Möglichkeit freiwillig FFP-2 Masken (oder OP Masken) zu tragen. Zumindes OP Masken müssen uns gestellt werden. Ich hoffe auf FFP 2 Masken, zur Not kaufe ich die selbst.

    Auch dann brauchen die Eltern meine Privatnummer nicht. Ich kommuniziere mit ihnen ja dienstlich.

    Viele Eltern fragen aber direkt danach (eher bei den Kleinen als bei den Großen). Manchmal ist es ganz praktisch, da Eltern nicht immer Zeit haben zu Schulzeiten anzurufen und ich kann auch eben schnell nach Dienstschluss (= Unterrichtsende) anrufen. Im Lehrerzimmer ist es oft viel zu laut um Telefongespräche zu führen ...

    Und obwohl ich in einer großen Stadt lebe, treffe ich doch immer wieder Schüler oder/und deren Eltern, entweder in der Kirche, beim fortgehen, einkaufen, oder einfach auf der Straße. Da man bei diesen Gelegenheiten ohnedies miteinander spricht, kann man auch gleich die Nummern tauschen.

    Ob ich jetzt irgendwann irgendwo mit Eltern oder SuS persönlich spreche oder meine Smartphone- / Festnetznummer an diese herausgebe ist für mich ein großer Unterschied.

    Ich gebe diese Nummer nur an Eltern raus, wenn ich eine Klassenleitung habe und dann nur meine Festnetznummer.

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