Das gesellschaftliche Ergebnis trotz 'Hinschauens': Zunehmende Spaltung und Radikalisierung der Gesellschaft, sei es links-, rechtsextremistisch, antisemitisch, salafistisch oder sonstwie stark nationalistisch orientiert, dazu noch soziale Verwahrlosung, Desinteresse an Erziehung, zunehmende Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft...Gesellschaftliche Zustände, die auch in die Schulstube transportiert werden. - Auf der anderen Seite Rotstiftpolitik bei sozialen Projekten, prekäre Arbeitsverhältnisse für Sozialarbeiter...
Gerade deswegen müssen wir Lehrer - ggf. in Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeitern etwas gegen diese Tendenzen machen. Möglichkeiten gibt es viele:
- Schule ohne Rassismus
- Aufklären / Bewusstmachen von diesen Problematiken
- Hilfen anbieten, wenn man merkt, dass etwas zu entgleisen droht (Einbeziehung außerschulischer Träger, Personen, ...)
- KuK Fortbildungen anbieten und auffordern diese zu besuchen, um kUK für diese Themen zu sensibilisieren
- Den Mut haben auch das JA, Behörden einzuschalten, wenn Probleme zu massiv werden
- Kindern, die zu verwarhlosen drohen, die keine Erziehung genießen haben nur die Schule um aufgefangen zu werden (ok auch die "Arche" etc)
- In Unterrichtsreihen, die eh gemacht werden müssen, diese Themen geschickt aufgreifen
- AG Angebote
- soziales Engagemen fördern (eben in AG's, Projekten etc)
Nichts machen ist keine Lösung ... Nicht umsonst habe ich auch einen Erziehungsauftrag.