Beiträge von Flipper79

    1. Beim Sabbatjahr müsstest du erst einmal in die Ansparphase. Die Frage ist, ob du diese Ansparphase schaffst bevor dein Mann in die USA reist für 1 Jahr.

    Du musst mind. 1 Jahr ansparen und kannst dann für 1 Jahr freigestellt werden. (Du bekommst aber jedes Jahr nur die Hälfte des Gehalts. Ob dir das reicht, musst du wissen.

    Besser sind längere Ansparphasen.

    Dann bleibt noch die Frage, ob die Ansparphase in die Probezeit fallen darf.

    2. https://www.lehrer-weltweit.de/wege/

    Aber dafür brauchst du z.T. auch die Freigabe vom SL.

    3. Schwanger werden, 1 Jahr EZ in den USA :)

    4. Beurlaubung ohne Bezüge: Auch da müsste der SL / die Behörde wieder zustimmen.

    Abgesehen davon wäre das BL wichtig.

    Ich kenne aus der Diskussion auch Eltern, die das Ganze durchaus kritisch sehen, v.a. so kurz vor den Sommerferien. In der aktuellen Stunde haben sie gerade ein Zitat eines offensicht Vaters gebracht: Es sei nur eine Alibiveranstaltung, wichtiger seien gescheite Konzepte für die Zeit nach den Sommerferien.

    Ich finde es auch unverhältnismäßig.

    Zur Pausenaufsicht werden bei uns nur Kolleginnen und Kollegen eingeteilt, die eh da sind und dann auch noch zeitnah zum eigenen Präsenzunterricht (max. 45 Minuten warten).

    Ausnahme: Kollege Müller bittet explizit um Pausenaufsichten, wenn er nicht im Hause ist, da er eh allein stehend ist, kaum im Präsenzunterricht eingesetzt ist und belasteten KuK helfen möchte. Außerdem fällt Herrn Müller die Decke auf den Kopf.

    Ein Tausch der Aufsichten ist ohne weiteres möglich. Der Schulleitung ist es bei uns nur wichtig, dass die Aufsichten abgedeckt sind.

    So ist es. Und was hinzukommt, bei allem Mitgefühl für meine Schulleitung, an ihren Bemerkungen habe ich gemerkt, dass sie sich das Homeoffice wesentlich schöner ausgemalt haben als es ist. Ausschlafen war mal 3 Tage schön, die psychische Belastung, die dadurch entstand, war es nicht. Eigentlich sind doch alle froh, jetzt wieder gehen zu dürfen, oder?

    Zumal Unterricht im homeoffice zeitaufwändiger ist. Was ich sonst an die Tafel schreibe / mündlich erkläre, muss ich jetzt verschriftlichen.

    Fragen müssen per Mail z.T. mehrfach beantwortet werden (da 3 SuS die gleiche Frage haben). Im Unterricht fragt nur Lieschen Müller und Hans Peter's Frage hat sich erledigt.

    Teils quillt der Mailkasten über, v.a. wenn man die Lösungen der SuS korrigiert.

    Macht man im normalen Unterricht ja nicht.

    Also ich versuche ja immer noch diese Idee mit den größeren Räumen zu begreifen. Ist die Idee dann, dass die Klassen vollständig (also eben nicht mehr geteilt, weil man ja die Lehrer nicht klonen kann) in größeren Räumen unterrichtet werden? Und bekommen die Lehrer dann ein Megafon und die Kinder in der letzten Reihe ein Opernglas? Und sind Hofpausen dann gestrichen, weil es keinen Hof mehr gibt? Und stehen die zu kleinen Räume in den Schulen dann solange leer? Und auf wieviele Kilometer Schulweg dürfen die Kinder und Eltern sich dann gefasst machen? Und ist dann der Lehrer da mit der Klasse ganz alleine in seinem Vereinsheim? Und muss er dann alles alleine unterrichten oder beamen sich die Lehrer dann immer von einer Messehalle zur nächsten?

    Also je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass Klonen vielleicht doch die einfachere Methode wäre...

    Das ist ganz einfach:

    Frau Gebauer ist so nett und stelle jedem Lehrer einen Privathubschrauber zur Verfügung., den er auch privat nutzen darf.

    Oder:

    Sie stellt pro Schule 10 (oder eine andere Anzahl) Hubschrauber zur Verfügung, die dann im rollierenden System genutzt werden.

    Von Schule am eigentlich Standort fliegt der Hubschrauber zunächst zum Vereinsheim 1, lädt dort 5 Lehrer ab, nimmt 3 Lehrer auf.

    Von da fliegt er weiter bis ins Kongresszentrum, lädt 2 Lehrer aus und nimmt 2 auf.

    Von da geht es weiter bis ins Hotel Maritim, lädt dort 1 Lehrer aus und 2 Lehrer auf.

    Von da geht es weiter zurück zur Schule, wo er bei Bedarf vom freundlichen Hausmeister betankt werden darf.

    Die Schüler einer Klasse bleiben den ganzen Tag in der Schule, im Vereinsheim, im Kongresszentrum oder im Hotel Maritim.

    Oder:

    Nach einem Tag stellt sich heraus: Oh shit! Die Stadt xy hat 5 Gymnasien, 2 Realschulen und 1 Hauptschule, dazu 6 Grundschulen.

    Oh! Wir haben aber nur besagtes Kongresszentrum mit 2 großen Veranstaltungsräumen und 2 kleineren Räumen. Das Vereinsheim hat nur 1 großen Raum. Das Hotel hat auch nur 3 Luxuxappartments und 1 Speisesaal. Komisch! Wir bekommen schon die 5 Gymnasien nicht in den anderen Räumlichkeiten unter.

    Gehen wir halt nach draußen! Sitzen dann im Winter mit Skianzug, langer Unterhose draußen. Es schneit! Wunderbar! Dann kann man gut das Thema Kugeln in Mathe bearbeiten! Rollt euch eine Schneekugel. Wir berechnen das Volumen, den Umfang etc. Da haben wir auch die Inklusionskinder mit eingebunden.

    Wenn es regnet, ziehen wir uns Neoprenanzüge und ne Tauchermaske an ...

    Ob's ne gesetzliche Bestimmung o.ä. gibt, kann ich dir nicht sagen.

    Wir (Kollegium) sollen uns immer per Mail krankmelden, da

    - Anrufe auf dem AB (wenn wir morgens um 6 Uhr anrufen) untergehen

    - wir auch nur 1 Leitung haben und sich da eben auch die SuS kranmelden

    - diese Mail auch gleich das Vertretungsplanteam sieht und das Sekretariat nicht erst sagen muss: "Flipper79 hat sich krank gemeldet"

    - wir auf diesem Wege gleich die Aufgaben mitschicken können

    Wir müssen uns immer bis zu einer bestimmten Uhrzeit krank melden.

    Wenn denn nun an dem Tag X die Internetverbindung nicht klappt ... nun gut! Dann wird halt improvisiert. Genauso gut könnte es aber auch sein, dass am Tag Y die Telefonleitung nicht geht ... oder oder oder.

    wir sind aber trotzdem angehalten, bitte bloß niemanden in die Q-Phase durchzuwinken, der dort vermutlich vor die Wand fährt und am Ende komplett ohne Schulabschluss dastehen wird.

    Wir auch. O-Ton: Bitte eine normale Versetzung bei den Wackelkandidaten (soweit es geht) oder zumindest so die Noten geben, dass er / sie den ersten Schulabschluss in der Tasche hat.

    NRW: In den mündlichen Abiturprüfungen darf nach jetzigem Stand niemand eingesetzt werden, der zu einer Risikogruppe gehört. Auch nicht, obwohl es in einem Prüfungsraum sehr gut möglich ist, Abstände einzuhalten.

    Das wird ein Spaß.

    Wo steht das?

    Und was ist, wenn der Fachprüfer / die Fachprüferin einer Risikogruppe angehört?

    Und deswegen macht ein alle müssen aber auch gar keinen Sinn.

    Jup ... und das derzeit nicht alle Klausuren geschrieben werden können eventuell und wenn ja in welcher Form / zu welchem Zeitpunkt (egal welche Jahrgangsstufe) dürfte in Anbetracht der ganzen Herausforderungen, die noch auf uns zukommen, das aller geringste Problem zu sein.

    Bolzbold

    Natürlich geht es anders, indem verpflichtende Anzahl von Klausuren einheitlich festgelegt wird. Die Ausgangspositionen vor den Schulschließungen waren in den Q1-Stufen gar nicht "höchst unterschiedlich", zumal die Schulen nach dem Rahmenplan unterrichten.

    Es kann nicht zugelassen werden, dass einige Schüler ihre Leistungen „hart“ erarbeiten, während andere Schüler ihre Zensuren auf einem "leichten" Wege erwerben können. Nicht vergessen: Es handelt sich um abiturrelevante Leistungen.

    Es sollte ein Mittelweg gefunden werden, der für alle Q1-Schüler gilt.

    Naja ...

    Nehmen wir z.B. den so oft genannten Kreis Heinsberg.

    Die Schulen sind dort viel länger zu als an meinem Schulstandort. Wir haben in der Q1 bereits einige Klausuren geschrieben. Einige werden noch geschrieben.

    In Heinsberg wurde in der Q1 vll. noch keine Klausur geschrieben. In Heinsberg dürfte es ungemein schwieriger sein noch alle Klausuren in der Q1 unter zu bringen (zumal ja noch Abiklausuren geschrieben werden müssen, die Q1 gewiss nicht jeden Tag da sein wird etcpp) als an meiner Schule, wo nur noch in einigen Schienen etwas geschrieben werden muss.

    Man muss den Kolleginnen und Kollegen ja auch noch ausreichend Zeit für die Korrektur geben (und die Korrekturbelastung im Abi berücksichtigen).

    Vergleichbare Bedingungen haben wir eh nicht mehr (ok nie gehabt, aber es wird durch Corona extremer)

    Es gibt Schulen mit guten Standortbedingungen, wo die Eltern vll. noch als Hilfslehrer fungieren konnten und Schulen mit schlechten Standortbedingungen.

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