Beiträge von icke

    Vielleicht könnte der Elternverband im gleichen Zuge dann auch mal über eine Impfpflicht für Eltern diskutieren? Zum Schutze ihrer Kinder :pfeifen:

    Genau das habe ich mir auch gedacht. Und ich finde das überhaupt nicht abwegig.

    Die Coronafälle, die wir bis jetzt in der Schule hatten, kamen alle über die Familien und da tatsächlich meist über die Eltern (wobei einige davon sogar geimpft waren).

    Natürlich wäre es sinnvoll, wenn es dann zumindest Selbstlernmaterialien gibt...

    Das gibt es in den Grundschulen ja meist, aber das ersetzt natürlich auf Dauer keinen Unterricht. In der Regel werden damit die bereits vermittelten Kenntnisse weiter trainiert, aber neue Inhalte können damit nur sehr begrenzt vermittelt werden.

    Wir haben Verfügungsstunden (in denen wie für Vertretung herangezogen werden können) und es werden Förderstunden gestrichen.

    An meiner alten Schule (Brennpunkt) wurden regelmäßig die zahlreichen Förderstunden (Sprache/Inkusion) geopfert, was auch ein Skandal ist, aber niemanden juckt. Diese Stunden haben wir an meiner jetzigen Schule nicht, daher die Verfügungsstunden.

    Abzug aus dem regulären Unterricht der eigenen Klassen um woanders zu vertreten ist die absolute Ausnahme, am ehesten bei den Klassen, die vor dem Übergang stehen.

    Vertretungsordner haben wir eher nicht. Wenn irgend möglich bemühen sich die Kollegen Vertretungsvorschläge zu schicken. Wenn nicht (weil der Kollege dazu zu krank ist) versuchen wir auf die Schnelle herauszufinden, was gerade dran wäre (Klassenbuch/Parallelollegen/Teamkollegen der Klasse). Das klappt oft erstaunlich gut, aber auch nicht immer (dann bemühen wir uns immer noch etwas inhaltlich sinnvolles zu machen, aber gehen nicht im Stoff weiter).


    Aber das beste Vertretungskonzept nutzt nichts, wenn die Zahl der Ausfälle zu hoch wird. Irgendwann ist einfach mal Ende der Fahnenstange. Und ich weiß nicht, inwieweit du als Elternteil wirklich einen Überblick über die Gesamtlage hast? Ich merke bei unseren Eltern häufig, dass sie ganz überrascht sind, wenn man ihnen mal die Zusammenhänge erklärt.


    Und zuletzt noch: Was das Rechnen bis 20 angeht: mach dir nicht zu viele Sorgen. Besser die Kollegen setzen da an, wo die Kinder sind und festigen nochmal die Grundlagen, als das sie voreilig voranschreiten. Nach den Schulschließungen habe ich im letzten Jahr zu Beginn der 2 Klasse auch erst nochmal alles wiederholt und gesichert und bin erst nach den Herbstferein in den 100er Raum gegangen. Und ich war die ganze Zeit vor Ort. Das das richtig war sehe ich gerade wieder beim Rechnen mit höheren Zahlen. Bei den Kindern, die da noch Schwierigkeiten haben, liegt es immer an den einfachen Grundlagen, die sie sich größtenteils im Distanzunterricht angeeignet haben und ich muss immer noch und immer wieder viel Anschauug reingeben. Das kostet Zeit und dementsprechend sind wir auch noch nicht so weit, wie wir es normalerweise wären. Ist aber in allen Parallelklassen genauso.

    Ich beziehe mich hierauf. Die Berliner Amtsärzte hatten da mal am Freitagnachmittag was rausgehauen. Frau Giffey wollte sich kümmern, ist ihr wohl untergegangen im Wahlkampf.

    https://www.rbb24.de/politik/t…er-schulen-und-kitas.html

    Aber das ist ein Artikel vom 27.8. Da gab es tatsächlich mal diesen Vorschlag. Der war dann aber schnell wieder vom Tisch und nach meinem Informationsstand heißt es jetzt: 5 Tage Quarantäne für die direkten Sitznachbarn und dann können sie nach negativem Test (PCR??? Keine Ahnung...) wiederkommen und müssen sich noch 5 Tage täglich zu Hause selbst testen. Genauso wurde es uns jetzt auch gerade im echten Leben angeordnet.

    Ich weiß leider nicht mehr, woher ich die Info habe. Wenn ich's wiederfinde, schreib ich nochmal.

    Nach den Ferien wird sich statt Quarantäne einfach 3mal wöchentlich getestet, falls jemand positiv sein sollte in der Klasse.

    Hm, das lese ich da jetzt aber noch nicht heraus (was nicht heißt, dass es nicht so kommen kann). Es steht zwar, dass nach positivem Test in der Klasse 3xwöchentlich getestet wird, aber nicht, dass das die einzige Maßnahme ist. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das als Ergänzung zu der ja gerade erst eingeführten verkürzten Quarantäne für die unmittelbaren Sitznachbarn gedacht ist (Wenn nicht schrei ich....).


    Ansonsten würde mich brennend interessieren, wie genau die 12 Minuten gefahrloses Singen ermittelt wurden.

    Gewiss gab es aufwendige Messreihen, die ergeben haben, dass ab Minute 13 die Aerosole rasant zunehmen...

    Schließe mich den Vorrednern an. Wir haben alle gerade gut zu tun und niemand wird sich hinsetzen und auf so ein vage Anfrage hin Romane über "Deutsch in Klasse 3" verfassen.

    Wenn du konkrete Fragen hast, gerne. Bis dahin habe ich nur ein paar ganz allgemeine Tipps:

    Schau dir die Lehrwerke an, die du in der Schule nutzen sollst, bzw. womit sie bisher gearbeitet haben. Wenn du Glück hast gibt es dazu auch ein brauchbares Handbuch.

    Schau in den Rahmenplan deines Bundeslandes.

    Und noch wichtiger: versuche rauszufinden, was in Klasse 2 schon gelaufen ist, wenn das noch möglcih ist, rede mit dem abgebenden Lehrer und ansonsten: Lernstandskontrolle um zu gucken wo sie stehen. Gerade nach dem Corona-Schuljahr ist das nochmal wichtiger als sonst.

    Befrage die Kollegen vor Ort! Insbesondere die Parallekolleginnen! Die kennen auch die Klientel an deiner Schule, was auch einen großen Unterschied machen kann.

    das Papier laminiert, danach gefaltet und so nochmal durch das Laminiergerät gejagt.

    So mache ich das auch (mit matter Folie, habe aber keine Ahnung ob das einen Unterschied in Sachen Haltbarkeit macht). Die vom letzten Durchgang sahen auch nach drei Jahren noch tippitoppi aus und konnten in die 4.Klasse mitgegeben werden. Format war ein Drittel DinA4 Blatt pro Schild.

    Das erschreckt mich jetzt wirklich (aber zum Glück wird der Teil der Empfehlung wohl nicht umgesetzt):


    "Hingegen raten die Amtsärzte vom massenhaften Testen ab. Bei hohen Fallzahlen in der Bevölkerung führten die Testungen in Schulen „zwangsläufig zur Identifizierung von Fällen bei Kindern und Jugendlichen“. Diese in der Regel gesunden Personen würden dann für 14 Tage „in Isolation gesetzt“. Aufwand und Schaden für die Betroffenen und der Nutzen – nämlich die Verhinderung der Ausbreitung des Virus – stünden in keinem Verhältnis. Es gebe eher „Nachteile für die Inzidenzen im Herbst, in den diese dann verschoben werden“."


    Ganzer Aritkel: https://www.tagesspiegel.de/po…kitas-endet/27558124.html


    Ich bin gerade sehr froh, dass meine Kinder schon geimpft sind.


    Noch hoffe ich ja, dass es dann wenigstens ein sinnvolles Testkonzept gibt. Wenn Berlin es schon nicht schafft Lollitests für alle Grundschulen zu organisieren, sollte es doch wenigstens möglich sein, das im Falle eines positven Falls für einzelne betroffene Klassen umzusetzen. Aber ich bin nicht sehr optimistisch.


    Jetzt bin ich gespannt ,ob und wann ich dann meine Klasse wieder komplett habe. Im Moment habe ich 1/3 meiner Klasse in Quarantäne. Klasse 1 nach nur 10 Tagen Schule :_o_(.

    Ich versteh einfach nicht, was gerade das Ziel ist... heute die Frage nach Quarantäne (alle, nur die Sitznachbarn, Spielpartner, keiner???) und dazu die Info, dass auch gerade darüber nachgedacht wird. ob künfitg überhaupt noch Quarantäne angeordnet wird, alle getestet werden.... Letzteres bedeutet dann m.E. : wir nehmen die Durchseuchung in Kauf. Dann frage ich mich aber, wozu überhaupt noch Schutzmaßnahmen...?


    Ich weiß nicht, aber nach meiner Logik gibt es doch nur zwei Möglichkeiten:

    Entweder sage ich: Corona ist für kleine Kinder unproblematisch, alle Erwachsnen sind (so sie wollen) durch Impfung hinreichend geschützt, Durchseuchung ist okay, dann kann ich mir die Einschränkungen aber auch sparen.


    Oder ich sage: Corona ist eben doch auch für die Kinder eine Gefahr (bzw. wir können die Gefahr noch nicht realistisch einschätzen), auch geimpfte Erwachsene sind nicht komplett geschützt, dann muss ich die Schutzmaßnahmen aber weiter aufrecht erhalten und auch konsequent sein inklusive unbequemer Quarantänemaßnahmen.


    Im Moment ist es nichts Halbes und nichts Ganzes. Irgendwie scheint Quarantäne schlimmer zu sein als Infektion.


    Und nochmal die Frage: Was ist das Ziel? Worum geht es eigentlich? Was ist die Perspektive?


    Infektionen verhindern? Wenn ja: wie lange? Bis auch die Kinder geimpft werden können?

    Infektionsgeschehen ein bisschen verlangsamen?

    Schulen um jeden Preis offen halten, egal was kommt?

    Alle irgendwie besänftigen bis die Wahlen rum sind?

    In meiner Testklasse gab es gestern viel Buntes:

    - ein Teststreifen lief grün an,

    - einer blau,

    - zwei rotmeliert.

    Bei mir nicht, aber wieder 6 Tests, die nicht "gelaufen" sind. Tipp meiner Tochter dazu (die haben die Teile auch...): mit voller Kraft von außen auf das Wattestäbchen drücken (ausquetschen sozusagen) und Karte schräg halten, damit es leichter runterläuft.

    Probier ich beim nächsten mal.

    Meist gilt doch außerhalb der Schule in Innenräumen auch die Maskenpflicht, selbst wenn ein negativer Test/Impfnachweis/Genesungsnachweis gefordert ist, z.B. in Schuhgeschäften.

    Ich habe keinen Überblick mehr, was gerade wann wo gilt.

    Was ich zuverlässig weiß:

    in Geschäften/beim Friseur etc. brauche ich noch eine Maske, aber keinen Test mehr.

    In meinem Tanzstudio darf ich mit entsprechendem Nachweis ohne Maske tanzen.

    In den Restaurants sehe ich auch wieder massig Menschen sitzen, alle ohne Mundschutz.

    Übrigens in Brandenburg ab heute keine Maskenpflicht mehr in den Grundschulen, Berlin hingegen hat diese und 3x die Woche testen verlängert.

    Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich das finden soll. Ich wünsche mir eine sinnvolle Lösung zwischen: "wir erklären Corona für beendet/ungefährlich und heben alle Sicherheitsmaßnahmen auf" und "wir überziehen die Schulen mit unpraktikablen Sicherheitskonzepten, überhäufen die Lehrer mit immer noch mehr Arbeit und machen so sinnvollen /erträglichen Unterricht so schwer wie möglich."


    Immerhin schaffen meine Erstklässler den Coronatest jetzt schon in einer halben Stunde... aber was ich z.B. nicht verstehe: wieso müssen sie danach trotzdem den ganzen Tag mit Maske dasitzen? Während alle anderen außerhalb von Schule mit negativem Test alles mögliche machen dürfen? Ich finde das in Klasse 1 gerade extrem belastend, weil es massiv den Beziehungsaufbau behindert...

    Ich hatte so gehofft, das es wirklich nur die ersten beiden Wochen sind.

    Und ich sehe halt auch keine Perspektive. Was soll denn in zwei Wochen besser sein...?


    Ansonsten hatte Berlin jetzt die lustige Idee, dass mit allen Kindern/Eltern zweimal im Jahr Entwicklungsgespräche geführt werden müssen.

    Das macht meinen Unterricht bestimmt besser, wenn ich Nachmittageweise in der Schule sitze und Gespräche führe.

    Zum Halbjahr haben wir das in Klasse 1 und 2 zwar sowieso immer gemacht (als Erstatz für die Halbjahreszeugnisse), aber wie wir das zum Schuljahresende parallel zum Textzeugnisse schreiben noch schaffen sollen...keine Ahnung.

    Aber Hey: nach dann mehr als zwei Jahren Arbeiten um Ausnahmezustand haben wir gewiss noch Reserven frei...

    Waren die denn alle nicht im Hort? Klassenraum kannten sie bei uns von Samstag von der 1. Unterrichtsstunde, Mitschüler von der Einschulungsfeier und Tests aus dem Hort, das hat viel Stress rausgenommen.

    Doch, die meisten, aber auch nicht alle. Aber Klassenraum mal gesehen haben, ist ja noch nicht alles. Ich meinte eher das ganze drumherum, Abläufe, Regeln, wo kommt was hin, wann ist Pause, wann kann ich essen usw. usw. Ich finde das auch ohne Corona immer unfassbar viel Input am Anfang. Und das lief alles nebenher bzw. musste warten, weil erstmal der Test durchgezogen werden musste (und beschäftigte die Kinder aber trotzdem). Ist aber auch müßig: es hat halt so lange gebraucht, wie es gebraucht hat.

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