Beiträge von icke

    Was ich sehr empfehlen kann ist 1x1-Mau-Mau.

    Das habe ich früher immer mit meinen Nachhilfeschülern gespielt, gerade auch mit den älteren.

    Ich hatte mir die Karten selbst gebastelt, man kann sie aber auch käuflich erwerben. Ich finde die zwar zu teuer aber auf dem angehängten Bild kann man sehen, wie die Karten aussahen. Für Mau-Mau braucht man aber nur die Zahlenkarten (nicht die mit den Punkten).

    Du brauchst alle möglichen Lösungszahlen des kleinen 1x1. Man darf dann immer eine Karte ablegen, wenn die Zahl aus derselben Reihe ist, dabei spricht man. Z.B.: Oben liegt eine 12, dann könnte man eine 9 legen und begründen: 4x3 ist 12 und 3x3 ist 9, das ist die 3er -Reihe.

    Mit der Zeit fangen die Kinder an, auch strategisch zu denken (z.B. welche Karten man schnell loswerden sollte, weil sie nur zu einer Reihe gehören...).

    [Blockierte Grafik: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81Ko2RHm2jL.jpg]

    Ich entwickele kuriose Fragestellungen:


    Ist es jetzt gefährlich, wenn ein Kind Seifenblasen pustet?

    Könnten da Viren mitfliegen (weiter als 2 m ?????)

    Lustig, ich habe gerade gemerkt, dass die emojis auf meinem Handy ganz anders aussehen als auf meinem Rechner (insbesondere der Außerirdische!). Da habe ich deshalb was ganz anderes geraten, aber jetzt weiß ich's!


    Baaah, ich hatte gestern den ganzen Tag kein Internet! Jetzt aber! Das hier habe ich auf die Schnelle geraten:

    So kurios finde ich die Petition ehrlich gesagt gar nicht. Ich werde sie zwar nicht unterstützen, aber die angesprochenen Probleme sollte man durchaus ernst nehmen. Und man sollte sie immer im Hinterkopf haben, wenn man Aufgaben (auf welchem Weg auch immer) nach Hause schickt. Ich habe "meine" Eltern von Anfang an (und wiederholt) darauf hingewiesen, dass es ein Angebot darstellt, dass ich mich natürlich freue, wenn die Kinder auch zu Hause noch ein bisschen was lernen, aber dass ich das auch nicht erwarte. Und auch meine Schulleitung hat mitterweile einen Elternbrief mit diesem Tenor herausgegeben.

    Ganz ehrlich: keiner von uns kann wissen, wie es bei den Kindern zu Hause gerade läuft (und ich habe genug Phantasie und Erfahrung um mir da alles Mögliche vorstellen zu können:(, ).

    Viel wichtiger als das alle genug Schulstoff abbekommen finde ich tatsächlich, dass alle diese Ausnahmesituation seelisch gesund überstehen! Ich merke das doch an mir selber: ich bin hier echt in einer Luxus-Situation: sicherer Arbeitsplatz, keine Existenzängste, große selbständige Kinder (beide zum Glück mit eigenem Laptop und eigenem Zimmer), wir können uns hier alle gut leiden (und sind auch von Haus aus eher ruhig veranlagt), haben genug Platz in der Wohnung um uns aus dem Weg zu gehen, direkt angrenzend ein bisschen Grün, wo wir jeden Tag unserer Runde drehen.... und trotzdem macht mir die Situation manchmal Angst (wenn ich zu viel Nachrichten gucke zum Beispiel) und ich merke: es ist eben doch Stress, auch wenn es einem vielleicht gar nicht bewusst ist (und irgendwann meldet sich dann der Körper...).

    Und dann denke ich: wenn mir das schon so geht, wie geht es dann Menschen, die gerade wirkliche Sorgen haben und vor allem: wie geht es den Kindern???? Die haben gerade so gar keine Alternative.


    Warum ich die Petition trotzdem nicht unterschreibe, sind aber folgende Gedanken:

    Zum Einen habe ich jetzt von vielen Eltern auch die Rückmeldung bekommen, dass die schulischen Aufgaben für ihr Kind auch eine Art Anker darstellen, gerade auch die "stupiden" (Arbeitsheft X Seite Y). Es ist ein Stück Alltag und somit etwas Vertrautes im Chaos.

    Zum anderen wissen wir alle nicht, wie lange das noch so weitergeht. Wenn es wirklich nur die 3 Wochen bis zu den Ferien sind, denke ich auch, dass davon die Welt nicht untergeht, aber wenn es doch länger dauert???


    Für mich nehme ich mit:

    -Aufgaben als Angebot und mit Augenmaß (nicht die Kinder mit Aufgaben überschütten! Nicht Wunder was für technische Voraussetzungen in den Elternhäusern erwarten)

    -Klare Kommunikation an die Eltern, was wir erwarten und was eben nicht!

    -Nicht nur Aufgaben verteilen sondern auch Begleitung/Beratung anbieten (ich weiß das funktioniert nicht überall, aber anbieten sollte man es)

    -Und egal, wann wir wieder in die Schule kommen: da anküpfen, wo die Kinder dann tatsächlich stehen! Im Zweifelfall genau da wo wir stehen geblieben waren.

    OOOOH , dürfen wir jetzt doch öffentlich Lösungen schreiben ???? (ich weiß auch was!!!! Gleich platz ich! Wie diese Kinder die beim Melden immer vom Stuhl springen....)

    Yeah, ich habe gerade erfolgreich mein erstes Padlet gebastelt! Das war tatsächlich extrem simpel:). Vorher habe ich dieses Video geguckt, das fand ich sehr verständlich:



    Vielleicht wäre das ja auch eine Möglichkeit um Infos online verfügbar zu machen, wenn es keine Schulhomepage gibt auf der man irgendwas einstellen kann. Man muss dann nur noch einen Weg finden, den Eltern den link zukommen zu lassen.


    Ich bin jedenfalls gerade ganz stolz auf mich (ich mach grad voll Fortbildung hier).


    Drei Padlets kann man mit der kostenfreien Version erstellen. Mir reicht das.

    @grünfink und samu

    Freut mich, wenn ich was zu eurer guten Laune beitragen konnte :victory:


    Gestern hatte ich allerdings selber ein kleines Stimmungstief. Nicht schlimm, aber nach einer Woche reger Betriebsamkeit im Rahmen von "ich richte mich in der neuen Situation ein" und " ich lenke mich mit Arbeit und Aufgaben ab" holte mich gestern so eine leichte Erschöpfung ein. Eigentlich nicht verwunderlich, denn egal wie gut man klarkommt: es ist nunmal eine echte Ausnahmesituation...

    Insofern erweitere ich den Thread mal eigenmächtig von "Musik die gute Laune macht" zu "Musik die gut tut".

    Gestern brauchte ich es defintiv ein bisschen leiser und harmonischer:





    Danach ging es mir besser

    Ich habe es auch nur geschrieben, weil ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will.

    Oh nein ....alles gut! Ich freue mich wirklich über deine Hinweise! Ich kam mir in dem Moment nur so ein bisschen vor wie ein Steinzeitmensch. Aber das ist ja nicht deine Schuld. Es ist toll, dass ihr an eurer Schule schon so viel weiter seid und es ist toll, wenn du uns hier daran teilhaben lässt! Padlet habe ich mir gerade auch schon ein bisschen angeguckt und sieht wirklich interessant aus. Ist vielleicht eine Alternative zu der anderen Idee, mit der ich gerade auch liebäugel: eine deutlich jüngere und medienaffinere Kollegin von mir hat ganz fix eine eigene kleine ganz überschaubare Website für ihre 1. Klasse aus dem Boden gestampft, um da alles mögliche für die Eltern und Kinder an einer Stelle zur Verfügung zu stellen. Finde ich ziemlich schlau (und hübsch isses auch noch geworden...). Ich möchte ja die Eltern auch nicht mit Massen von EMails und ständigen Links überfordern. Die haben zur Zeit ja oft auch ganz andere Sorgen... Im Moment steht für mich aber erstmal im Vordergrund eine einfache Grundversorgung mit Aufgaben zu organisieren und das klappt bisher erstaunlich gut. Ich habe aber auch das große Glück, wirklich alle Eltern über Mail erreichen zu können und eine Elternschaft zu haben, die das zum größten Teil dankbar annimmt und bereit ist mitzuarbeiten. Bis zu den Ferien lass ich das auch einfach mal so. Trotzdem denke ich halt schon weiter (und dann habe ich da noch dieses schlaue und hilfsbereite große Tochterkind zu Hause, das gestern gefragt hat, ob sie mir auch so eine Website basteln soll:_o_D).


    Mir ginge es perspektivisch darum, eine Lösung zu finden, die

    1. Informationen an einer Stelle bündelt, so dass sie für die Eltern und die Kinder leicht zu finden und abzurufen sind (also z.B. über Padlet oder eine eigene Website)

    2. flexibel ist, indem sie verschiedene häusliche Situationen berücksichtigt (also sowohl die Familie ohne eigenen Drucker als auch die, wo beide Eltern im Homeoffice sind und alle Rechner zum Arbeiten belegt sind....).

    3. die vorhandende Materialien (wir haben alle Arbeitshefte mitgegeben) sinnvoll nutzt und angemessen um zusätzliche Angebote erweitert. Ich finde es gerade bei den jüngeren Kindern absolut wichtig, dass sie nach wie vor viel mit der Hand schreiben, trotzdem hätten andere Möglichkeiten auch ihre Vorteile (Motivation/ direkte Rückmeldung an die Kinder /Überblick für mich)

    4. Input ermöglicht, um neue Inhalte zu vermitteln (z.B. über Lernvideos: fertige gibt es ja auch schon z.B. bei Sofatutor/ ich hätte aber auch Lust, welche selber zu machen)

    5. Kommunikation ermöglicht: bisher kommunziere ich mit den Eltern über mail und mit den Kindern über Antolin, ich fände es aber auch schön eine Art Klassenkommunikation über die Inhalte zu ermöglichen und sei es, um Ergebnisse der Kinder präsentieren zu können.

    6. mir die Möglichkeit gibt, den Überblick zu behalten, Rückmeldungen zu bekommen und geben zu können: da finde ich Snapet ganz interessant (habe mir bisher zwei Videos dazu angeguckt), weil es anscheinend a) an die üblichen Lehrwerke angeknüpft ist b) die Ergebnisse der Kinder auswertet und c) daraus weitere Angebote ableitet, d.h. Differenzierung ermöglicht

    7. weder mich noch die Eltern technisch überfordert :_o_)

    Alles nichts Neues, werden diejenigen zu Recht sagen, die sich schon länger mit dem Thema Digitale Medien im Unterricht auseinandersetzen.

    Möglich, aber wieviele sind das????? Also ich schonmal nicht, für mich ist das komplett neu! Deshalb auch tasächlich:

    Danke dafür !(auch wenn ich lange werde googeln müssen, wenn ich rausfinden will, was das alles ist).

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