Wenn ich erstmal weiß, was Nomen, Verben, Subjekte, Prädikate sind, dann fällt mir auch das Lernen einer Fremdsprache leichter.
Gibt es dazu auch Studien?
Wenn ich erstmal weiß, was Nomen, Verben, Subjekte, Prädikate sind, dann fällt mir auch das Lernen einer Fremdsprache leichter.
Gibt es dazu auch Studien?
Darum ging ihr ja auch in der frühen Kirche ein teilweise mehrjähriges Katechumenat voraus und sie wurde im Regelfall nur Erwachsenen gespendet. Die Kindertaufe bzw. besser sogar Säuglingstaufe ist eine Entwicklung nach der konstantinischen Wende.
So einfach ist das nicht.
Schon in der Apg wird bekanntlich von "Haustaufen" berichtet - warum sollten da die Kinder ausgeschlossen sein?
Seit dem 2. Jahrhundert sind Taufen von Kindern belegt (https://de.wikipedia.org/wiki/Kindertau…er_Alten_Kirche).
Studien zeigen, dass sich der frühe Englischunterricht nicht signifikant positiv auf das Lernen ab Klasse 5 auswirkt.
Gibt es entsprechende Studien auch für andere Fächer (Musik, Kunst, Sachunterricht, Sport, ...)?
Eventuell kann man dann noch viel mehr Fächer in der Grundschule abschaffen. Wenn das das einzige Argument ist.
Bei uns wurde es in den Klassenstufen 1 und 2 vor einigen Jahren ja bereits wieder abgeschafft zugunsten von Deutsch- und Mathematikförderstunden. Hier beträfe es also nur die Klassen 3 und 4.
Ich habe mein Lehrdiplom selbst an einer Pädagogischen Hochschule erworben. Das ist keine wissenschaftliche sondern eine berufspraktische Ausbildung.
Ich schrieb "in ihrer heutigen Form in Baden-Württemberg".
Das ist keine berufspraktische Ausbildung, sondern ein wissenschaftliches Studium, sonst gäbe es ja auch die weiterführenden wissenschaftlichen Qualifizierungsmöglichkeiten nicht.
Das hat nichts mit Minderwertigkeitskomplex zu tun, zumal ich auch keine "Primarlehrperson" bin.
Fachhochschulreife + Eignungsprüfung = Studium Lehramt Grundschule. [...] SELBSTVERSTÄNDLICH ermöglicht die Fachhochschulreife den Zugang zum Studium Lehramt Grundschule.
Nicht allein, sondern, wie du selbst ausführst, in Verbindung mit einer Eignungsprüfung.
Ein Studium ohne (allgemeine) Hochschulreife mit beruflichen Qualifikationen, Berufserfahrung und/oder Eigungsprüfung ist mittlerweile übrigens an vielen Universitäten für viele Studiengänge möglich, ganz unabhängig von Lehramtsstudiengängen ...
Übrigens haben die evangelischen Jugendlichen dann mit 14 oder 15 ihre Konfirmation (bzw. Firmung in der kath. Kirche). Diese setzt voraus, dass sie religionsmündig sind (In D ab 14). Somit entscheiden Sie dann ganz offiziell selber, ob sie der Kirche angehören möchten oder nicht.
Nein. Kirchenmitgliedschaft beginnt mit der Taufe. Und ist zumindest nach katholischem Verständnis auch nicht rückgängig zu machen.
hat eigentlich den Vorteil der Fachhochschulen für die Lehramtsausbildung schon genannt: [...] Wenn ich recht informiert bin, gibt es zumindest in Baden-Württemberg immer noch Pädagogische Hochschulen, die Lehramtsstudierende ausbilden.
Pädagogische Hochschulen in ihrer heutigen Form in Baden-Württemberg sind aber keine Fachhochschulen, sondern den Universitäten gleichgestellte Hochschulen mit Promotions- und Habilitationsrecht.
GS als Duales Studium.
Macht es nicht besser. Eher im Gegenteil.
GS-Lehramt quasi als duale Ausbildung statt als wissenschaftliches Studium.
In Hessen dauert das Studium fürs Grundschullehramt 6 Semester. Jedes der drei Unterrichtsfächer (Deutsch und Mathe sind Pflicht, ein weiteres ist wählbar) wird im Umfang von ca. einem Semester (22 SWS / 32 CP) studiert.
Mit der neuen Studien-/Prüfungsordnung ab dem Wintersemester 2023/2024 sollen in Hessen für das Grundschullehramt, wenn ich es richtig verstehe, ein Fach mit 50 CP und zwei Fächer mit je 20 CP studiert werden (Deutsch und Mathematik verpflichtend dabei). Die Regelstudienzeit soll dann wohl sieben Semester umfassen (immer noch sehr kurz).
Habe es auch gesehen. Fand es wenig überzeugend.
Sie sagen, es gehe ihnen nicht um eine Absenkung des Niveaus; de facto ist aber eine vorgeschlagene "Entschlankung" mit kürzerer Gesamtausbildungsdauer (Studium + Ref./Praxis) natürlich eine solche.
Auch die beiden jungen Kolleginnen, die sagen, im Ref. hätten sie so viel mehr Sinnvolles gelernt als an der Uni. Hängt natürlich von vielen Faktoren ab, aber ich empfinde es für mich als umgekehrt.
Genauso die Diskussion, dass fachliche Inhalte in den Unterrichtsfächern für die Grundschule "zu hoch" seien (z. B. Shakespeare in Englisch) ... Die Diskussion kommt ja immer wieder; ich erinnere mich vor einigen Jahren, als irgendwo in NRW so viele Studierende durch eine Mathematikprüfung gefallen sind ...
Wir haben in Deutschland Millionen Gläubiger.
Das ist sicherlich auch richtig, aber ich denke, du meinst Gläubige? ![]()
Drei Christen/Theologen, vier Meinungen, würde ich sagen.
Zu deinen Beispielen, WillG :
Dass die Schöpfungsgeschichte metaphorisch zu verstehen ist, dürfte in Deutschland weitgehend (aber auch nicht einstimmig) Konsens sein, aber schaue dich mal in anderen Ländern, z. B. den USA, unter den Kreationisten um.
Die Auferstehung wird von der überwiegenden Mehrheit der universitären Theologie im deutschsprachigen Raum ebenfalls nicht als historische Tatsache betrachtet.
Da die historisch-kritische Methode, die den Standard der Exegese hierzulande darstellen dürfte, von einem "methodischen Atheismus" ausgeht, werden übernatürliche Ereignisse prinzipiell ausgeschlossen. Insofern sind hier bezüglich "Wundern" keine weiteren Kriterien notwendig. Kriterien/Richtlinien gibt es aber zum Beispiel dahingehend, welche Worte Jesu als historisch zu betrachten sind und welche nicht (z. B. https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath…t/kriterien.pdf).
Das ist jetzt aber die wissenschaftlich vorherrschende Sichtweise, die in vielen Punkten vom Glauben der einzelnen Christen sowie von den Katechismen der verschiedenen Konfessionen abweichen kann.
Märchenstunde ist zwar auch schön, aber als eigenständiger Unterricht doch etwas überrepräsentiert.
Märchen spielen wohl vor allem in den sprachlich-literarischen Fächern eine Rolle. Und da sind sie zweifellos wichtig.
Im Religionsunterricht sehe ich keinen unmittelbaren Bezug zu Märchen. In der Bibel findet man zwar verschiedene literarische Gattungen, aber afaik keine Märchen.
aber nur wenn die Oblate direkt aus der Hand kommt, sonst nicht
Was genau meinst du damit?
Und warum man Kindern einredet, dass solche Märchen wahr sind.
Siehe oben: Von welchen Märchen sprichst du? Ich glaube kaum, dass in der Schule Kindern erzählt wird, Rotkäppchen oder Goldilocks seien "wahr" im Sinne von historisch exakten Berichten. Das ist ja auch gar nicht der Sinn von Märchen. Dennoch haben sie natürlich einen literarischen und auch pädagogischen Wert.
Eher syrisch-orthodox als altkatholisch, würde ich denken ... Gut, deren Religionsunterricht (also der Altkatholiken) würden vllt. auch Anglikaner besuchen, da besteht volle Kirchengemeinschaft.
Im Idealfall bietet der Staat verschiedene Alternativen an: evangelische Religion, katholische Religion, Werte und Normen und ggf. islamische Religionslehre.
Der Bildungsplan für mein Bundesland kennt darüber hinaus (und davon abgesehen, dass "Werte und Normen" hier unter "Ethik" firmiert und bei "Islamische Religionslehre" der Zusatz "sunnitischer Prägung" hinzugefügt wird):
- Alevitische Religionslehre
- Altkatholische Religionslehre
- Jüdische Religionslehre
- Orthodoxe Religionslehre
- Syrisch-orthodoxe Religionslehre
Wie oft diese in der Praxis angeboten werden, kann ich aber nicht abschätzen.
Stört dich das persönlich, dass die meisten Leute das nicht wissen? Und falls ja, warum?
Mich stört es dann, wenn Leute sich darüber lustig machen ("Happy Kadaver") oder es schlechtreden ("Brimborium"), ohne zu wissen, worum es eigentlich geht.
Welche runden Politiker meinst du?
Fatshaming. ![]()
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