Beiträge von Plattenspieler

    im zweiten Fall wäre es die Rechenfertigkeit und das hat scheinbar nicht ganz so gut geklappt, auch weil dem Schüler noch nicht klar ist, dass die Regel "-2" bedeutet, dass eine Folge mit einem umgeraden Anfangsglied durchgängig ungerade bleibt.

    Es wird zwar in der ersten Klasse (kurz) thematisiert, aber zumindest bei uns ist den meisten SuS Anfang der zweiten Klasse noch nicht bewusst, was gerade und ungerade Zahlen sind. Diese Unterscheidung entwickelt sich bei manchen dann mit der Multiplikation und Division.

    Ja. Ich hatte damals fünf Fächer vierstündig. Vier schriftliche Abiturklausuren + Präsentationsprüfung (+ mündl. Prüfung in einem der schriftl. Fächer freiwillig).

    Wer Mathematik, Deutsch oder eine Fremdsprache gerne wirklich vertieft und aus Interesse gerne gemacht hätte, saß trotzdem in einem Kurs mit allen, die keine Lust darauf hatten.

    Obwohl ich zwei Fremdsprachen hatte, musste ich auch zwei Naturwissenschaften belegen (betraf sogar Leute mit drei Fremdsprachen).

    Hatte schon seine Schwachstellen.

    Bei uns gibt es keinen schuleinheitlichen Elternsprechtag, sondern alle Klassenteams vereinbaren das individuell mit den Eltern. Manche machen durchaus zwei lange Nachmittage oder einen Samstag am Stück, andere machen ein bis zwei Gespräche pro Woche, bis alle durch sind. Also bei uns sind i. d. R. mit allen Eltern die Gespräche so lang.

    Aber, wie Kris24 ja schon anmerkte, wir haben kleine Klassen und die SuS kommen ja nicht einfach so zu uns, sondern haben alle einen Förderbedarf, also gibt es eigentlich auch immer etwas zu besprechen.

    Ich übernehme den Sachunterricht in der ersten und zweiten Klasse. Und nein, ich bin nicht kurz vor der Prüfung, sondern in der Verlängerung und nicht im eigenverantwortlichen Unterricht.

    Zur Erklärung für Nicht-Baden-Württemberger: In den ersten 6 (von 18) Monaten hat man in BW nur angeleiteten Unterricht, d. h. der Mentor hockt mit hinten drin. Nach diesem halben Jahr müssen Seminar und Schulleitung zustimmen, dass der Referendar in der Folge eigenständigen Unterricht erteilen darf. Scheitert es hieran, muss man den ersten Referendariatsteil verlängern (das ist die Verlängerung, von der der/die TE spricht), um nach i. d. R. weiteren 6 dann eine erneute Einschätzung von Seminar und Schulleitung zu erhalten. Dadurch verlängert sich entsprechend auch die Gesamtdauer des Referendariats. Bekommt man auch nach der Verlängerung nicht die Befähigung zum eigenständigen Unterricht, gilt das Referendariat meines Wissens als nicht bestanden.

    Hallo!

    Das Lesen klappt gar nicht schlecht.

    Auch das Leseverständnis? Selbstständig Texten Informationen entnehmen? Aufgabenstellungen verstehen und umsetzen?

    wir sind normalerweise 25 Kinder und da kriegt er kaum irgendwelche Ansagen mit

    Worauf würdest du das zurückführen dass es nichts mitbekommt? Kann er nicht zuhören oder kann er die Aussagen nicht verstehen oder hast du eher den Eindruck, er will nicht?

    Du musst natürlich bedenken, dass er eine solche Gruppengröße schulisch bisher überhaupt nicht kennt und gewohnt ist und es allein daher erst einmal nachvollziehbar ist, dass ihn das überfordert.

    Das ist in der Tat auffällig und für dich/euch sicherlich oft auch anstregend, aber für sich genommen natürlich noch kein Förderbedarf Lernen.

    Ich bin überfordert. Hat er vllt. "nur" hochgradig ADHS? Wie kam er überhaupt in die Sonderschule?

    Du hast keine Schülerakte mit sonderpädagogischem Gutachten (mit Ergebnis eines Intelligenztests)?

    Zeugnisse/Berichte/Förderpläne aus der Zeit an der Förderschule?

    Ist der Schüler von der Klasse 2 der Förderschule Lernen zu dir in Klasse 3 gewechselt oder von einer höheren Klassenstufe aus (bzw. nach mehr Schulbesuchsjahren)?

    Wer hat denn den Schulversuch angeregt? Kam das von der Förderschule oder von den Eltern?

    Musst du dem Schulamt zurückmelden, ob der Schulversuch aus deiner Sicht erfolgreich war? Wenn ja, bis wann? Da ist ja sicher eine Dauer festgelegt.

    Wobei ich mir sicher bin: Eine kleine Gruppe ist besser für ihn, aber für wen nicht?

    So ist es. Das muss ich auch manchmal Eltern sagen, die ihr Kind gerne bei uns hätten, ohne dass der entsprechende Förderbedarf vorliegt.

    Letztendlich ist es beim Förderschwerpunkt Lernen aber insofern "einfacher" als in den zielgleichen Förderschwerpunkten: Erreicht er die Ziele der Grundschule insgesamt? Dann ist es eigentlich kein Förderschwerpunkt Lernen, denn hier geht es "um Kinder und Jugendliche, bei denen eine erfolgreiche schulische Förderung nach den Bildungsgängen der allgemeinen Schulen zeitweise oder dauerhaft nicht möglich ist" (Bildungsplan SBBZ Lernen, S. 8).

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