Nan braucht doch keinen „christlichen Bezug“, um sonntags frei zu machen.
Aber dir ist schon klar, warum der Sonntag bei uns diese herausgehobene Stellung hat?
Und auch mit christlichem Bezug kann man Sonntags arbeiten
Hm ...
Zitat von Katechismus der Katholischen Kirche2184 So wie Gott „ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte" (Gen 2,2), so erhält das Leben des Menschen durch die Arbeit und die Ruhe seinen Rhythmus. Die Einsetzung des Tages des Herrn trägt dazu bei, daß alle über genügend Zeit der Ruhe und der Muße verfügen, um ihr familiäres, kulturelles, gesellschaftliches und religiöses Leben zu pflegen [Vgl. GS 67,3, ].
2185 Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sollen die Gläubigen keine Arbeiten oder Tätigkeiten ausüben, die schuldige Gottesverehrung, die Freude am Tag des Herrn, das Verrichten von Werken der Barmherzigkeit und die angemessene Erholung von Geist und Körper verhindern [Vgl. CIC. can, 1247]. Familienpflichten oder wichtige soziale Aufgaben entschuldigen rechtmäßig davon, das Gebot der Sonntagsruhe einzuhalten. Die Gläubigen sollen aber darauf achten, daß berechtigte Entschuldigungen nicht zu Gewohnheiten führen, die für die Gottesverehrung, das Familienleben und die Gesundheit nachteilig sind. Die Liebe zur Wahrheit drängt zu heiliger Muße; die Dringlichkeit der Liebe nimmt willig Arbeit auf sich" (Augustinus, civ. 19,19).
Man muss nicht übermäßig streng sein und es gibt natürlich Ausnahmen (siehe oben und folgende Absätze im Katechismus). Wenn man jedoch seine Unterrichtsvorbereitung und andere Arbeiten, die man flexibel auch auf jeden anderen Wochentag legen kann, regelmäßig nur sonntags erledigt, finde ich das für Christen zumindest seltsam.