Danke, aber es ging mir jetzt um die umgekehrte Richtung. Aufgabe ist das Markieren von kurzen (Punkt) und langen (Strich) Selbstlauten.
Sorry, wenn ich mich einmische: Was ist denn das Ziel davon?
Also das eine ist, für die Rechtschreibung (v. a. Konsonantenverdopplung) das Erkennen kurzer und langer (eig. ungespannter und gespannter) Vokale zu üben. Schon das halte ich für fragwürdig. Neben den vielen Ausnahmen, die man sowieso zu lernen hat: Die einen können es einfach. Und die anderen tun sich wahnsinnig schwer damit, weil sie diesen Unterschied einfach nicht wahrnehmen können. In den meisten Fällen ist da eine Erarbeitung der Doppelkonsonanz über die Silbengelenke sinnvoller.
Aber hier geht es, wenn ich dich richtig verstehe, darum, in geschriebenen Wörtern oder Texten die kurzen und langen Vokale zu markieren. Das haben wir in lateinischer Metrik in der Oberstufe gemacht, ja. Aber was ist bei Grundschüler:innen in Deutsch das Ziel des Vorgehens in diese Richtung?
Na ja, Masken werden wir noch länger tragen müssen ... 