Beiträge von Plattenspieler

    Richtig: Sie können das nicht. Das gleiche Prinzip. Es ist nicht so, dass Frauen nicht zum Priester geweiht werden dürfen, sondern dass sie nicht zum Priester geweiht werden können. Die Weihezeremonie wäre nur ein Nachspielen, es käme kein Sakrament zustande. Deshalb bringt eine Beschwerde darüber bei Papst oder Bischof nichts, sondern man müsste sich an den Herrn selbst wenden. Der hl. JP II schrieb, dass die Kirche "keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden" (Ordinatio Sacerdotalis).

    Frauen, die die Kirche verändern möchten, wollen also nur Aufmerksamkeit? Entspricht das deinem Frauenbild?

    Mitnichten. Es gibt großartige Frauen, die die Kirche verändert haben. Die hl. Katharina v. Siena z. B., die hl. Hildegard v. Bingen, die hl. Edith Stein, die hl. Mutter Teresa usw. Ganz abgesehen von der Gottesmutter, die das Urbild der Kirche ist. Denen ging es allen um die Sache und nicht um persönliche Vorteile und Macht.

    Das Frauen immer noch in der katholischen Kirche unterdrückt werden, muss abgeschafft werden

    Wo werden Frauen in der Kirche unterdrückt?

    Wenn man in einer Gemeinschaft aufwächst, ist der Schritt schwieriger, als wenn man x-mal umzieht und sich an neuen Wohnorten dann z.B. eine alt-katholische Kirche sucht. Die müssten sehr viel mehr Zulauf haben, aber bisher versuchen die Mitglieder der römisch-katholischen noch Wege in der Kirche zu finden, siehe Maria 2.0 oder Dialogprozess oder Synodaler Weg.

    Dass die Damen von WiSiKi, Maria 2.0 u. ä. nicht evangelisch werden (oder altkatholisch oder quäkerisch oder was auch immer), liegt wohl eher daran, dass sich dann ja niemand mehr für sie interessieren würde. Da könnten sie sich nicht als "Rebellen" in den Vordergrund drängen, denn ihre Forderungen sind dort erfüllt.

    Aber diese Initiativen sind ja von ihrer Altersstruktur her auch nicht die Zukunft. Die Jugend der Kirche ist überwiegend bewusst katholisch und steht auch dort zum Glauben der Kirche, wo das gesellschaftlich nicht mehr zeitgemäß erscheinen mag.

    Ist ein Kombinationsfach. Ist ja eigentlich nur der deutsche Terminus für "Sozialkunde".

    Der Bildungsplan kennt für die Sek. 1 (wird ab Klasse 7 unterrichtet) die Kompetenzbereiche:

    - Gesellschaft

    - Recht

    - Politisches System

    - Internationale Beziehungen

    Wirtschaft gibt es als freiwilliges Fach in der Sek. II.

    In der Sek. I gibt es allerdings neben Gemeinschaftskunde auch noch Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (auch ab Klasse 7). In welchem Rahmen das unterrichtet wird und warum Studienorientierung nur in der Sek. I stattfindet ...

    ... keine Ahnung.

    Auch wenn Frauen nun Diakon sein können

    Frauen können nicht geweiht werden. Es gibt keine Diakoninnen o. Ä. in der Katholischen Kirche.

    einer/einem Geschiedenen oder gar evangelischen Menschen von subversiven Priestern die Kommunion ausgeteilt wird

    Geschieden zu sein und die Kommunion zu empfangen ist kein Problem und war es auch nicht. Die sogenannte Wiederheirat ist das Problem, weil die erste Ehe ja (trotz weltlicher Scheidung) noch besteht.

    Evangelischen Ehepartnern von Katholiken die Kommunion auszuteilen, wie es mittlerweile geschieht, halte ich tatsächlich für bedenklich.

    Die oberen Amtsträger sind dafür verantwortlich, dass die offiziellen Verlautbarungen und Regeln des Ladens so furchtbar neben der Spur sind und immer mehr Leute mit dieser Art Kirche nichts anfangen können.

    Erstens wird die überlieferte Lehre der Kirche auch von vielen Laien bejaht, nur dass die halt nicht so laut sind und nicht so ein Medienecho finden wie "Maria 2.0" und andere.

    Zweitens glaube ich nicht, diese Hypothese zutrifft. In der Evangelischen Kirche in Deutschland sind alle Forderungen der "Reformkatholiken" bereits erfüllt, und schrumpft sie schneller als die Katholische Kirche.

    "Amtskirche" ist ein Kampfbegriff sehr progressiver Reformgruppen (sehr neutral ausgedrückt) innerhalb der Kirche, der suggerieren soll, Klerus und Laien stellten unterschiedliche 'Arten' von Kirche dar (siehe z. B. das Zitat von kl. gr. Frosch). Dies ist aber nicht der Fall. Klerus und Laien sind im gleichen Sinn und in gleichwertiger Form die eine Kirche.

    Lehrer müssen aber auch nur in Lehrerzimmer und anderen Begegnungsflächen und im engen Kontakt mit Kollegen Maske tragen und nicht im Unterricht und im Kontakt mit den Kindern.

    Die Empfehlung zum Maske tragen für SuS sprechen die meisten Schulen meiner Erfahrung nach auch für alle Begegnungsflächen aus und da tragen auch die meisten, allerdings nicht für den Unterricht.

    Zu Grundschulen kann Zauberwald dir genauer Auskunft geben, für Grundschüler, soviel ich weiß, nicht, Lehrer?

    Da die sogenannte ,,Kinderstudie“ der Universitätskliniken im Land ergeben hat, dass das Infektions- und Übertragungsrisiko bei Kindern bis zum Alter von zehn Jahren deutlich geringer ist, kann an den Grundschulen auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Dementsprechend ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Grundschulen nach der gegenwärtigen Rechtslage eine freiwillige Entscheidung, die seitens der Schule nicht vorgegeben werden kann. Die Grundschulen können das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung lediglich empfehlen.

    Ich schrieb übrigens schon vor einigen Tagen:

    Ich ergänze:

    Jetzt will sie am 22.02. öffnen. Auch das sehe ich noch nicht.

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