Beiträge von Plattenspieler
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Es ist ja immer die Frage, worauf man den meisten Wert legt:
- gesellschaftliche Teilhabe (kurz- oder längerfristig)
- 'akademisches' Lernen
- 'lebenspraktisches' Lernen
- individuelle Förderung
- Wohlbefinden/Selbstkonzept des Kindes
- Wohlbefinden/Selbstkonzept der Eltern/Familie
Ja nachdem, was man da in den Fokus nimmt, und natürlich je nach Kind und örtlichen Rahmenbedingungen wird es unterschiedliche Antworten auf die Frage Inklusion oder Sonderbeschulung geben.
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Für BW gibt es jetzt auch erste Informationen:
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Inzwischen heißt das nicht mehr "Außenklasse", sondern "Kooperative Organisationsform". Dadurch wird auch deutlich, dass es nicht um Inklusion, sondern um Kooperation geht. Die SuS sind Schüler des SBBZ (Sonderschule), nicht der Grundschule, die Lehrer des SBBZ sind verantwortlich und, wie du ja auch schreibst, immer anwesend.
Das ist nicht wirklich vergleichbar mit Inklusion in Gruppenlösungen (BW) oder im Rahmen des GL oder wie auch immer es in anderen Bundesländern heißen mag, wo der gesamte Unterricht gemeinsam stattfindet und - wenn man Glück hat - für wenige Stunden ein Sonderpädagoge dabei ist.
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Prinzip "gemeinsamer Gegenstand" (Feuser) würde ich trotzdem empfehlen.
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Es erscheint mir doch etwas gebetsmühlenartig bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu postulieren an Schulen sei doch alles halb so wild, um es mal mit meinen Worten zu sagen, so kommt das jedenfalls bei mir an.
Das ist wohl eine Frage der Perspektive.
Ich nehme immer von der 'Gegenseite' das gebetsmühlenartige Postulat wahr, an den Schulen fände das wesentliche Infektionsgeschehen statt, Kinder und Jugendliche seien 'Superspreader', die Schulen dürften auf keinen Fall wieder in den Regelbetrieb usw.
Davon abgesehen, dass es keinerlei ernsthafte Hinweise oder gar Belege dafür gibt, habe ich bereits darauf hingewiesen, dass ich diese Postulate für verheerend für das Image unseres Berufsstandes halte.
Wenn das dann noch von Usern kommt, die hier im Forum bislang ausschließlich zum Thema Corona geschrieben haben ...
Ganz davon abgesehen, dass diese Einschätzung dem widerspricht, was die meisten meiner Kollegen in der Praxis denken. Ich halte die Leute, die im Internet diese Panik über Schulöffnungen verbreiten, für eine laute Minderheit.
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Also mein Lieblingspanzer heißt Luzie (Insider für SWR-Hörer).
Erstens heißt sie Lucie, zweitens schalte ich immer aus, wenn sie kommt.
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Noch vier Wochen Schule.

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Toll, der nächste, der mein Leid verkennt. Aber bitte, dann habt halt Spaß. Und ich, ich betrauere des Genitivs Tod an einen Donnerstagabend. Denn, wenn ich's richtig sehe ist nicht nur der Dativ dem Genitiv sein Tod, sondern der Akkusativ auch den Dativ seiner?
1. Ich empfehle eine kurze Analyse Peter Eisenbergs zur Zukunft des Genitivs im Deutschen (falls du das wirklich alles ernst meinen solltest): https://merton-magazin.de/stirbt-der-genitiv
2. Ich empfinde es schon als etwas ironisch, dass so etwas von jemandem kommt, der selbst regelmäßig Kommata scheinbar beliebig im Satz platziert (falls du das wirklich alles ernst meinen solltest).
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Sehe die Sache wie Nele (was selten genug vorkommt).
Ansonsten kenne ich auch noch etwas Lustiges, das zumindest halbwegs zum Thema passt:
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@samu "bombastische Bezahlung" für Lehrer? Wo das denn?
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Impfstoffentwicklung fängt nicht bei 0 an und in der jetzigen Situation sind alle bereit Risiken in Kauf zu nehmen, die durch ein beschleunigtes Verfahren enstehen.
Die Forscher und Pharmafirmen sind bereit, diese Risiken in Kauf zu nehmen. Dass die Mehrheit der Bevölkerung dazu ebenso bereit ist und sich impfen lassen wird, wage ich zu bezweifeln (vgl. Schweinegrippe-Pandemie).
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Bei der Frage nach Spätfolgen der sozialen Isolierung ging es mir nicht um "uns", sondern um Kinder, die monatelang zu Hause gesessen sind, teilweise in schwierigen familiären Konstellationen, und auch jetzt nur begrenzte Zeit und mit Einschränkungen in die Schule gehen dürfen.
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Weißt du, wie die Spätfolgen von Corona sein werden?
Weißt du, wie die Spätfolgen von sozialer Isolierung und Maskenpflicht sein werden?
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für eine absehbare Zeit
Hast du ein Glaskugel?
Oder inwieweit ist für dich die Zeit absehbar? Bis wann müssen wir denn die Masken tragen?
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Plattenspieler - die letzte Aussage ist immer noch falsch.
Die Gefahr ist so groß, wie man dachte. Aber durch die sehr gute Reaktion hier in Deutschland konnten wir es gut im Griff haben.
Die Letalität ist deutlich geringer, als zu Beginn der Pandemie vermutet wurde.
Eine besondere Gefahr besteht nur für eingeschränkte Risikogruppen.
Bei dem Großteil der Bevölkerung können in Einzelfällen natürlich auch Komplikationen auftreten, aber das ist bei allen Krankheiten der Fall.
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Die aktuelle Studienlage ist, dass sich Kinder bis 10 seltener infizieren, bei Infektionen meistens symptomfrei bleiben oder einen milden Verlauf haben, selbst weniger infektiös und definitiv nicht die 'Treiber' der Pandemie sind. Das ist die Aussage der allermeisten (auch internationalen) Studien.
In fleischverarbeitenden Betrieben, bei denen wir inzwischen wohl alle wissen, dass sie tatsächlich 'Treiber' der Pandemie sind, werden m. W. überhaupt keine besonderen Vorkehrungen ergriffen. In der Schule dagegen größere Einschränkungen als in irgendeinem anderen Lebensbereich.
Generell merken inzwischen immer mehr Leute, dass das Corona-Virus keine so große Gefahr darstellt, wie man zunächst dachte oder vermitteln wollte.
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Wohl vor allem auch weil viele sich ein Leben ohne Standardarbeit nicht vorstellen können. Wie soll man denn sonst Zensuren vergeben?!
Also für mich ist zentral, dass die Kinder lernen können (fachlich, aber auch sozial etc.), nicht dass ich "Zensuren vergeben" kann.
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