Beiträge von Plattenspieler
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Ist aber sprachdidaktisch/sprachtherapeutisch meines Erachtens schon sinnvoll, die Unterscheidung.
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Ich würde sagen: Jein! Vollverben haben eine volle Semantik, Kopulaverben eher eine eingeschränkte (sieht man mal von "Gott ist" oder so ab). Vollverben bilden das Prädikat alleine, Kopulaverben bilden das Prädikat zusammen mit anderen Elementen (z.B. Adjektivphrasen oder Nominalphrasen im Nominativ). Ob man sie nun als Vollverben ansieht oder eine Extraklasse aufmachen möchte, kann man sich am Ende aussuchen und mit der Frage kommen wir vielleicht auch etwas vom Thema ab, es ändert ja nichts daran, dass die Aussage der Friesin, dass auf das ?-Verb "sein" nicht nur Adjektive folgen können, richtig ist.
Aber gerade "Gott ist" wird "sein" doch nicht als Kopula, sondern als Vollverb verwendet, weil es das Prädikat alleine bildet (wie auch bei "cogito, ergo sum"). Ein Kopula ist doch gerade dadurch definiert, dass es eine Ergänzung braucht, um das Prädikat zu bilden - oder irre ich?
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Nur weil das Vollverb "sein" das Prädikat bildet, folgt doch nicht automatisch ein Adjektiv. [...]
Wird vll deutlich bei dem Beispiel: "Ich bin Lehrer".Sind Kopulae Vollverben?
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Ich frag mich gerade ernsthaft, wie man es mit seinem Gewissen vereinbaren könnte, Verhütung nicht zu thematisieren? Grenzt für mich an Körperverletzung.
Vllt. weil man - weiterhin hypothetisch - an der christlichen Sexualmoral festhält?
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Kann man sich eigentlich - hypothetisch - aus Gewissensgründen weigern, bestimmte Dinge (Verhütungsmittel, Homosexualität, ...) im Sexualkundeunterricht zu thematisieren?
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Für die Sinnesbehinderungen sind meines Wissens deutschlandweit Sonderschullehrer zuständig, weil es dort ganz einfach sonst keine derart spezialisierten Kräfte für den Frühbereich gibt. Aber klar: Sinnesbehinderungen sind im Vergleich zu den anderen Förderschwerpunkten quantitativ eher von geringer Bedeutung.
Hier übrigens eine kleine Quelle für BW, allein für den Förderschwerpunkt Sprache (!), wenngleich nicht ganz aktuell:
ZitatAlles anzeigenSonderschullehrer aus Schulen für Sprachbehinderte waren im Schuljahr
2001/02 mit insgesamt 1.938 Deputatsstunden (ca. 75 Deputate) im Bereich der
sonderpädagogischen Frühförderung für Kinder mit Sprachauffälligkeiten und
Sprachbehinderungen eingesetzt; insgesamt wurden im Rahmen dieser Personalkapazität
4.611 Kinder gefördert. Davon besuchten 3.585 Kinder gleichzeitig
einen Kindergarten, 444 eine Grundschulförderklasse.
[...]
An den insgesamt 47 öffentlichen und privaten Schulkindergärten für sprachbehinderte
Kinder, die von 1.353 Kindern besucht werden, sind Sonderschullehrer
mit insgesamt 1.027 Lehrerwochenstunden (ca. 40 Deputate) tätig. -
Die Sprachenverwirrung war doch die Folge des Scheiterns des Turmbaus bzw. der Überheblichkeit der Menschen, nicht der Grund.
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Ich kenne mehrere Lehrer, die ihr gesamtes Deputat im Elementarbereich arbeiten - und zwar nicht nur im "Übergang", sondern mit Kindern ab 3 Jahren (und teilweise noch früher). Frühförderung ist zumindest in Bayern und Baden-Württemberg eine ganz zentrale Aufgabe von Schulen und Lehrkräften; jede meiner Zivi- und Praktikumsschulen hatte eine Frühberatungsstelle und die meisten auch einen Schulkindergarten (i.d.R. 8 Deputatsstunden von Sonderschullehrern pro Kiga-Gruppe).
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Was ist eine Elementarstufe? *kennichnicht*Der Elementarbereich (auch die Elementarstufe genannt) bezeichnet die erste Stufe des deutschen Bildungssystems.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elementarbereich -
Wenngleich es etwas off-topic sein mag, so passt es doch besser als sonstwo: Ich vermisse hier ein Subforum zur Elementarstufe. Warum gibt es das nicht?
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Um einmal ganz neutral auf die Ausgangsfrage zu antworten: Die "Standard"-Intelligenztests für Kinder und Jugendliche (KABC, HAWIK, SON-R etc.) müssten doch alle für dieses Alter normiert sein ...
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Ich versteh das mit der Fogelscheuche nicht... wenn doch bei V ein Vogel abgebildet ist, wieso schreibt das Kind dann ein F? Wäre doch folgerichtiger, dann eben das V zu nehmen.
Weil es vielleicht auch Kinder gibt, die den Zusammenhang zwischen den Wörtern Vogel und Vogelscheuche nicht herstellen können?
Oder weil das Kind auf der Anlauttabelle nach dem ersten Laut des Wortes gesucht, das <f> gefunden und gar nicht weiter gesucht hat, bis es zum <v> gekommen wäre?
Oder weil ...
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Ich würde eher für einen ganz normalen, klassischen Rosenkranz plädieren. Den können auch kaum noch Kinder/Jugendliche beten.

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Ja, aber ich dachte bei dem Lineal geht es um den Anlaut und NICHT die Schreibweise, also dürfte da doch nur eine Vase abgebildet sein?? Denn es sind ja untersch. Anlaute..
Na ja, es geht bei den Anlauttabellen darum, dass die Kinder erkennen, dass bestimmte Laute/Lautkombinationen in der Regel durch bestimmte Buchstaben/Buchstabenfolgen repräsentiert werden. Daraus, dass es im Deutschen aber aufgrund unterschiedlicher orthographischer Prinzipien keine 1-zu-1-Zuordnung von Phonemen und Graphemen gibt, entstehen dann die Schwierigkeiten in der Konzeption und Anwendung von Anlauttabellen.
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Das V wird manchmal als V [Vogel] und manchmal als W [Wase] gesprochen.
Ähhmm... Vogel beginnt mit [f], Vase mit [v].
z.B. der Laut W (durch Buchstabe V oder W)
Den Laut [w] gibt es im Deutschen nicht!
Eben genau aus dem Grund. Weil man die Wörter eben verschieden ausspricht aber derselbe Anlaut ist.
Es ist eben nicht derselbe Anlaut (s.o.); es ist der gleiche Anfangsbuchstabe.
Nele, wo bleibst du, um dich über die linguistischen Kompetenzen der Grundschullehrer auszulassen?
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