Wie wäre es mit Sonderschule?
Beiträge von Plattenspieler
-
-
Ziel ist, ein Sprechanlass zu geben und den Blick aufs Thema zu fokosieren.
Deutschlehrprobe?
-
Die Bedeutung von Segen/segnen sollten Fünftklässler aber kennen, oder nicht?
-
Aber ich vermisse ihn.
-
Hat er je geschrieben, in welchem Semester er sei?
Er schrieb doch nur in seinem ersten Thread, dass er gerade sein Praxissemester absolviert hätte. Das kann man in BW (Gymnasiallehramt) individuell auch relativ spät im Studium machen. Da das Ref. hier immer im Februar beginnt, ist das ganze so abwegig auch nicht. -
Ich bin ein bisschen verwirrt - geht es um die Schreibweise mit Einfach-S, Doppel-S und Esszet oder geht um den lautlichen Unterschied zwischen /s/ und /z/?
Das Problem meines Erachtens ist, dass schon das Schulbuch, von dem im Ausgangsposting berichtet wird, das durcheinander bringt.
Denn natürlich klingt das ß genauso wenig zischend wie das s summend - Buchstaben sind graphische Einheiten. -
Sträu-ße, flie-ßen, gie-ßen .... die Regel leuchtet mir jetzt so gar nicht ein. Stehe ich auf der Leitung?Ne, war blöd von mir. Beide Beiträge in diesem Thread. Sorry. Ignoriert sie, löscht sie.

-
Funktioniert nicht, weil es im gesprochenen Schwäbisch schlichtweg kein (stimmhaftes) /z/ gibt.
-
- war Blödsinn -
-
Die verschiedenen Förder-/Sonderschulen fehlen auch.
-
Etwas offtopic:
Das verlangt ihr von Schülern der dritten Klasse? Ist das bei euch so vorgeschrieben?
Ich frage nur, weil in BW nach dem Bildungsplan der Grundschule bis Ende Klasse 4 gerade einmal Subjekt und Prädikat verlangt werden, was die Satzglieder anbelangt. Noch keine Objekte und adv. Bestimmungen. Noch nicht einmal die verschiedenen Kasus sind danach verbindlich. Und ihr macht das alles schon in Klasse 3? -
Das ist kein Aufbaustudium! Das ist eine Schmalspurausbildung.
Das Aufbaustudium (keine Ahnung, ob es das in NRW auch noch gibt) findet ganz regulär an der Uni statt.
-
Ich kann dir das Aufbaustudium SoPäd (gerade mit L und S) nur empfehlen, wenn du wirklich auch inhaltlich (!) interessiert bist.
Und Stellen scheinen zumindest zur Zeit in NRW für SoPädler ja (erstaunlicherweise) genügend da zu sein... -
Ich hab mich doch explizit auf BW bezogen, weil Silicium, den ich zitiert habe, auch von hier ist.
Ich finde 50/50 durchaus angemessen und sinnvoll. -
Uns hat man am Seminar damals gesagt, dass das erste Staatsexamen nahezu keinen Einfluss auf die Leistungsziffer habe später. Jeder, der sich im ersten Staatsexamen sehr gut angestellt hat, hat damit also nur einen Vorteil im Ref beim Ortswunsch gehabt. Ich weiß allerdings nicht, wie verlässlich die Aussage ist.
Die Leistungszahl in BW wird folgendermaßen errechnet:
ZitatGesamtnote der 1.Staatsprüfung x 20
plus Gesamtnote der 2.Staatsprüfung x 20 = Summe = Leistungszahlhttp://www.seminare-bw.de/servlet/PB/sho…istungszahl.pdf
Erstes und zweites Examen zählen also je 50 %.
Früher war es anscheinend 25 % (erstes) zu 75 % (zweites Examen). -
Die Nazis waren mitnichten Anhänger und Verfechter einer Bildung im Humboldtschen Sinn
Und du bist Anhänger einer "Bildung im Humboldtschen Sinne"?!

-
Aber es gibt partout keinen richtigen Druck vielleicht doch was für die Schule zu tun.
Ich muss noch einmal fragen: Wenn man Schüler anscheinend nur durch Druck zur Arbeit und zum Lernen motivieren kann - haben wir dann nicht ein viel grundsätzlicheres Problem?
-
Dass das tatsächliche Sitzenbleiben nur in wenigen Fällen wirklich etwas bringt, sehen ja die meisten Lehrer mehr oder weniger ähnlich. Die eigentliche Frage ist aber in meinen Augen: hat die Androhung der Nichtversetzung einen Einfluss. Beziehungsweise wie werden sich in Zukunft Schüler verhalten, die alleine aufgrund schlecher Arbeitshaltung Lücken aufbauen und die nicht mehr befürchten müssen, dass das irgendwelche mittelfristigen negativen Konsequenzen hat, weil sie ja trotz 7 mal "mangelhaft" im Zeugnis jahrelang durchgewunken werden und sie sich der Illusion hingeben, dass es ja völlig reicht sich dann im Abschlussjahr ein bischen anzustrenge, dann wird es mit dem Realschulabschluss oder dem Abi schon klappen.
Wenn wir die Schüler nur durch die Androhung oder die Durchführung von Konsequenzen oder Sanktionen zum lernen motivieren können, sollten wir uns dann nicht erst einmal über Lehrinhalte, -methoden, -qualität etc. Gedanken machen, bevor wir über das Sitzenbleiben sprechen?
-
Es geht lediglich darum, eine Ungerechtigkeit anzuprangern - und zwar die, dass ein Staat für den Lehrerberuf WErbung macht, 1000e Lehrer in Fächern ausbilden lässt, die am Ende keiner braucht, was schließlich dazu führt, dass ein großer Teil hochqualifizierter Akademiker von Hartz IV leben muss.
Wenn sie wirklich "hochqualifiziert" sind, finden die Leute auch einen Job (evtl. eben außerhalb des öffentlichen Bildungswesens) und müssen nicht von Hartz IV leben. Ein Studium - und das scheint ein grundlegendes Missverständnis in diesem Thread zu sein - ist nämlich explizit keine Ausbildung, die auf einen bestimmten Beruf hin zielt.
-
Glaubst du, mit irgendeiner der Fächerkombinationen, die du da ansprichst, hast du große Chancen auf eine Stelle als Lehrer?
Werbung