Beiträge von Plattenspieler

    Der Zusammenhang zwischen Bildung und beruflichem Erfolg ist nicht mehr erkennbar in Deutschland. Wer in der Schule scheitert kommt immer noch ganz gut klar in diesem Land. Unser Sozialsystem läd viele ein sich nicht weiter anzustrengen. Denn man kommt ja auch so klar. Der Betreuer in den Familien ist nicht bezahlbar und bringt genauso wenig. Eine Not sich anzustrengen damit es die Familie bald besser hat fehlt! (Das ist das Tabuthema hier!) Kein Politiker traut sich das auszusprechen. Denn dann würde er nicht mehr gewählt. Wie will man von Kindern von Hartz4-Empfängern denen es zwar nicht gut geht aber gut genug erwarten, dass sie sich für die Schule anstrengen.

    Und wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen ... :rolleyes: Gell, barmeliton?


    Allerdings frag ich mich: können Schüler in so einem vollgepackten Raum überhaupt noch irgendetwas wahrnehmen? Ich finde das eher kontraproduktiv....

    Das dachte ich auch sofort; so in Richtung "Reizüberflutung" ...

    Außerdem vermisse ich eine Bücherecke oder generell irgendeinen gemütlichen Teil mit einem Sofa o.ä. Ist das in England nicht üblich?

    Hallo, Tesafilm,

    im Rahmen welcher "Konzeption" bekommst du denn 4,25 h pro Schüler?
    Welches Schulamt (oder wer ist für die Stundenbemessung zuständig?) "gibt" euch denn so viele Stunden? (Hierauf kannst auch per PM antworten bzw. musst natürlich auch gar nicht antworten, wenn dir das zu persönlich ist und deine Anonymität zum Teil aufheben würde.)

    Ich frage nur, weil ich hier in BW in Praxis und Theorie nur eine Zumessung von 2 h pro S-Schüler mitbekommen habe und das auch aus anderen Bundesländern so kenne. Sprachbehinderte sind ja die scheinbar am leichtesten zu inkludierenden Schüler, "weil sie ja sowieso nach Grundschullehrplan unterrichtet werden" ... :rolleyes:

    Aber mit 13 h in einer Klasse bei 3 S-Schülern kann man schon etwas erreichen, denke ich. Blöd natürlich mit der Grundschulkollegin, aber vielleicht wird es ja doch noch eine andere oder vielleicht stellt es sich nachher, wenn die Sache angelaufen ist, doch als besser heraus, als es zunächst schien. Man muss schon auch die Regelschullehrer verstehen, für die das auch alles neu ist und die größtenteils gar keine richtige Vorstellung davon haben, um was für Schüler es sich da überhaupt handelt (sehr schön in diesem Thread nachzuvollziehen) und die auch deshalb gleich mal in eine Abwehrhaltung gehen.

    Viel Erfolg auf jeden Fall. Handelt es sich um eine neue erste Klasse? Kennst du denn die Schüler schon oder weißt schon etwas über die?

    Als einführende Überblickswerke kann ich persönlich Werning et al. [Anzeige] sowie Borchert [Anzeige] empfehlen. Aber da gibt es viele ähnlich aufgebaute Bücher und das sind nur meine persönlichen Präferenzen.

    Wenn es mehr didaktisch sein soll, ist vielleicht etwas fachrichtungsspezifisches geeigneter? Welcher Förderschwerpunkt/welche Förderschwerpunkte betreffen dich denn? Im Bereich Lernen ist Heimlich/Wember [Anzeige] ein tolles Unterrichtshandbuch, das theoretische Konzeptionen darlegt, aber auch sehr praktisch orientiert auf alle relevanten Unterrichtsfächer und Lernbereiche eingeht. Hier habe ich das Inhaltsverzeichnis online gefunden (bin mir nicht sicher, ob das die aktuelle Auflage ist, aber viel hat sich auf keinen Fall geändert).

    Warum ist der Thread im Subforum "Primarstufe"?
    Es geht um die Elementarstufe und es schreiben (bislang) nur Lehrkräfte der Sekundarstufe ... Warum gibt es hier eigentlich keinen eigenen Bereich zur Elementarstufe?

    Und, um auch noch was thematisch sagen zu können: Ich bin ja ein Freund vorurteilsbewusster Erziehung (die umfasst aber ja auch deutlich mehr als den "Gender"-Aspekt), aber klar: Das aus dem Artikel ist lächerlich. Mir tun die Kinder leid.
    Einer der wenigen Threads, in denen ich Silicium größtenteils zustimmen kann.

    Edit: Im Grunde ist vorurteilsbewusste Erziehung ja etwas ganz anderes, denn die macht auf Unterschiede aufmerksam. Hier werden Unterschiede "neutralisiert".

    Ich möchte katta zustimmen und ein weiteres Mal auf folgende Studie über das Prestige verschiedener Berufe verweisen: http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_rep…cs/prd_1102.pdf , wo der Lehrer auf Platz 3 vor Berufen wie Ingenieur, Professor, Rechtsanwalt etc. gelandet ist.
    Auch wenn man das Vorgehen methodisch kritisieren kann, so trifft das Argument Siliciums, die Leute würden einem die Missachtung nur nicht direkt ins Gesicht sagen, hier wohl nicht zu.

    Auch ich habe in den wenigen Elterngesprächen (Elternabende und Einzelgespräche), denen ich bislang beigewohnt habe, eher die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, pädagogisch-didaktische Aspekte sprachlich so vereinfachen, dass sie nachvollzogen werden können - und da waren durchaus auch Akademiker-Eltern dabei, die sich mitunter über die Entwicklungsbeeinträchtigungen ihres Kindes schon merklich eingelesen hatten.

    Auch für Studentenpartys oder Gespräche mit anderen Studenten kann ich Siliciums Erfahrungen nicht bestätigen - das mag in einer PH-Stadt mit vielen Lehrämtlern aber auch prinzipiell anders sein.

    Ihr I-Status spricht ihnen etwa 2 Stunden/ Woche Förderung durch eine Sonderpädagogin zu, die sie im Klassenunterricht unterstützt. Dies aber auch erst ab Klassenstufe 3.

    Warum denn das? Im Anfangsunterricht (und natürlich im Elementarbereich) ist sonderpädagogische Förderung doch umso wichtiger.

    Können sie denn den I-Status erst ab der dritten Klasse haben oder nur die Förderung?

    Ich habe den Eindruck, du unterstellst mir eine ganze Menge Sachen, die ich nicht behauptet habe:
    Wo habe ich gesagt, ich sei "moralisch überlegen"? Oder "sozial begabt"?
    Und vor allem: Wo habe ich je jemanden"sozial inkompetent" genannt?
    Ich lege hier keinerlei Wert auf irgendein Image.
    Ich empfinde übrigens den von dir (euch) so häufig verwendeten Terminus "kuschelig/Kuschler" auch als Beleidigung, wenn du ihn so auf mich beziehst. Den verwendest du ja auch mit einer bestimmten Intention. Würde dir auch nicht gefallen, wenn ich vergleichbares zu dir sagen würde.

    Herrje, gib doch nicht immer mit Deiner einzigen Fähigkeit an.

    Danke für die Beleidigung. Wie schön, dass du mich so gut kennst.


    Kann es sein, dass Dir, wie so oft, keine Argumente einfallen und Du den Standpunkt eines anderen Users dadurch schwächen möchtest, indem Du auf Fehler in der Zeichensetzung hinweist?

    Nö, es ging mir in dem Beitrag ja gar nicht um irgendwelche Argumente, sondern ich habe eine Frage gestellt.


    Ich dachte wir hätten im Forum darüber mal diskutiert und beschlossen, dass diese Methode nicht praktiziert werden soll?

    Ich habe darüber nicht diskutiert und nichts beschlossen.

    Vorwort vom Moderator: Das unnütze Gezank wurde aus dem ursprünglichen Thread (Zu streng oder doch vollkommen ok ? ) entfernt. jotto

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    Und ich denke, auch wir Pädagogen dürfen nicht bemänteln, dass es auch trotz Nicht-Erziehungs-Schuld seitens der Eltern, extrem schwierige Kinder gibt.

    Das hat Silicium in dem Inklusions-Thread aber explizit bestritten. (Hattest du ihm da nicht zugestimmt?)

    Übrigens ist das letzte Komma falsch. 8)

    Ich finde es etwas merkwürdig, sich als Grundschullehrer über fachfremden Unterricht zu beschweren. Als hätte man nicht vorher gewusst, dass das auf einen zukäme ... ?
    Und ehrlich gesagt ist es mir auch lieber, wenn Musik fachfremd unterrichtet wird als Deutsch, Mathematik oder Englisch.

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