Und was soll an unserem Beruf vielseitig sein?
Nun ja, ich bin ja noch nicht im Beruf, aber habe ihn bislang schon als vielseitig erfahren bzw. stelle ihn mir so vor.
Ich habe mit jungen Menschen im Alter von ... sagen wir mal grob ... 3 bis 18 Jahren zu tun, arbeite in allen möglichen Fächern im Unterricht in verschiedenen Klassen, in der Therapie, in Kleingruppen- und Einzelfördersituationen allein in der Schule. Darüber hinaus Frühförderung im Kindergarten, Beratung/Fortbildungen für Kollegen, Eltern, Erzieher etc., Kooperation mit anderen Schulen, integrativer Unterricht, Diagnostik, nachschulische Betreuung, Ausbildung von Studenten/Referendaren, Verwaltungsarbeit etc. pp.
Ganz abgesehen von den vielen ganz verschiedenen Kindern/Jugendlichen, mit denen man sich intensiv beschäftigen darf/muss ...
Ehrlich gesagt kann ich mir kaum einen vielseitigeren Beruf vorstellen (oder welche gäbe es da?), was auch mit einer der Gründe für meine Studienwahl war.
Ich denke (ohne überheblich klingen zu wollen), dass man vielleicht doch etwas falsch macht, wenn man den Lehrerberuf nur noch als Routine (oder gar als langweilig/eintönig?) erachtet.