Hallo mal wieder,
ich studiere zwar auch noch, hoffe aber dennoch, etwas sagen zu dürfen? Habe selbst Sprache und Lernen, kann dir also beide nur empfehlen. 
Kombinatorisch sind natürlich beide geschickt, L lässt sich sowieso mit allem kombinieren, S passt aber auch gut zu Deutsch und zu E.
Für die Einstellungschancen wäre wahrscheinlich L bisschen besser, aber da brauchst du dir mit E ja sowieso wenige Sorgen zu machen... (aber lies das doch in der Einstellungsprognose, die es mittlerweile für - fast? - alle Bundesländer online gibt, nach!)
Meine Tendenz ginge aus folgenden Gründen zu S:
- Damit hast du sicherlich mehr außerschulische Möglichkeiten (sprachtherapeutische Praxen, Frühförderung, Alphabetisierungs- und DaZ-Kurse etc.).
- L und E sind sich ziemlich ähnlich bezüglich der Themen, an meiner Hochschule überschneiden sich auch die Veranstaltungen vielfach (kann natürlich auch sinnvoll im Sinne einer deutlichen Schwerpunktsetzung sein). Mit S hast du halt noch einmal etwas ganz anderes.
- Außerdem ist S zumindest bei uns die Fachrichtung, in der du deutlich am meisten diagnostisch-didaktisch-therapeutisches Wissen an die Hand bekommst, aber auf fundierter linguistischer Basis. Ich halte die S-Veranstaltungen für die interessantesten in meinem Studium, wenngleich der Förderschwerpunkt (hier, kann man aber auch im Internet aus Erfahrungsberichten anderer Unis entnehmen) als relativ anspruchsvoll gilt.