Beiträge von Luzifara

    Genau das ist aber vermutlich des Pudels Kern solcher Mails. Manche fühlen sich auf den Schlips getreten, weil sie damit gar nichts zu tun haben, was

    da steht. Die "Richtigen" sind ja oft die "harten Brocken" und fühlen sich nicht angesprochen oder lesen die Mail noch nicht mal wirklich.

    Dahinter steht dann für mich, ist das überhaupt eine Kommunikation, die zum Erfolg führt.

    Ich kann auf der anderen Seite aber die SL auch verstehen, man kann nicht wegen jedem nervigen Kleinkram persönliche Gespräche führen.

    Moin, wenn das nur eine Phase der Schulleitung ist, würde ich es runterschlucken, sprich, die Mails löschen.

    Wenn sich das als Dauermaßnahme einschleift, könntest du natürlich, wenn es dich arg stört, das persönliche Gespräch suchen.

    Natürlich gleich mit Verbesserungsvorschlägen, wie du dir vorstellst, dass es besser laufen kann.

    Der Kern der Sache ist ja, dass sich im Kollegium etwas verbessern soll, die Frage ist jetzt, was ist das beste Mittel das zu erreichen.

    Moin,

    wenn ich Wörter "Nachsitzen" und "Strafarbeit" lese rollen, sich mir leider die Fußnägel hoch. Das ist für mich von moderner, kindgerechter Pädagogik

    leider weit entfernt. Vielleicht wurde das ja aber auch bereits erkannt.

    Ich kenne deine Klasse nicht. Allgemein kann man vermuten, dass deine Klasse Beziehungsarbeit und Sozialtraining braucht.

    Wenn Kinder lügen, haben sie meines Erachtens noch kein Vertrauen zu der Lehrerin. Genau daran sollte man arbeiten.

    Lügen kann natürlich auch ein Ausdruck für Angst vor Strafe sein. Immer im Gespräch bleiben, auch nachfragen, warum sie das Gefühl haben nicht ehrlich

    sein zu können.

    Ein kleiner Schritt könnte sein, die Kinder mehr einzubinden, gemeinsam mit ihnen kleine Tagesziele festzulegen, ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, welche

    Ziele das sein könnten. Damit meine ich soziale Ziele, keine fachlichen.

    Die Kinder müssen sich mehr gehört fühlen, auch wenn mir natürlich bwusst ist, dass es nie jedem recht machen kann, aber so lernen sie, dass Demokratie auch ein Teil von sozialer Gemeinschaft sein kann.

    Wie werden bei euch Elterngespräche geführt? Nur mit den Eltern oder gemeinsam mit dem Kind?

    Moin, also meine Schüler:innen dürfen natürlich ihre Kleidung selbst wählen, ja dazu gehören bei manchen auch Kopfdeckungen.

    Ich sehe wenig Sinn darin, dass ich als Lehrerin bestimme was sie tragen dürfen. Ich spreche höchstens mal jemand an, wenn

    ich ihm/ihr nicht in die Augen schauen kann, weil sich derjenige sich hinter einer Kapuze versteckt. Das kommt ehrlich gesagt selten vor,

    dass das nötig ist und hat dann meistens andere Gründe als das bloße tragen einer Kapuze.

    Ich verstehe auch nicht, warum ich das verbieten sollte, in meinen Augen zeigt man den Schüler:innen damit, dass man sie nicht akzeptiert

    wie sie sind und das ist bestimmt nicht mein Ziel.

    Zu den hier auch erwähnten Jogginghosen: ja richtig, in meiner Klasse Jg 4-6, gibt es viele Jungs, die im Grunde keine Jeans o.ä. mehr tragen,

    sondern nur Jogginghosen/Fußballtrainingshosen. Und jetzt? Warum sollte ich mich darüber aufregen? Viele Mädchen tragen auch nur Leggings, ist im

    Prinzip das gleiche, ursprünglich eine Sportkleidung.

    In Bezug auf Kleidungsstil habe ich erst einmal ein Mädchen angesprochen: die war 13 und hatte auf einmal regelmäßig Kleidung an, bei der man ihre

    Unterwäsche sah. Da ist es mir schon wichtig das als Frau mal anzusprechen. Raus kam das es ihr gar nicht so bewusst war und wir haben ausgemacht, dass sie mehr darauf achten wird und ich sie auch ansprechen darf, wenn es wieder mal "drüber" ist. Ein "ich will mich schön anziehen und ein bisschen auffallen" müssen junge Schüler:innen halt erstmal ein bisschen austesten.

    1. die vollständige Abwesenheit von digitaler Medienkompetenz
    2. einen eher schwankenden gesunder Menschenverstand

    Sie sollten dringend sich über ihre abwertende, verurteilenden Kommunikation gegenüber einer ihnen fremden Person Gedanken machen.
    Aber natürlich, ich vergaß, es ist ja das Internet, da darf man ja alles.

    Nun ja, abschließend ist zu sagen, es geht hier nur um Lehrer/innen / Pädagogen/innen, die sich ernsthaft bewerben möchten. Sollte jemand weitere ernst gemeinte Vorschläge haben, wie man die Threaderöffnung umformulieren kann, damit sie für potentielle Berwerber/innen interessant und informativ wirkt, kann sich gerne per PN an mich wenden.

    Abgesehen davon - auf Zuruf Unbekannten gegenüber die Email-Adresse offenbaren? Sonst geht's noch ganz knusper?

    Ich gehe davon aus, dass man bei Interesse dafür die PN-Funktion nutzt, anstatt die Email-Adresse öffentlich hier in den Chat zu schreiben.

    Liebe Meerschweinchen Nele, vielleicht sollten Sie vorher lieber gezielt nachfragen, wie etwas gemeint ist, anstatt anzuklagen und Vermutungen anzustellen. Das wäre doch mein großer Wunsch.

    Schon interessant, wenn ein potenzieller Arbeitgeber lieber nicht möchte, dass man seinen Betrieb vor einer Bewerbung recherchiert. Wäre für mich ein Ausschlussgrund bei der Bewerbung...

    Das ist ein Missverständnis, natürlich kannst du bei Interesse von als PN den Namen der Schule erfahren plus du bekommst von mir eine offizielle Ausschreibung mit den Kontaktdaten. Ja selbstverständlich ist es wünschenswert, dass sich jeder vorher über die Schule informiert, bei der er sich bewirbt. Ich setze nur unsere Daten nicht öffentlich in ein Forum.

    Also, da der Kollege nach jeder seiner Stunden zu mir kommt bzw Mails schreibt und sich über "meine " Klasse dauerhaft beschwert, stelle ich mir die Frage, ab wann ich aktiv werden muss und bis wohin, dass einfach sein Problem ist.

    Wurde denn der Kollege konkret befragt, was er sich von seinen Beschwerden erhofft oder was er sich von dir wünscht? Nur so kann ja eine Zusammenarbeit entstehen, die auch für die SuS sinnvoll ist.
    Ob man etwas muss oder nicht als Klassenleitung, steht doch gar nicht Foskus, meiner Meinung nach. Wie sollte da eine klare Grenze gezogen werden? Die Grenze, wie ihr miteinander kommunizieren wollte, könnt doch nur ihr als Kollegen selbst ziehen.

    Schade, dass es hier im Thread, wie so oft unter Lehrer/innen, darum geht bei anderen Fehlern bezüglich Rechtschreibung und Ausdrucksweise zu finden.
    Seid euch bitte darüber bewusst, dass ihr euch da in meinen Augen selbst in Schublade steckt.

    Hatte auch in der 5. Klasse mal ein Belohnungssystem eingeführt, wenn sich die ganze Klasse besonders gut benimmt, gibt es eine Belohnung in Form eines beliebten Spiels, Süßigkeiten oder sowas

    Süßigkeiten??? Ich habe mich gerade gefragt, ob das ernst gemeint ist.
    Aber ok, ist es anscheinend. Ich würde stark davon abraten, Süßigkeiten als Belohnung einzusetzen.
    Ein Spiel, eine gemeinsame Aktion halte ich doch für angemessener.

    Ich merke gerade, dass ich an einer Schule unterrichte, wo ich es was die Aufsichtspflicht angeht, anders gewohnt bin.
    Wir schicken unsere Schüler nämlich zu individuellen Pausen nach draußen, bzw. diese fragen selbst danach und das ab der Grundschule.
    Aufsicht bedeutet nicht unbedingt, dass man einen Schüler jeder Zeit im Blick haben muss, dass hat man ja schließlich bei einer Pausenaufsicht,
    wenn z.B. 200 Schüler draußen sind, als Einzelperson auch nicht und in Übergangszeiten, wie Ankommen/Gebäudewechsel gibt es das auch nicht.

    Die Ansicht "ja dann müssen sie eben mit den vorhandenen Pausen auskommen", kann ich leider nicht teilen.
    Jeder Schüler ist verschiedenen.

    Den Einwand "dann bekommen sie eben einen Einlauf" zeigt mir mal wieder, warum ich an einer herkömmlichen Schulform nicht unterrichten kann.
    Der Lehrer, der nur mit Macht und Angsteinflößung, agiert hat doch den Beruf verfehlt.
    Kein Wunder, wenn unsere Gesellschaft verroht.
    Nun ja, ich hoffe die Anmerkung war vielleicht auch einfach nur überspitzt ausgedrückt.

    Und doch ja, ich empfinde es als Strafe für alle, wenn sich die ganze Klasse Woche für Woche immer wieder das gleiche anhören kann in ihrer Klassenleiterzeit,
    obwohl es die meisten gar nicht persönlich betrifft. Dadurch kann eine Lösung in der Klassengemeinschaft gefunden werden ja, aber das hat wohl hier
    nicht geklappt. Also kann die päd. Arbeit ja nur über die Einzelnen laufen.

    Es erscheint mir so, dass die Schüler, die dort stören und anderen ärgern, die unbeobachtete Zeit einfach nutzen um Stress und Druck abzubauen,
    bzw. sich wahrscheinlich auch schlichtweg langweilen.

    Wurden die Schüler denn schon mal gefragt, was sie glaube, was ihnen helfen kann?

    Mein Vorschlag wäre, dass die Schüler für die 5 Min (ja klar ist wenig Zeit) einmal raus auf den Schulhof/Schulgarten rennen, um dort ein Runde zu drehen.
    Das unerwünschte Verhalten immer nur aufzuschreiben hilft doch wenig.

    Oder zweiter Vorschlag, die Schüler übernehmen in den 5 Min einen kleinen Dienst, der ihnen vielleicht etwas Spaß macht, Bücher sortieren etc.
    Vielleicht auch mit anderen Schülern zusammen, damit es nicht als "Strafarbeit" gesehen wird, sondern einfach als kurzweilige, sinvolle Beschäftigung und wertvollen Beitrag für die Schulgemeinschaft

    Genauso das Verhandeln mit den Schüler in der großen Runde, wird doch nur zu Manifestierung der Rolle dieser Schüler führen.
    Wenn sich das Gro der Klasse angemessen verhält sind diese gemeinsamen Besprechungen ja auch eher eine Kollektivstrafe.

    Unsere Schule in Hamburg Ohlsdorf/Alsterdorf (lange etablierte Schule in freier Trägerschaft, staatlich anerkannt) sucht eine/n Lehrer/in mit 2. Staatsexamen (oder vergleichbarem Abschluss) für den Primarbereich, gerne zu sofort. Bei der Fächerkombi sind wir offen. Gerne Mathe, Deutsch, Englisch aber auch andere Fächer. Bezahlung nach Tarif (auch verhandelbar). Teilzeit oder Vollzeit. Unsere genaue Ausschreibung sende ich euch gerne per Mail, wenn ihr oder jemand aus eurem Bekanntenkreis Interesse hat.

    Wir bieten viel Mitbestimmungsrecht und Gestaltungsspielräume für Lehrer/innen und ein gemischtes, sehr engagiertes, humorvolles Kollegium.
    Gute Arbeitsatmosphäre (ich arbeite seit 10 Jahren dort). Stundenvergabe nach dem Lehrerarbeitszeitmodell. Wöchentliche Teamsitzungen/gemeinsame Planungen. 1,5 Stellen pro Klasse. Schüleranzahl pro Klasse ca.22. Gute Medienausstattung (Laptops/Ipads). Arbeiten von der Schule aus möglich (Computerplätze/Lehrerlaptops/Arbeitsraum), aber kein Muss. Wir sind eine Schule ohne Noten, aber mit anderen Beobachtungs- und Bewertungskriterien. Der riesen Stapel Klassenarbeiten bleibt dir bei uns erspart ;)
    Auch das Betteln für eine neue Kopierkarte oder Arbeitsmaterialien bleibt dir bei uns erspart. Freier Zugang zum Farbkopierer ohne Zählung, reichlich Arbeitsmaterialien für alle Fächer vorhanden. Bei uns muss keiner die Hälfte seiner Arbeitssachen selbst kaufen.

    Wir sind immer für Hospitationen von Bewerbern offen.

    Bei Interesse bitte Email-Adresse in die Antwort schreiben.

    P.S. Bitte hier nicht das Schulkonzept diskutieren. Ich bin hier nur um eine neue Mitarbeiterin zu suchen, weil eine Kollegin umgezogen ist und uns spontan verlassen musste.

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