Also: Ich wüsste nicht, dass ich irgendwo geschrieben habe, dass die Männer in solchen Modellen immer die Arschlöcher sind. Es ist ein vollkommen gleichberechtigtes Modell (wenn gemeinsam so entschieden), solange es nicht zur Trennung kommt. Dann wird es nämlich interessant. Oftmals stehen die Männer dann wirtschaftlich einfach besser da, weil:
- nie aus dem Beruf ausgestiegen
- dadurch Karriereoptionen bekommen, die die Frau nicht hat und auch nie aufholen kann (diese sind dann auch nicht durch Ausgleichszahlungen behebbar)
- Einzahlungen in Betriebsrenten
- oft gibts auch Männer, die privat für sich separat noch vorsorgen, für die Frau aber nicht (zB Entgeltumwandlung)
etc etc.
Im Lehrerberuf hat man Karrieretechnisch auch oft nicht so viel verloren, wie zB in der freien Wirtschaft.
Ich will auch kein Modell in Frage stellen, aber ich lese eben in dieser Gruppe mit und da gibt es haarsträubende Aktionen. Das ist doch mit Deiner Situation aktuell nicht vergleichbar, also warum werde ich hier so dargestellt, als würde ich Männer als Arschlöcher bezeichnen?