Ich unterrichte in PC-Pools. Dort haben die S. Drehstühle mit Rollen, die auch gern dazu genutzt werden, dass sie zum Mitschüler rollen und auf deren Bildschirm schauen bzw. sich etwas erklären lassen. Aus diesem Grund habe ich keine festen Sitzplätze und meine Klassen gebeten, weiterhin den MNS zu tragen. Ich habe keine Lust auf Schulschließungen/Klassenschließungen, auf Quarantäne oder auf Corona! Alle haben das akzeptiert und die Maske (in meinem Unterricht) aufgelassen. Anscheinend leuchteten meine Argumente ein.
In meiner Vollzeitklasse habe ich die S. gebeten, sich weiter auseinanderzusetzen (war genug Platz). Hat ebenso geklappt. Ich selber habe (als Vorbild) natürlich immer das Ding aufgehabt, da ich nie am Pult sitzen bleibe, sondern immer in der Klasse wandere.
So blöd ich das mit der Maske in der heißen Zeit fand: Ich hab mich schnell dran gewöhnt, bei den aktuellen Temperaturen merke ich das Ding kaum noch und finde es jetzt manchmal eher komisch, wenn ich keine mehr aufhabe. Mein Kurzer (6.Klasse) kommt oft nach Hause und hat das Ding noch auf. er merkt es gar nicht mehr. Bei ihm hat auch die Schule darum gebeten, die Masken weiterhin zu tragen und meines Wissens halten sich viele dran. Allerdings hat sich in der Eltern-Klassengruppe schon ein kleiner Widerstand aufgetan. Und ich frage mich: Wen stört das eigentlich mehr? Die (betroffenen) Kinder oder die (nicht betroffenen) Eltern?