Beiträge von Sissymaus

    Endgeräte Schüler kamen pünktlich vor dem Lockdown im Dezember. Endgeräte Lehrer kommen morgen. Und wie ich das sehe, sind das sogar ordentliche.

    Installation und Vorbereitung mit Standard-Kram macht unser IT-Dienstleister. Alles andere dürfen wir selber machen. Bekommen lokale Admin-Rechte.

    Bisher klingt das alles ganz gut!

    Grundsätzlich gebe ich Euch rRecht: Was sind schon 1-2 Jahre Verzicht? Für mich sicher wenig, ich hab schon viel im Leben gemacht und erlebt!

    Für 16/17-jährige und andere markante Lebensphasen jedoch bedeutet das sehr viel! Diese Zeiten sind prägend für die Jugend und junge Erwachsene. Sie sollten herumreisen, sich ausprobieren in Praktika und auch zwischenmenschlich. Das fehlt und kommt nicht mehr wieder. Ich weiß nicht, ob alle hier so gelassen wären, wenn solche wichtigen Lebensereignisse wie Abiball oder ähnliches einfach ausfallen würden. Mein kleiner (11) leidet jedenfalls enorm, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Er kann kaum 5 Min still sitzen. Joggingrunden ersetzen eben nicht die Team-Aktivitäten beim Fußball. Vorher ging er 4 Mal die Woche und plötzlich fällt das weg. Er braucht die Interaktion mit Gleichaltrigen. Die fehlt ihm enorm.

    Auch Eltern werden in dieser Zeit ist wirklich kein Vergnügen. Die Babyzeit ist für viele eine enorme Umstellung und ohne Kontakte zu Gleichgesinnten wäre ich sicher zuhause in Depressionen verfallen. Von 100 im Job auf Null ist mir schon schwer gefallen. Es war durch Aktivitäten mit Baby doch eine schöne Kurz-Auszeit, die ich nicht missen möchte. Alleine zuhause: Ich weiß nicht, ob ich das schadlos überstanden hätte.

    Und ehrlich gesagt: Ich möchte nach nun 7 Monaten auch wirklich mal wieder andere Leute sehen, als nur meine Familie. Das fehlt mir sehr! Auch Besuche von Konzerten, Geburtstagsfeiern, Museen...Macht Euch allen das gar nichts aus?

    Leider wird es wohl nicht möglich sein, ein zur Verfügung gestelltes Dienstgerät abzulehnen, um mit seinen eigenen Geräten weiterzuarbeiten.
    *seufz*

    Und ob! Hab ich schon getan. Natürlich mache damit nur Unterricht und verarbeite keine persönlichen Daten. Das, was mir als ARBEITSgerät zur Verfügung gestellt wurde, war ein Spielzeug für meine Oma aufm Sofa im Internet surfen. Ausprobiert und nach 4 Wochen dankend zurückgegeben.

    Ich fand es letzte Woche schon kalt in den Räumen. Bei uns klingelt es alle 20 Min, so dass wir wirklich regelmäßig für 3-5 Minuten lüften. Endergebnis ist, dass es trotz der kurzen Lüftung kalt wird. Gefühlt jedenfalls. Wahrscheinlich liegt es bei 18 Grad, was vielleicht für andere ok ist. Mir ist es aber kalt. Und es wird in den nächsten 15 Minuten auch nicht warm. Wie das jetzt werden soll (auf unserer Wiese ist jetzt noch alles gefroren), frage ich mich ernsthaft. Hab mir diese Woche beinahe eine Blasenentzündung eingefangen. Also noch schnell Thermo-Schlüppi kaufen? Kann ich das von der Steuer absetzen? :cash:

    Heute habe Behördentag, so dass ich keinen Unterricht habe. Daher kein Erfahrungsbericht von heute. Mal sehen, was morgen so ist.

    Wir haben eine Klassenfahrt nach Berlin gebucht. Die Schüler haben alles geplant. Ich hab nur noch unterschrieben. Wir dürfen kostenlos stornieren, wenn die Behörden die Reise untersagen. Da wir mit dem Zug fahren und nur das Hotel gebucht haben, ist das Risiko überschaubar. Die Reise soll im April stattfinden und ich bin optimistisch. An meiner Schule bin ich aber die einzige, die eine Klassenfahrt beantragt hat.

    Ich finde die Beiträge des TE befremdlich. So steigt man doch in keine Gesprächsrunde ein.

    So ist es. Wenn ich solche Leute treffe, ist es mir (ganz kurz nur) peinlich, selbst Seiteneinsteigern zu sein.

    Ich habe auch einiges an Kritik am SE und auch an OBAS. Da lief sicher nicht alles gut. Nach nun vielen Jahren im Schuldienst weiß ich aber auch, dass viel Fragwürdiges aus dem MSB kommt, dass dann (wie auch immer) umgesetzt werden muss. Da sind auch die ZfsLs nicht vor geschützt.

    Und es steht und fällt mit der Person, die die Fach- und Kernseminare leitet. Ich hatte eine grandiose Fachleiterin und einen, den ich mir hätte sparen können. Das ist da nicht anders wie an der Uni, in den Schulen und bei sämtlichen Fortbildungen in der freien Wirtschaft. Die Person muss die addressatengerechte Vermittlung von Fachinhalten eben können. Kann nur leider nicht jeder. Nach einer insgesamt fünfwöchigen Fortbildung in der Industrie im letzten Jahr muss ich sagen: Das war sehr gemischt. Auch da sind viele Graupen unterwegs.

    Aber Meckern ohne Gegenvorschläge ist natürlich am einfachsten.

    Für den Einsatz im professionellen Umfeld sind solche Hobbygeräte aber nicht geeignet. Als Spielerei für Daheim ja, aber mehr auch nicht.

    Es geht darum, dass Schüler*innen die Arbeitsweise von FDM-Druckern erlernen. Und sie sollen lernen, wie man Bauteile konstruktiv aufbaut, wenn man additiv fertigen will. Wir haben einen Makerbot für satte 4000€ gekauft. Der Druckkopf ist extrem empfindlich und ständig schottet er sich selbst. Für den Preis eines neuen können wir fast einen Anycubic kaufen. Die Druckplatte ist nicht beheizt, also kann man die tolle große Druckfläche nicht nutzen. Also alles in allem sind wir nur so semi überzeugt von dem teuren Ding. Er druckt auch qualitativ nicht so gut wie die Anycubics. Ich produziere auch nicht 24/7 damit. Oder was meinst Du mit "professioneller Einsatz"? Als Schule werde ich wohl nie an das kommen, was 3D-Druck-Dienstleister anbieten. Will ich auch gar nicht!

    Wir haben nicht vor in SLS oder ähnliche industrielle Verfahren einzusteigen. Da machen wir Projekte mit Firmen.

    Die/Den Schulsekretär/in brauchst du eher nicht zu fragen (unsere würde dir wohl einen Vogel zeigen ;) )! Die/Der hat normalerweise nichts mit den Beschaffungen für die Schule zu tun, sondern dafür sind entweder die Schulleitung oder KuK aus den einzelnen Abteilungen zuständig.

    Das unterschreibe ich mal nicht. Unsere ist da voll auf dem Laufenden. Allerdings ist das die der Schulleitung. Die managt all unsere Beschaffungen.

    In Niedersachsen läuft z.B. gerade eine Ausschreibung, bei der sich Schulen als Modellschulen für den Einsatz von 3D-Druckern bewerben können. Bedingungen sind u.a. die Vorlage eines Einsatzkonzepts, die Weiterbildung von Kollegen, die Evaluation des Projekts und die Mitfinanzierung aus dem Schuletat (ich glaube 10-20% der Gesamtkosten).

    Modellschulen für 3D-Drucker?? :lach: Sorry, aber was ist bei Euch in Niedersachsen los? Wir haben unseren 2017 oder so bekommen und waren eins der letzten BKs im Regierungsbezirk, die einen gekauft haben.

    Leute, kauft Euch einfach einen Anycubic für knappe 300€ und versucht ein bißchen damit rum, indem ihr bei Thingiverse fertige Dateien nehmt und sie ausdruckt. Nach 10-20 Drucken hat man ein Gefühl dafür, was man einstellen kann. Wir haben das übrigens auch mit unseren Schülern im Unterricht gemacht und experimentell die Grenzen der Drucker ermittelt. Die stehen nämlich nirgendwo.

    EDIT: Sorry, Kodis Antwort hab ich erst danach gelesen.

    Es gibt in der Regel ein Budget, über das die Schule verfügen darf. Ab einem bestimmten Betrag gilt das als investiv und muss beim Schulträger beantragt werden.

    Wie das genau bei euch läuft, musst du dich erkundigen.

    Wir haben mittlerweile 5 Stück da stehen. Geht also.

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