Wir haben 2 neue Stellen ausgeschrieben.
Was hat Deine Frau denn für Fächer, @dasHiggs?
Wir haben 2 neue Stellen ausgeschrieben.
Was hat Deine Frau denn für Fächer, @dasHiggs?
Mir ist bewusst, dass am Gymnasium kein wirklicher Lehrermangel herrscht, aber jemand, der sowohl Studium als auch Referndariat mit ausschließlichen Bestnoten absolviert hat sollte doch bitte die Möglichkeit bekommen, seine Fähigkeiten bei adäquater Bezahlung einzusetzen. Stattdessen wechselt sie im Halbjahresrhythmus die Vertretungsstellen...
......
Leider hat diese gesamte Situation auch Einfluss auf meine Arbeitseinstellung, da ich in keinster Weise mehr gewillt bin, auch nur irgendwas zu tun, was ich nicht unbedingt tun muss. Das bedeutet stumpfer Unterricht, kein außerunterrichtliches Engagement etc.
Merkwürdige Einstellung: Nur weil Deine Frau eine gute Examensnote hat, soll sie automatisch eine Stelle bekommen? Und deswegen hast Du nun keine Lust mehr, ordentlich zu arbeiten? Mh. Da würde ich mich als Kollegin aber freuen. Und Dir selbst nützt es auch kaum etwas, falls Du mal mehr an Deiner Schule werden willst.
Viele meiner Kommilitonen aus dem Maschbau-Studium hatten 1,x-Anschlüsse. Genützt hat das nichts. Der Arbeitgeber sucht sich auch nach Persönlichkeit aus. Und die Schule auch. Zum Glück!!
Sie ist ja wahrscheinlich nicht die Einzige, die mit guten Noten kommt. Da kann man doch keinen Anspruch draus ableiten.
Und wie schon viele gesagt haben: Ab ans BK. Da gibts auch Private mit durchaus einfacherem Klientel. zB das ebz in Bochum. Das ist ziemlich schick-micki. Ich kenne einen, der da arbeitet.
Meiner Information nach kann die Schule einen sehr wohl "zwingen", in den Ausschüssen der IHK und HWK mitzuarbeiten. Die Ausschüsse müssen paritätisch besetzt sein und die Schule aka Schulleitung schlägt die Lehrkräfte den Kammern vor. Damit ist man drin. Steht es nicht sogar in den Schulgesetzen und Dienstordnungen, dass man da mitarbeiten muss?
Vergütung gibt es übrigens nicht. Nur eine Aufwandsentschädigung. Da viel Ausschüsse am Wochenende tagen, ist das nun wirklich nicht viel anders als die Abi-Korrektur. Die 6€/Std machen mich nicht reich.
Ich hatte nach ca 5 Wochen die Bestätigung, dass die Bewerbung eingegangen ist. Das Verfahren dauert ewig. Es sind nun schon 4 Monate vergangen und die dienstliche Beurteilung ist noch nicht geschrieben. Ich rechne daher damit, dass ich bis zu den Sommerferien auf meine Urkunde warten muss.
Alternativ erwartet wohl mich als nächstes die Strafe, einen dieser Ingenieure oder jemand anderen Erwählten demnächst im Ref oder als Quereinsteiger/ neuen Kollegen betreuen zu müssen.
Das geschieht Dir recht!
Standesdünkel: Ja, der ist dabei. Und da habe ich und auch viele, die nach mir kommen, dolle Geschichten erlebt. Sicher ist das auch nicht immer berechtigt. Aber so sind die Voraussetzungen nun mal.
"Bis zu 950 Euro brutto bei einem Universitätsdiplom bzw. akkreditierten Masterabschluss und bis zu 850 Euro brutto bei einem Diplom einer Fachhochschule/Berufsakademie oder einem Bachelorabschluss beträgt die monatliche Zulage bei einem Direkteinstieg in den Mangelbereichen Metall- und Elektrotechnik."
siehe https://lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…/Direkteinstieg
Aber mit Bachelor wohl eher EG11 und nicht EG13.
Aha. EG 11 hört sich anders an. und BIS ZU (also nicht immer und nur unter bestimmten Voraussetzungen) 850 brutto sind keine 1000. Vielleicht sollte der TE nochmal die Schulbank drücken! Er hats anscheinend nicht so mit der Lesekompetenz.
Das mit EG11 ist in NRW übrigens auch so. Nur dass man da nur eine halbe Stelle ausfüllt und für die restliche Zeit freigestellt ist und somit sein Studium finanziert bekommt. Ziel ist es nämlich, dass man nachher allen anderen Lehrkräften gleichgestellt wird. Und genau das sollte das Ziel sein. Was soll man später mit lauter halben Lehrern anfangen, die keine Funktionen o.ä. ausüben können? Also, lieber TE, Preisfrage: was ist nun langfristig besser?
Und: Berufsakademie? Ernsthaft?
Ja, und zwar mit EG13, sofortigem Einstieg und Verbeamtung nach einem parallelen 'Referendariat'. Und dazu noch 1000€ brutto monatlich zum EG13 dazu.
Aber, man ist eben ortsgebunden, wie Tauben z.B.
noch mal eben dazu: stimmt das eigentlich? Mit einem Bachelor lässt BaWü so einsteigen? Mit 1000 brutto extra? Ernsthaft?
Seiteneinsteiger haben ja immer mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, u.a. das Klischee, dass sie sich für die besseren Lehrer halten.Darüber regen sich die Lehrer, die den klassischen Ausbildungsweg gewählt haben, ja immer auf.
Mit deinem Auftreten hier bestätigst du in meinen Augen genau dieses Klischee.
weißt du was? Über sowas rege sogar ich mich auf. Obwohl ich selbst eine Seiteneinsteigerin bin.
So benimmt man sich einfach nicht.
Kerlokiste, mäßige mal deinen Ton!
Auf der Basis kannst du mich mal gerne haben.
Willst du etwa nur mit einem Bachelor ins Lehramt? Daran merkt man, dass du null Ahnung von dem Job hast.
Da ich FH und Uni im Bereich Maschinenbau absolviert habe, darf ich dazu meinen Senf geben.
Auch wenn du hier ein Fass aufmachst: das ist nicht ansatzweise miteinander vergleichbar. Die FH ist stark praxisbezogen. Die Uni ist sehr viel wissenschaftlicher und abstrakter. Mir tat es sehr gut, dass ich mich erst mit der FH und dann mit der Uni rumschlagen musste. Ich bin der Meinung, dass ich dadurch ein vertiefte Verständnis vieler Themen erlangt habe.
Man kann sich darüber streiten, ob NRW richtig handelt. Grundsätzlich finde ich diese Haarspalterei aber gut, denn das Lehramt würde doch stark abgewertet. Und es wäre die Tür offen für eine geringere besoldung da nur gehobener und nicht höherer Dienst.
Also motz hier nicht rum, such dir eine Stelle für FHler und besuche nochmal die Uni. Hier die Leute anzukacken bringt mal gar nichts.
Ich finde es so furchtbar erschreckend, dass Frauen zwar heute viele Möglichkeiten haben, diese aber nicht genutzt werden. In der Regel sind sie es, die aus dem Beruf für eine Weile aussteigen und anschließend Teilzeit arbeiten. Dass das hinderlich ist für den weiteren Berufsweg (ich will gar nicht Karriere sagen), ist ja hinlänglich bekannt.
In meinem Bekanntenkreis ist nur eine Frau, die nach kurzer Elternzeit wieder Vollzeit gearbeitet hat, so wie ich. Alle anderen arbeiten gar nicht oder Teilzeit. Zwei sind nach Teilzeit wieder Vollzeit eingestiegen, als das Kind 12 wurde. Ich treffe nun vermehrt auch Mütter, die ich aus Grundschule/Kindergartenzeiten als Hausfrauen erlebt habe: Sie sitzen nun bei Discountern/Baumärkten/Getränkehandeln an der Kasse.
In meiner Gegenwart wird dann gern (subtil) vermerkt, dass man ja weniger/gar nicht arbeiten würde, weil man Zeit mit den Kindern verbringen möchte. Sonst hätte man ja gar keine bekommen dürfen (vielsagender Blick zu mir).
Ich weiß, es ist nicht repräsentativ, aber doch auffallend.
Wie rückschrittlich ist das bitte? Wir sind wieder in den 50ern angekommen ![]()
Zur Uni muss man trotzdem noch. Das 2. Fach nachstudieren. Klappt aber gut und ist zudem gut bezahlt.
In NRW ist über den FH-Erlass der Quereinstieg am Berufskolleg möglich. Mit Informatik dürfte das auch problemlos klappen.
Schau mal hier: https://www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Erlasse/FH_BK.pdf
und hier nach Stellen: https://www.schulministerium.nrw.de/BiPo/LOIS/ange…5.8355191794956
Viel Erfolg.
EDIT: In Oberhausen und Kerpen sind grad Stellen für Informationstechnik ausgeschrieben. Geöffnet für den FH-Seiteneinstieg. Schreib schnell eine Bewerbung!
Vermutlich gehe ich weitaus weniger Blauäugig vor, als mir mitunter unterstellt wird.
Schon mitunter, weil hier grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass ich mich reproduzieren werde.
Aus mehreren Gründen (teilweise moralisch-philosophischer Natur), ist es so gut wie ausgeschlossen, dass ich mal Kinder haben werde. Dass ich sehr minimalistisch Lebe, ist hier im übrigen auch kein ganz irrelevanter Faktor
JETZT tust Du das. Aber das Leben ist lang und ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Du hast gerade erst einen winzigen Teil davon hinter Dir.
Mögliche Wendungen in Deinem Leben: Du lernst eine Frau/ einen Mann mit Kindern kennen. Du fängst ein teures Hobby an. Du hast einen Unfall und musst Schadenersatz zahlen. Du findest Gefallen am nicht mehr ganz so minimalistischen Lebensstil und und und.
Plane nicht so viel. Das Leben passiert einfach so und zwar meist nicht so, wie man geplant hat.
Zur Ausgangsfrage: Keiner kann wissen, ob Dein Teilzeitantrag in 10-30 Jahren genehmigt wird. Das kommt auf viele Faktoren an. Wie sich das bis dahin alles so entwickelt hat, wird Dir keiner voraussagen können. Zusätzlich bist Du mit dem Lehramt stark eingeschränkt, zB in der Wahl Deines Arbeitsplatzes.
Angenommen ich würde nach 5-10 Jahren entscheiden, die Stundenzahl auf 50%-70% zu reduzieren(selbst 50% würden mir vom Einkommen noch locker reichen), um verschiedenen persönlichen Interessen intensiver verfolgen zu können. Was wäre daran verwerflich?
Auch das ist blauäugig gedacht. Woher willst Du wissen, ob mit Kind, Kegel, Hobby die 50% Besoldung ausreichen? Im Moment erscheint Dir das viel, aber Du hast auch jetzt lange nicht die Ausgaben, die man später mal so hat.
EDIT: Zusätzlich bedeutet mehr Freizeit auch, dass man mehr Geld benötigt. Es sei denn, Du willst nur zuhause auf dem Sofa liegen und netflixen.
Ist das nicht aber auch von der persönlichen Präferenzen abhängig?Es gibt eben auch Menschen, für die Freizeit einen weitaus höheren Stellenwert darstellt als Einkommen.
Ich kann auch den Kern der Kritkik bzw. die Prämissen selbiger nicht gänzlich nachvollziehen.
Angenommen ich würde nach 5-10 Jahren entscheiden, die Stundenzahl auf 50%-70% zu reduzieren(selbst 50% würden mir vom Einkommen noch locker reichen), um verschiedenen persönlichen Interessen intensiver verfolgen zu können. Was wäre daran verwerflich?
Gar nichts. Das ist aber etwas völlig anderes, als Du oben schriebst:
Ja, ich bin mir schon dessen bewusst, dass sich das ein wenig seltsam anhört.
Der Hintergrund ist lediglich der, dass berufliche Schulen sehr heterogen sind. Und es im vornherein sehr schwierig abschätzbar ist, für welche Schulform man tatsächlich eine Stelle erhält.
Eine Fos oder vorallem Bos Klasse(sowie eine Klasse eines berufliches Gymnasium) schätze ich lediglich als wesentlich weniger anstrengend ein, als eine Vorbereitungsklasse in der Berufsschule. (Selbst die Klassen in der Berufsschule sind je nach Ausbildungsrichtung schon ziemlich unterschiedlich)
Soweit ich weiß, befinden sich in der Berufsschul-Vorbereitungsklasse meist einige sehr anstrengende Schüler, wodurch ich dies (sollte dieser Fall eintreten), wohl durch eine Stundenreduktion kompensieren würde.
Hervorhebung von mir: Du möchtest eine Reduzierung, weil die Klassen anstrengend sein könnten. Das ist was anders als: Ich möchte weniger arbeiten und mehr Hobby.
Und das ist für mich der falsche Weg! EDIT: also die Stundenreduktion wegen anstrengender Schülerklientel.
@state_of_Trance und @Bolzbold
Das sind beides so wichtige und wahre Punkte. In den ersten beiden Jahren nach Ref habe ich mit meiner Vollzeitstelle gelernt, mich zu organisieren. Heute würde ich niemals aufgrund von Arbeitsbelastung reduzieren. Außer natürlich es passiert mir oder jemandem in der Familie gesundheitlich etwas.
Eher überdenke ich meine Arbeitsweise und werde Aufgaben los bzw. ändere an meiner Arbeitsweise etwas.
Alles andere ist verschenken von Geld an den Dienstherren, dem man schon genug hinterherschmeißt.
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