Das wäre schön, auch weil mancher nach 2 Jahren Studium feststellt, doch nicht Lehrer werden zu wollen. Da wäre die Trennung im Studium wirklich für alle besser.
Trotzdem stelle ich mir so eine Gesprächsrunde für GS schwierig vor: Bewerber sagt, er möge Kinder gern und habe früher mal babygesittet. Qualifiziert? Oder er sagt, dass er leider kein Auskommen als mittelloser Bratschist sieht und deswegen Musiklehrer werden will. Unqualifiziert?
Bevor einer nicht vor der Klasse stand und die Möglichkeit hatte, seinen Fortschritt in der Praxis zu zeigen, kannst man doch keine Entscheidung treffen.
Das stimmt wohl. Dann sollte aber die Probezeit auch wirklich beobachtet werden. Bei uns lief es manchmal so: Man war froh, dass einer die Löcher gestopft hat. Ob der geeignet war oder ob der zufrieden war und zurecht kam, war eigentlich Wurscht.
Das ist ein Zustand, den ich nicht begreife. Am Ende steht das Kollegium mit jemandem da, der ständig krank ist oder nur Ärger verursacht, weil er es sich nach 1 Unterrichtsstunde schon so mit den Klassen verscherzt, dass die bei der SL stehen.
Es gibt aber welche, bei denen Du durch die Antworten auf die Fragen im Auswahlgespräch direkt erkennen kannst, dass er/sie im System Schule nicht glücklich wird.