Beiträge von Sissymaus

    Traut ihr eine solche bewusste, systematische Manipulation wirklich einem Kollegen zu? Ich nicht.

    Ich schon. Bei uns gibts Kollegen, die ihre Noten so vergeben, dass sie bloß keine Nachprüfung machen müssen, da sonst Anwesenheit in den Sommerferien erforderlich. Glücklicherweise wurde der prüfungszeitraum nach hinten geschoben, dass sowieso alle anwesend sein müssen.

    Habt ihr kein Konferenzprotokoll? Da sind die Noten doch von allen verabschiedet worden. Wenn das Zeugnis nun anders aussieht als die Noten auf dem Protokoll, dann ist das Zeugnis falsch und muss neu ausgestellt werden. Übertragungsfehler würde ich hier auch als erstes vermuten. Falls das ähnlich umständlich wie bei uns ist, kann das einfach passieren. Ist menschlich.

    Da will jemand wissen, wieviel er verdient und wird hier angemacht. Also echt.

    Calmac weiß da immer gut Bescheid. Mehr kann ich leider auch nicht beantworten.
    Bei mir und bei Kollegen hat ein Einspruch gegen die Einstufung geholfen, aber das war vor 2014.

    Dann bist du falsch informiert. Man muss den Geldwerten Vorteil versteuern. Und der bemisst sich nach Distanz Wohnort -Arbeit mit 0,03% vom BLP. Oder eben mit fahrtenbuch.

    Ich beschwere mich auch nicht über die Steuern. Wie müssten das Geld sonst zurücklegen, um für ein neues Auto zu sparen. Da ist mir das lieber. So einen würden wir uns privat nie kaufen. Wollte nur deutlich machen, dass das Auto nicht für lau da steht.
    https://www.brutto-netto-rechner.info/geldwerter-vorteil.php

    Aber ist auch Wurscht. Ist nicht das Thema hier. Und ich hab mich auch schon wieder viel zu sehr erklärt. Wahrscheinlich kriege ich jetzt noch vorgehalten, ich wäre selbst schuld, dass wir soviel steuern zahlen. Würden wir neben der Firma wohnen, wäre es weniger.

    Die Jammerei in der "freien" Wirtschaft ist aber mindestens genauso absurd.
    Soll Mann doch einfach auf die Privatnutzung des Dienstwagens verzichten, dann zahlt er auch keine Steuern auf den Dienstwagen. Und jetzt komm nicht mit "Das will der AG nicht". Doch, das geht immer. Es sei denn dein Mann hat weder Ahnung von Arbeitsrecht noch kann er sich durchsetzen... oder dein Mann ist zu faul ein Fahrtenbuch zu führen.

    Gruß !

    du spielst hier immer den harten Hund. Das kannst du nur, weil du nicht in der Lage bist, dass dein Job der nächste sein könnte, der wegfällt. Da hat der Chef nämlich das letzte Wort. Du kannst zwar immer klagen, aber dann bekommst du in der Branche keinen Fuß mehr auf den Boden. Die kennen sich alle untereinander. Auf Querulanten in Führungsebenen haben die alle keinen Bock.

    Ich glaube nicht, dass ich mich hier rechtfertigen muss, warum wir den Dienstwagen auch privat fahren. Ich beschwere mich auch gar nicht. Aber wenn alle denken, dass die Karre vor der Tür nahezu umsonst ist, dann stimmt das eben nicht. 500€ steuern sind da jeden Monat weg.

    Aber diese alberne Diskussion habe ich schon so oft geführt. Vergeht euch in Selbstmitleid und schaut zum anderen grüneren Gras hinüber. Macht aber Falten auf Dauer - das ärgern über die anderen, die alles besser haben ;)

    PS: wie wäre es mit einem Quereinstieg in die freie Wirtschaft?

    Ich sehe schon, wir leben finanziell in ganz anderen Welten. Damit man sich bei uns als Pauker eine Reiningungskraft leisten kann, muß man schon in Besoldungsgruppe a15 sein und 100% arbeiten. Mit a13 wird das nichts.

    So ein Unsinn! Ich hatte auch schon eine, als ich mit E10 als wiss. Mitarbeiterin im Labor gearbeitet habe. Das ist doch einfach eine Sache der Prioritäten. Ich glaube kaum, dass hier jemand davon redet, dass man eine Hauswirtschaftskraft mit 20 Stunden pro Woche beschäftigt.

    Für mich ist die Rechnung einfach: Eine Hose pro Monat weniger (ich kaufe gern Klamotten), dafür keinen Putzwedel schwingen.

    Habs ja schon so oft gesagt, aber was habt ihr denn alle für Vorstellungen, mit was ein Lehrberuf so nach Hause geht? Und jetzt kommt mir nicht mit DAX-Unternehmen. Davon gibts hier auf dem Lande kaum eins. Die meisten arbeiten in KMUs!

    Immer dieses Lehrer-Jammern übers Gehalt! Bleibt mal locker und vergleicht Euch mit Führungskräften in KMUs, da steht ihr Euch sogar besser! Ich hab jedenfalls den direkten Vergleich zuhause. Wenn ich dazu noch nachschaue, was mein Mann an Steuern für den Dienstwagen zahlt....

    Ich habe schon von diesen "kleinen" Fächern in NRW gehört. Wenn man in NRW Berufsschullehramt studiert, wählt man sich diese dann auch aus oder kann man auch "richtige" Fächer dazu nehmen? Von meinem Verständnis her wäre ja Maschinentechnik mit Fachrichtung Fertigungstechnik im Endeffekt nur ein Fach was unterrichtete werden kann oder verstehe ich das falsch?
    Bei uns in Hessen gibt es sowas nicht. Hier gibt es Metalltechnik und darunter fällt alles was auch nur im entferntesten mit Maschinenbau zutun hat.

    das ist in NRW auch so. Praktisch wird zwischen diesen beiden Fächern nicht unterschieden. Meiner Meinung nach würden diese künstlichen zweiten Fächer erschaffen, damit die großen Bereiche Elektrotechnik, Maschinenbau usw in der Gesamtheit studiert werden können.

    Ganz ehrlich gesagt finde ich, dass man mit einem Lehramtsstudium Maschinentechnik und zB Deutsch nicht ausreichend fachlich qualifiziert ist, um die ganze Bandbreite des Maschinenbaus unterrichten zu können. Da muss man sich sicher noch stark einarbeiten. Aber das ist meine laienhafte Meinung.

    Wie Kalle richtig sagt: Du kannst Maschinentechnik und die kleine Fachrichtung Fertigungstechnik nehmen. Wenn es für Dich aber wichtig ist, dass Du auch woanders eingesetzt wirst, geht auch Mathematik als zweites Fach.

    Damit könntest Du dann auch Mathe-LK im beruflichen Gymnasium unterrichten. Allerdings ist es auch möglich, dass Du in der Arbeitsvorbereitung Mathe machst und dann das 1x1 wiederholen musst.

    Viel Erfolg.

    Lass Dir nicht so sehr reinreden. Finde Deinen eigenen Weg. Wenn Du nicht ins Lehramt willst, solltest Du das auch nicht anstreben. Einen Beruf wegen Sicherheiten etc zu wählen, ist nicht besonders klug. Insbesondere das Lehramt kann einen dann kaputt machen, weil es eben kein Bürojob 9-5 ist. Lehramt hat viele Vorteile, aber die bekommt man auch, wenn man zB mit einem anderen Beruf im ÖD arbeitet. Auch das ist möglich.

    Grundsätzlich stütze ich viele der Argumente, die Deine Eltern liefern. Trotzdem sind das Gründe, die eher praktischer Natur sind. Wenn Du jetzt schon haderst mit Deiner Wahl, ist das eigentlich ein sicheres Zeichen dafür, dass Du das nicht willst! Und damit an der Schule sicher nicht glücklich wirst. Den vielen Vorteilen, die Du oben nennst, stehen auch viele Nachteile gegenüber.

    - Kein Feierabendgefühl, durch teilweise arbeiten zuhause
    - keine echte Arbeitsplatzwahl als Beamte (Forste Dich mal durch die vielen Versetzung-Threads hier. Eine Kollegin arbeitet seit nun 4 Jahren bei uns, obwohl ihr Lebensmittelpunkt 150km weiter weg liegt. Durch unterschiedliche Regierungsbezirke ist die Versetzung nochmal schwerer. Anders ist es evtl. mit echten Mangelfächern, aber mal eben zu einer anderen Schule geht meist nicht.)
    - Immer in den Ferien in den Urlaub fahren (teuer, seeehr voll, Überbucht....)
    - BWL hat auch ein bißchen den Ruf, dass das Leute machen, die sonst nicht wussten, was sie machen sollen
    - Verdienst ist nicht zwingend weniger als bei Lehrern. Die freie Wirtschaft hat den Vorteil, dass man ums Gehalt und Boni verhandeln kann. Ist man bei einem DAX-Unternehmen angestellt, kann man sehr viel mehr verdienen.
    - Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Nicht zwingend. Lies Dich mal hier durch, wie schwer es Teilzeitkräfte haben mit Stundenplänen etc. Insbesondere an Schulen mit Ganztag ist die Vereinbarkeit nicht unbedingt gegeben. Ich habe Freunde (Förderschule), die jede Woche Teamsitzungen bis 18 Uhr haben. Der Kindergarten hat idR dann zu. Die Tagesmütter betreuen dann auch nicht mehr.
    - .... (sicher fallen anderen Usern noch weitere "Nachteile" ein. Ich will Dich nicht davon abbringen - bin ja selber sehr glücklich - aber Dir zu verschweigen, dass es auch Nachteile gibt, finde ich fahrlässig. Du musst nun entscheiden, welche Vor- und welche Nachteile für Dich ausschlaggebend sind.)

    Zu Deiner Frage: Ich habe den Seiteneinstieg nie bereut. Ich könnte auch wieder zurück. Mit Maschinenbau findet man eigentlich immer was. Bin da immer durch Fortbildungen auch stark auf dem Laufenden geblieben. Aber ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung. Du solltest nur nicht unbedingt auf den Seiteneinstieg bauen, denn da muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Es gehört eine Menge Glück dazu, dann eine Stelle zu bekommen.

    Ich ergänze: nach dem Master of Education hat man nur 18 Monate Referendariat, da man die Bildungswissenschaften schon im Studium absolviert hat. Läuft aber trotzdem unter OBAS

    Kenne auch aktuell mehrere mit diesem Weg.
    Es ist sicherlich nicht einfach. Vorteil ist aber dass du dein Studium so gesehen finanziert bekommst.

    Danke für die Info. Da wir noch keinen Absolventen im Ref haben, der nach diesem Modell studiert, wusste ich das noch gar nicht.

    Eigentlich müsste es so gehen: Du kannst Dich auf Stellen bewerben, die Maschinentechnik oder Wirtschaft als gesuchte Fächer ausschreiben. An einem technischen BK bist Du mit dem Wing-Studium gut aufgehoben. Die Stellen müssen für FH-Absolventen geöffnet sein (das sind sie nicht immer).
    Wenn Du eine Stelle hast, besuchst Du zeitgleich während der Unterrichtstätigkeit (13 Stunden) eine Uni (Paderborn, Siegen, Wuppertal glaube ich) und studiert den Master of Ed. nach. Nach Studienabschluss absolvierst Du 2-jährig das berufsbegleitende Referendariat.

    Es ist kein Zuckerschlecken, aber machbar. Ich habe es auch gemacht (unter etwas anderen Voraussetzungen). Und an meiner Schule gehen auch viele den Weg. Einer ist grad im Ref. Drei studieren aktuell.

    Viel Erfolg.

    Sowas ist bei der Kommunikation mit meinen Schülern noch nie passiert. Ich habe allerdings auch immer nur den Kontakt zum/zur Klassensprecher*in. Der oder die gibt die Infos dann an alle weiter. Ich werde höchst selten angeschrieben. Diese Regeln habe ich von Anfang an festgelegt. Klappt wunderbar. In Gruppen eskaliert das natürlich manchmal, da muss man sich dann aus dieser Gruppe verabschieden.

    In Bayern gibt es auch ein KMS, das den Lehrern Kontakt mit Schülern in sozialen Medien etc. verbietet oder zumindest eindrücklich davon abrät. Habe schon so einiges mitbekommen, wo die Lehrer wegen so etwas in Teufels Küche gekommen sind...

    Was genau ist denn da passiert? Ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass ich Ärger bekomme, wenn ich den Schülern schreibe, dass sie am Montag die ersten beiden Stunden frei haben oder dass sie das Buch xy mitbringen sollen.
    Noten oder Diskussionen darüber oder Infos über andere Schüler sind natürlich tabu, aber das darf man auch nicht per Mail verschicken.

    Alle Formen habe ihre Daseinsberechtigung und ihre Vor- und Nachteile. Hängt aber jeweils ab vom Stoff, von der Lerngruppe, von Dir.

    Kann also nicht pauschal beantwortet werden.

    Dass man vorher nicht weiß, was man verdient, empfinde ich auch als eine unmögliche Situation. Das hat ein bißchen was von Wundertüte.
    Als ich eingestiegen bin, war die Einstufung noch sehr großzügig. Ich wurde direkt in 4 eingestuft. Ich habe aber gehört, das das heute nicht mehr so ist. Mir wurde zB auch Berufserfahrung angerechnet, die nahezu fachfremd war (technisches Lektorat in einem Verlag).

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