Beiträge von Sissymaus

    Also, ich kenne ja den Weg eines Seiteneinsteigers in Sachsen nicht, aber insgesamt sind das echt unmenschliche Dinge, die da von dir verlangt werden. Auch das Verhalten im Kollegium finde ich gelinde gesagt unterirdisch.

    Ich habe so gestrampelt am Anfang. Es stürmte so viel auf mich ein. Wenn ich da jede Stunde detailliert hätte hinschreiben müssen, hätte ich hingeschmissen. Bei mir war die Unterstützung auch nicht besonders groß. Hatte zB vom ersten Tag an ohne Hospitation oder sowas eine Klassenleitung. Aber es wurde nicht mehr erwartet, als die Unterrichtsstunden. Da habe ich sicher viele Fehler gemacht, aber immernoch besser als ausgefallener Unterricht. Und niemals hat mir jemand das Gefühl gegeben, dass er mehr wert ist als ich. Vielleicht ist das am BK anders. Der quereinstieg ist da Alltag.

    Schantalle hat es schon gut auf den Punkt gebracht: du musst eine Grenze ziehen. Wenn du das alles leisten sollst ohne Seminar und in kurzer Zeit, dann soll dir einer zeigen, wie es geht. Wenn du es selbst versuchst herauszufinden, dauert es sehr viel länger.

    Ist es denn in Sachsen immer so mit dem quereinstieg? Machst du auch noch Fortbildungen, um eine Lehrbefähigung zu erhalten?

    Hier klaffen Selbstwahrnehmung und Realität mal wieder sehr auseinander. Leider bist Du auch nicht in der Lage, Deine Schreibe zu reflektieren. Außerdem gebe ich meinen Vorschreiben recht: Hier wurden massenweise Tipps gegeben, aber entweder liest / verstehst Du sie nicht oder Du willst sie nicht verstehen. Sachliche Diskussionen hast Du selber unterbunden, indem Du Leute, die hier für Dich ihre Freizeit opfern, anpampst, der Lüge oder der fehlenden Lesekompetenz bezichtigst.

    An allem haben die anderen Schuld und warum bezahlt die Allgemeinheit nicht dafür, dass ich das Falsche studiert habe? Kann ja nicht sein, dass die Menschheit nicht vor mir auf die Knie fällt, weil ich bereit bin, ein 2. Studium zu machen

    Alles in allem: Im Schuldienst wirst Du es sehr schwer haben mit dieser Einstellung, von daher lautet nun mein Tipp (nach Lektüre aller Deiner Beiträge): Lass bloß die Finger davon. Du bist ein Fall, den keiner gern im Kollegium haben will. Bitte bleib in der Sozialarbeit.

    Ich überlege weiterhin, das im Zuge einer wissenschaftlichen Arbeit mal aufzugreifen, evtl. mit einer Kollegin aus den Bildungswissenschaften, weil ihr viele ehemalige Studenten von ähnlichen Vorgehensweisen von Seminarleitern berichtet haben und das könnte man ja mal deutschlandweit erforschen und veröffentlichen....bringt ja vlt dann was für die Verbesserung der tatsächlichen Qualität :D

    Das finde ich eine gute Idee und würde es eventuell mal wissenschaftlich untermauern oder belegen, wie der Zustand in der Lehrerausbildung in Deutschland ist. Ich wäre auf jeden Fall dabei, wenn Du einen Erfahrungsbericht benötigst.

    Ich hatte da Glück: Hatte eine tolle Fachleiterin. Der andere war dagegen nicht so gut. Vor allem die Kriterien der Vornoten waren sehr intransparent. Trotzdem hab ich viel gelernt und hatte glücklicherweise nie den Eindruck, dass man mir (trotz Seiteneinstieg) das Leben schwer machen will.

    Nun ja, ich war ja beim Facharzt und der bestätigte, dass keine organische Ursachen dahinter stehen, sondern dass es wohl in die Richtung Psychosomatik gehen könnte.

    Also, wenn mir ein Facharzt wie zB ein Urologe diagnostiziert, dass das alles psychosomatische Ursache haben muss, wäre ich skeptisch. Bei dem menschlichen Körper können Beschwerden viele andere Ursachen haben, die der Facharzt nicht überblicken kann. Eine echte Diagnose kann doch eigentlich nur ein Psychologe liefern. Oder sehe ich das falsch?

    Ich hab nur manchmal das Gefühl, dass solche Diagnosen schnell gestellt werden, wenn der betreffende Arzt nichts findet.

    Die einzige, die es hier nicht versteht, bist du.


    Zitat

    Es geht hier nur darum, ob es eine Möglichkeit gibt, neben dem Zweitstudium mehr als 450 Euro zu verdienen. Ich frage das deshalb, weil es dann finanziell für mich leichter zu bewerkstelligen wäre.

    ja, die gibt es.
    Arbeiten gehen und Lebenshaltungskosten minimieren.

    Das haben Dir hier schon alle mehrfach gesagt. Und das einzige was du dazu sagst ist, dass wir zu blöd sind, Dich zu verstehen.

    Sissymaus: Du schreibst doch selbst, dass du nicht einmal die Ausgangsfrage verstanden hast. Du scheinst gar nicht zu wissen, worum es hier geht.

    Ne, ich verstehe wirklich nicht, wo das Problem liegt. Studenten müssen arbeiten nebenher, wenn sie sonst kein Geld bekommen (Eltern, Bafög). Egal, ob das das erste oder zweite Studium ist. Und sie müssen auch eine KV bezahlen. Du bist nicht die einzige, aber du siehst es als Problem: dann lass es.

    Insgesamt finde ich dein Auftreten hier ziemlich frech, dafür dass so viele versuchen, dir zu helfen. Ich habe wirklich keine Lust, meine Freizeit zu verschwenden, deshalb bin ich raus.

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    ier ging es nicht darum, genau im Bereich SA Arbeit zu finden, sondern dass man wenn man im Zweitstudium ist und Vollzeit studiert, nicht über 450 Euro verdienen darf und wenn extra KV versichert werden müsste. Außerdem muss der Artbeitgeber dem Studium zu stimmen und 2. wirst du kaum einen Job finden, der dich nur 2 1/2 Wochen beschäftigt. Wenn man auf 450 Euro Basis mit 8,50 Euro Stundenlohn arbeite, müsste man das aber.

    Ok, und was genau willst Du dann von den Usern des Forums hören, wenn Du schon weisst, dass das alles nicht geht? Dass einer von uns Dir das vorstreckt? Langsam werde ich auch ungeduldig, so wie Du, weil Du die Antwort, die Du hören möchtest, nicht bekommst und alle der Lügnerei, Unwissenheit und der Leseschwäche bezeichnest.


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    Wo soll das denn gehen, mit Master parallel zu unterrichten? In meinem Bundesland darf man erst unterrichten, wenn man im Referendariat ist?

    In NRW geht das. Ich habe es selbst gemacht und mittlerweile gibt es ein fertiges Angebot an der Uni Wuppertal, wo die Präsenztage fest sind, so dass man 2 Mal da erscheinen muss und die restliche Zeit frei für die Schule ist. Google nach FH-Erlass, wenn Du es nicht glaubst.

    Wenn Du in der Sozialarbeit keinen Arbeitgeber findest, der Dir flexible Arbeitszeiten bieten kann, die dann mit einem Präsenzstudium vereinbar sind, musst Du Dich wohl in anderen Branchen umsehen. So wie es zig Studierende immer machen. Also: Gastronomie oder sowas. Was man eben so machen kann, wenn man in seinem gelernten Umfeld nichts findet oder noch nichts gelernt hat. Irgendwie verstehe ich jetzt gerade nicht, was Du von uns willst?

    Es ist richtig: Ab einem gewissen Einkommen und einer Stundenzahl, verlierst Du den Studierendenstatus, da Du ja de facto nicht studieren kannst! Trotzdem wird Dir die Uni nicht untersagen, Dich zu immatrikulieren und Vorlesungen/Seminare/Übungen zu besuchen und Prüfungen zu absolvieren. Es dauert dann eben dementsprechend länger, wenn Du nicht alle vorgesehenen Module eines Semesters absolvieren kannst.
    Studentenstatus heißt in dem Zusammenhang übrigens nur, dass Du Dich als Studie in der KV versichern kannst und teilweise nicht sozialabgabenpflichtig bist, weil Du übers Jahr gesehen oft nur in den Semesterferien arbeitest. Das heißt nicht, dass man dann nicht mehr eingeschrieben bist.

    Wir haben einige Lehrer, die halbtags unterrichten und währenddessen den Master studieren. Dafür haben sie 3 Jahre Zeit. Der Master dauert aber in Regelstudienzeit nur 2 Jahre. Also besuchen meine Kollegen die Veranstaltungen, die sie eben schaffen. Das erfordert sicher viel Orga (auch im Vorfeld! Einige Module werden nur alle 2 Semester angeboten) und eigenes Zeitmanagement, aber es ist doch Alltag an deutschen Unis.

    Also: schreib Dich ein, lass Dir so viel wie möglich anerkennen und für die restliche Zeit geh jobben. Oder bleibe in der Sozialarbeit.


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    Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und habe Interesse an einem Lehramtsstudium als Zweitstudium.
    Gelten für mich dann andere Bedingungen, was die Einkommensgrenze im Nebenjob angeht?

    Warum sollte es? Es ist nur mit einem erlernten Beruf so, dass Du mit weniger Stunden auf das gleiche Geld kommen kannst als jemand, der völlig ungelernt ist.

    Dieses Wuppertaler Modell macht gerade einer an unserer Schule. Hat zum Sommersemester angefangen.

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    Aber falls man in Niedersachsen direkt Beamter auf Probe wird, wozu brauche ich das überhaupt?


    Ich wollte Dir auch nur eine weitere Möglichkeit aufzeigen. Eventuell musst Du ja sowieso umziehen, dann ist es im Grunde egal, wohin. Mit Niedersachsen kenne ich mich nicht aus, daher mein Tipp mit dem FH-Erlass, falls Du in Deiner Gegend bleiben willst und kannst mit dem Wuppertaler Modell.

    Andere Möglichkeit: Einstieg am BK mit dem FH-Erlass, 13 Stunden Unterrichten, den Master an der Uni anerkennen lassen, die noch fehlenden Scheine (dürfte maximal in einem Jahr zu erledigen sein, wahrscheinlich wird Dir nahezu alles anerkannt) nachstudieren während der 13 Stunden Unterricht, dabei die wichtige Unterrichtserfahrung für OBAS sammeln, anschließend OBAS mit abschließendem 2. Staatsexamen --> kein Unterschied in NRW zu "normalen" Lehrern.

    Alles in allem dauert das dann 3 Jahre und Du kannst Dir die Schule aussuchen. Maschinenbau ist überall Mangel.

    Viel Erfolg.

    Und da ist sie wieder: die ewig meckernde firelilly. Bitte geh in die hochgelobte freie Wirtschaft, wenn es dir im Schuldienst so schlecht geht. Keiner will Kollegen, die bei allem immer nur rummosern, weil es einem in der Schule so schlecht geht. Und ich hab langsam auch keine Lust mehr, ewig deine Miesepetrigkeit zu lesen. Schaffst du es eigentlich auch mal, die Vorteile des Lehrerjobs zu sehen? Wenn du meinst, dass es die nicht gibt, dann hast du definitiv noch nicht genau genug auf die andere Seite geschaut.

    Kurze Frage, finde es auf die schnelle nicht:

    Sind studierende Kinder ohne Einkommen weiterhin beihilfeberechtigt? Und was gibt man dann ab, wenn die Uni eine Bescheinigung der Krankenkasse haben möchte, dass man von der Pflicht befreit sei? Blicke d gerade nicht durch.

    Also erstmal denke ich, dass man bei einem Vollzeitjob nicht erwarten kann, um 14 Uhr Feierabend zu haben. Wenn Du nun nicht abends arbeiten möchtest, dann musst Du Dir überlegen, wie Du die fehlende Arbeitszeit einteilst. Ich habe für mich die Lösung gefunden, dass ich jede (wirklich jede) Freistunde oder die Zeit vor dem später beginnenden Unterricht nutze, um meinen Unterricht und sonstiges vorzubereiten. Da ich oft bis in die 9. Stunde Unterricht habe, fehlt mir nachmittags manchmal die Kraft, mich nochmal hinzusetzen, so dass diese Lösung für mich ideal ist. Es reicht in Klausurphasen dann oft nicht, da muss ich dann auch am Wochenende oder abends ran, aber im Großen und Ganzen klappt es schon. Also: Jede freie Zeit nutzen und ca. 16 Uhr Feierabend machen. Dann ist immer noch viel Zeit für die Familie. Mein Mann kommt erst um 7 oder später heim. Daher finde ich das völlig ok für mich und die Familie.

    Das ist wohl derzeit ein bißchen Mode und liest man hier immer öfter im Seiteneinsteiger-Forum.
    Ich will Pilot* werden, aber die Lufthansa nimmt mich nicht. Dabei bin ich doch jedes Jahr 4 Mal nach Mallorca geflogen. Wie können die mich nur so behandeln, wo doch gerade ein Mega-Pilotenmangel herrscht? Die nehmen es sogar in Kauf, dass ein Flugzeug nicht starten kann oder der Flug für die Passagiere sehr teuer wird. Das muss man sich mal vorstellen! Ich soll tatsächlich einen Teil der Pilotenausbildung nachholen. Unverschämt. Ich werde nicht wie ein richtiger Pilot behandelt und auch ziemlich unterbezahlt. Ne, dann können die mich mal kreuzweise.

    * austauschbar durch Arzt, Anwalt usw.

    Ich habe 2 Jahre lang nachstudiert und mein erstes Staatsexamen nachgeholt. Ich hatte das Glück, dass das Land NRW mir das finanziert hat, indem ich eine halbe Stelle als Lehrer bekam (Lehrermangel sei Dank!). Damit hat das Land schon genug für mich getan. Danach musste ich noch ins berufsbegleitende Ref und das durchziehen, was alle grundständigen Refs auch durchziehen müssen. Nun bin ich gleichwertige Lehrerin und Studienrätin. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich das schon zu Beginn hätte einfordern können.

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