Beiträge von Sissymaus

    Wenn es darum ginge, dass nur das jahrelange Behüten von Mama oder Papa ein selbstbewusstes, kluges, glückliches Kind schaffen würde, müssten die Kinder in einigen Schichten ja prächtigst entwickelt sein ... habe ich bisher nicht den Eindruck

    Das unterschreibe ich einfach mal. Ich finde auch, dass es schlechtere Vorbilder gibt, als Eltern, die arbeiten. Meine Tochter weißt jedenfalls, dass es normal ist, dass die Mamas arbeiten und das finde ich wirklich nicht allzuschlecht, wenn ich den Rückschritt einiger Frauen in meinem Umfeld erleben muss (à la: ich hab Kinder, ich gehe nie wieder arbeiten und wenn dann nur stundenweise an einer Supermarktkasse). Nach den vielen Jahren, der Zeit und dem vielen Geld, das in meine Ausbildung gesteckt wurde, möchte ich wirklich nicht jahrelang daheim "Wie das Fähnchen auf dem Turme" singen. Das reicht auch ab 14 Uhr.

    Im Moment erlebe ich es, wie es ist, wenn man zuhause ist (Ferien), ohne dass eine Staatsprüfung lauert. Und ich muss sagen: Ich hab nun alles erledigt, was liegengeblieben ist und auch einen großen Teil dessen, was zum neuen Schuljahr vorbereitet werden muss. Ich langweile mich zwar nicht, aber ich wüsste in einem Jahr wirklich nicht mehr, was ich meinem Mann abends erzählen sollte, außer: ich hab die Fenster geputzt und den Müll rausgebracht.

    Im Falle eines Lehrerehepaares kann es nur die Gier des Geldes sein. Gerade ein Lehrerehepaar ist finanziell in der Lage sich um seine Kinder zu kümmern.

    Man drückt sich aber heutzutage ja gerne vor der Verantwortung, indem man anderen die Erziehung überlässt.

    Zum ersten Satz: Ich denke nicht, dass Du das beurteilen kannst. Gerade das Gehalt von Grundschullehrern finde ich nicht so hoch, dass man zB in einer Großstadt problemlos eine mehrköpfige Familie ernähren kann. Förderung und Bildung kosten Geld, auch wenn man sie zuhause durchführt. Oder hast Du mal nachgerechnet, was der Besuch von Museen, Schwimmbädern, Parks etc. für eine Familie kostet?

    Zum zweiten Satz: Da fehlen mir die Worte! :(

    Moin,

    und was für einen Grund hat ein Lehrerehepaar seine Kinder nach einem Jahr direkt in die Kita abzuschieben?

    abschieben?? Wenn ich das Gefühl hätte, dass mein Kind da nicht gut aufgehoben wäre, würde ich es da nicht hinbringen. Ich bin aber der Meinung, dass die Fachleute in der Kita mein Kind bestmöglich fördern! Und trotzdem habe ich dank meines familienfreundlichen Jobs (auch, wenn ich schon zur ersten Stunde da sein muss!) noch viel Zeit für ihn!

    Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn jemand solche Äußerungen tätigt, nur weil er ein anderes Lebensmodell hat. Ich verurteile deins doch auch nicht, das vermutlich heißt, dass du 3 Jahre mit deinem Kind daheim bleibst. Ich könnte da auch was von fehlender sozialer Kompetenz daherreden. Mache ich aber nicht. Jeder muss nämlich das Modell finden, dass für ihn und sein Umfeld am besten passt.

    Hm, das würde aber für 1. Stunde bei mir auf keinen Fall reichen, die fängt ja um 8 Uhr an, ich brauche mit abgeben der Kinder fast 1,5 Stunden, so früh geht eben die Kinderbetreuung nicht jeden Tag, also geht eben die 1. Stunde nicht und in der freien Wirtschaft würde ich auch einen Job nehmen, wo das passt.Ich habe es bei der Einstellung gleich angesagt, die Stunde geht nicht und mir ist zugesagt worden, dass dies kein Problem darstellt, also konnte ich die Stelle nehmen, sonst hätte ich mir eine andere gesucht.

    Also wo Marlboro liegt dein Problem? Man sucht sich auch in der Wirtschaft das aus, was geht oder nimmt eben die Stellen nicht!

    Wenn man diese Wahl hat, einen Job einfach abzulehnen, ist die Aussage richtig. Wer hat die schon?

    Ich finde das unmöglich! (Zur Info: habe 2 Kinder, eins war bei dem Beginn meines Quereinstiegs 1 Jahr alt!) Auf mich nimmt keiner Rücksicht, ich habe meine Betreuungszeiten den Arbeitszeiten angepasst, was soviel heißt, dass mein Sohn von 7:45-16 Uhr betreut werden kann, falls das notwendig ist! Dafür muss ich ziemlich viel Geld bezahlen, aber was anderes kommt für mich nicht in Frage! Im Büro kann ich doch auch nicht erst um xx Uhr anfangen und um Mittag zuhause sein.
    Mein Empfinden ist, dass sowas dermaßen zu Lasten der übrigen Kollegen geht, dass ich selbst als Betroffene das gar nicht will! Denn das Argument, dass es nur ein paar Jahre sind, bis die Kinder aus dem gröbsten raus sind, zieht nicht. Dann kommen die nächsten Kollegen mit diesem Anspruch.

    Über sowas kann ich mich nur aufregen, denn das ist ein Anspruchsdenken, das in einer Schule m.E. nichts zu suchen hat. Das wäre in meinem Kollegium auch überhaupt nicht möglich. Der Stundenplaner muss ohnehin grätschen bei 5 Stellen Unterhang!

    Müsste nicht im Sinne der Inklusion diese Kombi häufiger vorkommen? Schließlich ist doch Ziel, dass auch diese Schüler an Regel-BKs unterrichtet werden.

    Ich habe eine Kollegin mit Deutsch und Förderschwerpunkt ES (glaube ich). Die ist bei den "schwierigen" Klassen eingesetzt, die es nach 10 Jahren zu keinem Schulabschluss gebracht haben.

    Habe den QE in NRW gemacht (am BK).

    Quereinstieg in NRW heißt: "normales" Referendariat + nahezu volle Stelle mit allen Verpflichtungen eines normalen Lehrers wie Klassenleitungen, Klassenfahrten, Teilkonferenzen, Gespräche mit Betrieben und und und.
    Ich würde schätzen, dass während der 1,5-Jahre (das erste halbe Jahr war Blabla) im Schnitt 50-60 Stunden draufgingen. Vor der Prüfung habe ich wirklich 6 Wochen ohne einen freien Tag durchgeackert. Zudem stand man immer unter Beobachtung und wurde (nach zT langen Jahren im Job) dauernd beurteilt, teilweise auch mit Dingen, die an der Persönlichkeit lagen (bei mir war es die Sprache, hab einen Ruhrpott-Slang drauf, den meine FL nicht mochte). Ich muss aber sagen, dass sie recht hatte: Seit ich versuche, anders zu sprechen, komme ich bei den S anders an :) Und heute hörte ich es im Radio: Leute mit sächsischem Dialekt kommen zT inkompetent rüber, weil man das nicht als Dialekt, sondern als falsches Hochdeutsch ansieht. :P Sachen gibts.
    Sorry, etwas OT

    Naja, ob die Annahmeerklärung auch wirklich bei denen auf dem Schreibtisch liegt. Ich bin da skeptisch und würde sowas immer gern persönlich der Verantwortlichen in die Hand drücken. Ich hab mich einfach durch einen Anruf vergewissert, dass das Fax auch bei dem angekommen ist, wo es hinsollte. Ist einfach so, dass ich schon schlechte Erfahrungen mit Behörden oder großen Konzernen hatte.

    Zitat

    Was passiert denn jetzt noch in den nächsten drei Monaten, dass das so lang dauert? Die Unterlagen hat sich das RP doch schon angesehen,sonst hätte man keine Annahmeerklärung, oder?


    Keine Ahnung. Ich fand das auch merkwürdig, aber bei mir lagen wirklich nur einige Wochen dazwischen, daher hab ich das einfach mal so hingenommen.
    Ach, da fällt mir ein: Ich brauchte damals noch eine Anerkennung einer anderen Behörde. Da war ich doppelt abhängig.

    Ruf doch mal da an und frag, wann Du mit einem Vertrag rechnen kannst, da Du Deine Stelle kündigen musst.

    Ist zwar NRW, deckt sich aber mit carfal.
    Habe ebenfalls nur die Annahmeerklärung abgegeben, mich versichert, dass alles angekommen ist und dann einen Aufhebungsvertrag mit aktuellem Arbeitgeber geschlossen (Kündigungsfrist war sonst zu lang). Mir war das auch komisch, aber der Vertrag wurde tatsächlich erst mit Dienstantritt (1. Tag in der Schule) unterschrieben.

    Ich wollte nochmal darauf eingehen, wie hier zwischen "Sonstigen" und den Lehrern verglichen wird.

    Zitat

    Ich kenne selbst viele Handwerker und sonstige Arbeitnehmer, die deutlich weniger verdienen als Lehrer und trotzdem ihre Familien mit dem Gehalt wunderbar ernähren und einiges mehr.

    Zitat

    Auch Arbeitnehmer mit deutlich geringeren Einkommen als Lehrer können ihre Familien ernähren.

    Verhungern muss keiner, das ist richtig. Einige dieser genannten verdienen aber auch ca. 6-8 Jahre länger. Dass es lange dauert, das erstmal aufzuholen, ist auch klar. Es sind seit meinem Studium 13 Jahre vergangen. Anfangs als TVL-E10 (Ingenieurin als wiss. Mitarbeiterin an einer FH). Davon konnte ich mir (damals alleinerziehend) kaum was leisten, während mir meine Studienkollegen davongezogen sind. Nun verdiene ich erstmals (für mein Empfinden) gut. Was aber nur an der Verbeamtung und der hohen Einstufung als Seiteneinsteigern liegt. Nun bin ich schon 40 und habe den Stand meiner Freunde, die nicht studiert haben, aber trotzdem noch lange nicht erreicht (Klappriges Auto, Haus muss noch teilweise renoviert werden etc). Das, was ich aufholen muss, ist sehr groß und das Einkommen derzeit reicht nicht aus, um das Einholen in 5 Jahren realistisch zu erreichen. So ist es einfach. Und das sollte anders sein, wenn man ein Studium absolviert und mit den damit verbundenen persönlichen Nachteilen (Zeitmangel, Geldnöte, Prüfungsstress etc) abfindet. Das bringt ja auch einen nicht erheblichen Vorteil für die Gesellschaft, insbesondere in unserem Beruf.

    Zitat

    Aber dein letzter Satz bringt es auf den Punkt: "Wer will das schon." Dazu müsste man eigentlich nichts mehr sagen, wenn du nicht vorher in deinem Beitrag das Gegenteil geschrieben hättest: "Ich glaube, dass man mit dem technischen Fortschritt und dem Wohlstand einfach auch mehr Geld ausgeben muss." (Hervorhebung von mir) Entschuldige, das ist schlichtweg Unsinn und Pseudo-Legitimation der eigenen Bequemlichkeit, die den Notstand ausruft, wenn der Hausbau in Bellevue nicht zu finanzieren ist.

    So meinet ich es eigentlich auch nicht! Denke Dir das "muss" weg. Man gibt einfach mehr Geld aus.

    Außerdem wollte ich hier auch nicht sagen, wie ICH es mache, sondern wie viele es machen. Ich fahre einen bezahlten Kleinwagen (14 Jahre alt). Ohne Auto gehts auf dem Land leider nicht. Der Bus kommt einmal in der Stunde.
    Ansonsten gönne ich mir einigen Luxus von dem, den ich beschrieben habe. Dafür gehe ich auch arbeiten. Und zwar beide Vollzeit. Mann Ingenieur. Man sollte meinen, wir schwimmen im Geld, ist aber nicht so. Wie gesagt: Ich gebe mein geld gern aus. Bin aber auch vom Schlag: Ausflüge ja, aber Essen für unterwegs nehme ich selbst mit.

    Leider habe ich dazu keine näheren Informationen, aber eine Meinung.

    Es mag sein, dass die Kaufkraft in den Jahrzehnten gesunken ist, aber dann nicht nur bei den Lehrern. Ich denke, dass auch andere Faktoren dazu beitragen. Zu der Zeit waren wenige Frauen berufstätig, maximal bis zum ersten Kind. Danach nicht mehr. Woran mag das liegen?
    Ich glaube, dass man mit dem technischen Fortschritt und dem Wohlstand einfach auch mehr Geld ausgeben muss. Ein Auto hat heute so viele Extras, die man damals nicht hatte. Das Auto kostet also (jedenfalls nach meinem Empfinden) sehr viel mehr, als es kosten dürfte, wenn man nur die Inflation berücksichtigt. Zudem haben viele heute 2 Autos und die erwachsenen Kinder auch direkt.
    Dann kommen Ausgaben dazu, die man zu dieser Zeit nicht hätte, weil es sie schlicht und einfach nicht gab (Handy, diverse Elektrogeräte wie dvd Player, Festplattenrecorder und Küchenmaschinen wie thermomix). Damals gab es in jedem Haus einen Fernseher. Jetzt mal Hand aufs Herz: wieviele haben mehr als einen?
    Ich glaube, wenn wir so leben würden, wie in den 70ern (Urlaub an der Nordsee zum campen, ein Familienauto, 1 TV etc) kämen wir locker auch mit einem Gehalt aus. Aber wer will das schon :)

    Es mag ja diese Regelung geben, was aber nicht heißt, dass die Bezirksregierungen einen Master der FH als gleichwertig einstufen. Sie haben die Regelung, dass ein Quereinstieg nur möglich ist, wenn der Master an einer Uni gemacht wurde. Und es ist auch richtie so, denn: Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. An einer FH wird viel praxisnäher gelehrt, während eine Uni eher wissenschaftliche Schwerpunkte setzt. Es ist nicht ganz falsch, dass Lehrer (vor allem an Gymnasien) die wissenschaftliche Arbeitsweise kennen.
    Ich habe FH und Uni besucht und habe deutliche Unterschiede erlebt. Von einer gleichwertigkeit kann also nur rein formal (Credit Pointe) gesprochen werden.

    Zufriedenheitsgrad:
    Schwankt bei mir erheblich. Bin an einer Bündelschule (gewerblich-technisch). Das bedeutet, die Lehrerstellen werden pro Schule nicht pro Abteilung berechnet. Ergo: Metall-Abteilung weiß nicht wie sie die Schüler in Mindeststundenzahl beschulen soll, Hauswirtschaft schaukelt sich die E***.

    In meinem Bildungsgang aber läuft es fantastisch!

    Ergo: Ich bin mit den gesamten Arbeitsbedingungen an meiner Schule eher unzufrieden, mit meinem direkten Arbeitsumfeld aber zufrieden. :)

    Ich als Quereinsteigerin bereue keine Tag, mir den 4-jährigen Stress angetan zu haben :)

    *seufz*
    Aus der OBAS:

    Zitat

    Voraussetzungen für die Teilnahme an der berufsbegleitenden Ausbildung
    (1) An der berufsbegleitenden Ausbildung kann unbeschadet der Regelung des § 4 teilnehmen, wer

    1. einen an einer Hochschule nach § 10 Absatz 2 Satz 1 Lehrerausbildungsgesetz erworbenen Hochschulabschluss nachweist, der auf einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern beruht und keinen Zugang zu einem Vorbereitungsdienst nach § 5 Lehrerausbildungsgesetz eröffnet,

    Ok, also dann ins Lehrerausbildungsgesetz §10 Absatz 2 Satz 1.

    Aus Lehrerausbildungsgesetz:

    Zitat

    § 10 Studienabschlüsse
    (1) Der Zugang zum Vorbereitungsdienst setzt für alle Lehrämter den Ab- schluss eines Bachelorstudiums mit sechs Semestern Regelstudienzeit voraus sowie einen Abschluss zum „Master of Education“ mit vier Semes- tern Regelstudienzeit. § 53 Abs. 2 Satz 4 Kunsthochschulgesetz bleibt un-
    berührt.
    (2) Die Studienabschlüsse sind an Universitäten zu erwerben oder in den Unterrichtsfächern Kunst, Musik und Sport einschließlich der Bildungswis- senschaften an Kunst- und Musikhochschulen oder an der Deutschen Sporthochschule Köln. Leistungen aus Studiengängen an Fachhochschu- len können angerechnet werden, soweit das Studium nach diesem Gesetz insgesamt überwiegend an den in Satz 1 genannten Hochschulen geleistet wird. Für den Zugang zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Berufs- kollegs mit zwei verwandten beruflichen Fachrichtungen gelten Satz 1 und Satz 2 nicht, wenn der Master-Abschluss ausschließlich an einer Hoch- schule nach Satz 1 erworben wird. Für Kooperationen von Hochschulen sollen Kooperationsvereinbarungen geschlossen werden.

    Die Studienabschlüsse sind an Universitäten zu erwerben.

    Deutlicher geht es nicht und Spielraum gibt es da auch nicht. Wie Du ja nun erleben musstest.
    Also: Ab an die Uni, fehlende Scheine nachholen und dann gelingt der Quereinstieg. Oder eben über den FH-Erlass an ein BK.

    Zitat

    Letztendlich hängt das ganze für mich davon ab,ob für mich in den zwei jahren ein kleinkindfreundlicher Stundenplan gemacht wird. Wenn man das nur schon vorher wüsste

    1. Ich stimme Referendarin zu: das kann es eigentlich gar nicht geben. Der Unmut des Kollegiums wäre Dir sicher. Diese Diskussionen gab hier auch schon oft im Forum. Es gibt IMMER KuK, die wegen privater Dinge besondere Rahmenbedingungen haben. Wo soll man da die Grenze ziehen? Und welche Rahmenbedingungen werden als berücksichtungsrelevant bewertet und welche nicht? Soll eine Seiteneinsteigern mit Kleinkind anders behandelt werden als ein Kollegin, der eine kranke Mutter daheim hat? Und müssen dann die Kollegen, die keine Zwangsbedingungen haben, ihr Leben lang unter miserablen Stundenplänen leiden?
    In kleinen Kollegien: ok. Aber dann auch erst, wenn Du fertig bist. Als Seiteneinsteigern/Reffi wird von Dir 150%-Einsatz verlangt. Hast Du Dein Umfeld nicht so mit eingebunden, wird es nicht gelingen.
    2. Vorher den StuPla wissen? Ich bin nun seit 5 Jahren an der Schule und weiß teilweise erst eine Woche vorher meinen Stundenplan. Hätte ich mich nicht so organisiert, dass ich Kinderbetreuung von 7-17 Uhr habe, würde es mit einer Vollzeit-Stelle gar nicht gehen.
    3. Referendarin sprach es an: Ich bin oft mit meinen Schülern zu Exkursionen weg. Die gehen teilweise bis abends. Diese ganzen Zeiten drumherum sind einfach nicht zu unterschätzen. Ist es SEK I hast Du auch viel mit Eltern zu tun.


    Ich will es Dir nicht ausreden (ich habe ja auch durchgestanden), aber wie gesagt: Kinderbetreuung von morgens und abends musst Du haben, sonst geht es nicht!

    Ich würde die 60h auch als realistisch einschätzen. Hab zwar in NRW gemacht, aber so viel anders wird das sicher nicht sein.
    Ich hab auch 2 Kinder, der kleine war beim Start gerade 1 Jahr. Es geht, ist aber ohne eine gute Organisation und mit viel schlechtem Gewissen nicht machbar. Der Kleine ist so sehr zu kurz gekommen, aber er hat es gut weggesteckt, da er es ja nun mal nicht anders kennt. Trotzdem: mein ganzes Umfeld musste mitziehen. Teilweise ist meine Schwiegermama morgens früh gekommen, weil ich schon losmusste, bevor die KiTa aufgemacht hat.
    Die Große war nicht mehr ganz so betreuungsintensiv, aber sie kam grad in die Oberstufe. Das hat mich zum Teil lange Abende gekostet, weil sie am Anfang in Mathe nicht gut zurecht kam. Manchmal frage ich mich, wie ich das alles geschafft hab :)

    Wünsche Dir alles Gute bei Deiner Entscheidung.

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