Beiträge von Sissymaus

    Wie stellen sie sich die ideale Schule vor?

    Wie realisieren Sie fächerübergreifende Projekte? (War Thema meiner UPP-Stunden)

    Wie gestalten Sie Ihre Klassenführung? (War schon Klassenlehrerin von 3 Klassen, dabei ging es auch um schulrechtliche Aspekte)

    Mehr fällt mir grad nicht ein.

    Viel Erfolg! Wenn der Einstiegsvortrag sitzt, klappt der Rest meist auch.

    Also,zunächst mal darf sich hier jeder erkundigen, ohne genau zu begründen, warum das nun so ist. Wir haben hier ja auch schon erlebt, dass wer weiß wie auf der Motivation herumgehackt wurde.

    OBAS ist für alle Fächer offen. De facto gibt es aber nur Einstellungen in Fächern, die derzeit Mangel sind. Vereinzelt mag es Einstellungen in nicht-Mangelfächern geben. Das ist der Fall, wenn sich kein ausgebildeter Lehrer bewirbt. Und diese Fälle gibt es in ländlichen Gegenden doch hin und wieder. Wenn du also räumlich flexibel bist, kann es klappen, wobei ich mich da nicht aufs Gymnasium verlassen würde. Schau auch mal an BKs, da ist die Wahrscheinlichkeit größer. Und im sauer/Siegeland bzw in Ostwestfalen könnte die Chance da sein.

    Viel Erfolg.

    Ich bewerte nach dem IHK-Schlüssel (soll ich schon mal einen Eimer Steine hinstellen?) und gebe den Schnitt zwar bekannt, wenn die Schüler ihn hören wollen, aber nicht den Klassenspiegel. Ich hasse dieses Gerate: Wer hat die 6, wer hat die 6?? und finde das schlimm für die Betroffenen. Das habe ich damit eingedämmt.

    Ich war zwar bisher nur am BK, kann mir aber nicht vorstellen, mich mit den Sorgen der 5. Klässler rumzuschlagen. Insgesamt empfinde ich es als wohltuend, mich (zum Teil) mit SuS zu beschäftigen, die bereits dual studieren. Trotzdem hast Du natürlich recht: Fachlich sind die Anforderungen enorm. Ich musste grad auch wieder (wie jedes Jahr) mich in mein Thema für morgen reinlesen. Und das, obwohl ich das nun das 3. Jahr in Folge unterrichte.

    Insgesamt empfinde ich aber genau diesen Wechsel als anregend und interessant :) Ist wohl auch ne typsache.

    Zitat

    Und nochmal zum Lehrermangel, gerade die Ing. Studiengänge oder Informatik, diese Studenten sind häufig Eigenbrötler oder Introvertiert.
    Im Team arbeiten fällt einigen schon schwer, der Großteil bekommt das noch hin. Aber Lehrer? Vor 20-30 Jugendlichen täglich mehrere Stunden Unterricht geben?


    Naja, es gibt ja nicht nur den Bereich Informatik, der Quereinsteiger hat. Wir haben zB einen Ärztin, die in der Gesundheit unterrichtet.

    Morale:

    Naja, deshalb plädiere ich ja auch für Seiteneinsteiger oder Lehramtler MIT vorheriger Ausbidung! Das sollte eigentlich zwingend sein! Mir macht meiner so schnell was vor: Habe Ausbildung, FH-Studium, Uni-Studium und Ref hinter mir. Da bin ich fachlich im Maschinenbau absolut fit. Im pädagogischen lerne ich noch täglich dazu.

    Zitat

    Wieder am heimischen PC habe ich den Link gefunden:
    http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/b…ausgleicht.html


    Sorry, aber daran kann was nicht stimmen. Ich kenne schon 35 und im Jahrgang drauf (auch 2013) waren es 40. Und ich rede von einem BK-Seminar eines Regierungsbezirkes, von denen es in NRW 5 gibt. Da fehlen also noch die ganzen SekI/II Leute an GHR und Gym. Dann würden ja nur noch knapp über Hundert übrigbleiben für ganz NRW und alle Schulformen (außer Primarstufe). Da wurde irgendwas schön gerechnet oder Seiteneinsteiger unterschiedlich definiert. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Zum Beispiel sowas wie: Sobald die gleiche Lehrbefähigung erreicht wurde, gelten diese nicht mehr als SE. Ich bin ja offiziell auch einem normalen Lehramtler gleichgestellt. Und wie gesagt: 80% meines Kollegiums sind SEs. Die sind da anscheinend nicht berücksichtigt. Schließlich sind auch die Stelleninhaber.
    EDIT: Jetzt sehe ich es: Ein Quereinsteiger ist einer ohne 1. Staatsexamen und ohne Ref, direkt in den Schuldienst eingestellt.
    Na, davon gibts wenige. Ich kenne 3 an meiner Schule, die aber noch in Ausbildung sind und ein 2. Staatsexamen anstreben, sobald sie die Voraussetzungen erfüllen. Bei der Grafik wurde der Begriff "Quereinsteiger" nicht so definiert, wie ich es machen würde. Wie definierst Du denn einen SE/QE?


    Zitat

    30.000 mehr brutto oder netto?
    Was hast du A13 oder A14?


    Brutto natürlich.Ich hab jetzt A13. Ich hole grad dank des Beamtenstatus etwas auf. Nun habe ich doch tatsächlich endlich mal mit meinem Mann gleichgezogen (FH-Ing, keine Ausbildung, 5 Jahre weniger Berufserfahrung!) Ich rechne auch noch mit A15 in meinem Berufsleben. Ich habe auch jetzt schon viele Aufgaben übernommen, die ich dann für meine A14-Bewerbung brauchen kann. Da mache ich mir weniger Sorgen.

    Ich möchte da auch nicht falsch rüberkommen: Ich finde mein Gehalt absolut in Ordnung, auch für die Tätigkeit, die ich mache. Ich habe vorher an einer FH als wiss.Mitarbeiterin nur E10 gearbeitet. Bei Arbeitszeiten jenseits von gut und böse. Da bin ich nun wirklich bessergestellt. Ich habe also tatsächlich einen Schritt nach von gemacht. Und bin auch nach wie vor froh, das gemacht zu haben!
    Wenn ich aber direkt nach dem Studium in die freie Wirtschaft gegangen wäre, stände ich heute anders da. Wie gesagt, das sehe ich an meinen Kommilitonen. Und wenn ich meinen Papa betrachte (auch FH-Ing), der noch keine 60 ist, der bekommt eine Jahresprämie, die meinem Brutto-Jahresgehalt entspricht! Sicher, er arbeitet natürlich auch wirklich viel, reist viel, hat viel Verantwortung etc. Das erreicht auch nicht jeder, aber als Lehrer wird man es eben nie erreichen. Und als Quereinsteiger muss man dann eben auch diese Nicht-Möglichkeit in Kauf nehmen. Und das fällt den guten und damit gutbezahlten Leuten schwer, wenn sich die einstellende Behörde wegen der Erfahrungsstufe "anpisst" und Erfahrungen an der Uni nicht anrechnet (Ausgangspost dieses Threads).

    Mikael:

    Zitat

    Bevor das passiert, wird noch die eine oder andere Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung kommen, natürlich ohne entsprechenden Gehaltsausgleich. Nach den Stunden-Erhöhungen für die "Haushaltssicherung", die "gute Sache" (Ganztagsschule in Nds), demnächst die "Schuldenbremse", heißt es dann "Sicherung der Unterrichtsversorgung". Bildungspolitiker werden mit betroffener Miene vor die Kameras treten und sagen: "Leider, leider müsse die Lehrkräfte noch ein, zwei oder drei Stündchen mehr unterrichten, denn es gibt keine geeigneten Bewerber mehr [die für diese Peanuts arbeiten wollen]. Das müsse man doch verstehen, diese Arbeitszeiterhöhung, der Kinder wegen und für die Zukunft Deutschlands [und ähnlichem Bla-Bla]".


    Da wirst Du vermutlich recht haben!

    Marie:

    Zitat

    Da kann ich leider nur zustimmen. Vor allem meine männlichen Bekannten, die Bauingenieure geworden sind, lachen sich über mein mickriges Lehrerinnengehalt kaputt. Und wenn ich denen noch erzähle, was ich alles privat für die Schule bzw. für die Schüler bezahle (vom Rotstift bis zu der einen extra Kopie für das Kind mit Nachteilsausgleich), dann lachen die bloß noch mehr.


    Ja, so gehts mir auch. Wenn ich mit meinem alten Golf vorfahre und andere mit dem dicken Firmenwagen ankutschiert kommen, ernte ich schon mal mitleidige Blicke. Allerdings wollen alle mit meinen Unterrichtszeiten und den Ferien tauschen. Mit der Wochenendarbeit oder den Abendterminen lieber nicht. Und mit den Schülern und den täglichen Konflikten auch nicht. Und mit dem Gehalt natürlich erst recht nicht.

    Ich finde es bedenklich, wenn nicht-Akademiker plötzlich den Unterricht schmeissen sollen. Das ist für mich der Beginn des Niveauabstieges. Nicht, dass ich glaube, dass alle Meister/Techniker nicht unterrichten könnten, aber ich finde es gut und wichtig, dass Theorielehrer ein Studium benötigen. Ich befürchte, das öffnet sonst Tür und Tor für zu viele Ungeeignete. Und wie soll ich dann meine dualen Studierenden unterrichten, die mir nach 2 Semestern schon zeigen, wo der Hammer hängt. Ne, da bin ich absolut dagegen.

    In NRW sind das fachpraxislehrer. Und die sind für die Praxis zuständig. Ich habe ebereits erlebt, dass man einzelne Inhalte an diese Lehrer abgeben wollte, die sich aber schlichtweg geweigert haben, sich einzuarbeiten. Stellen gibt es auch bei uns oft, aber die sind mit E9 und 30 Std Lehrdeputat eher uninteressant.

    Einen Quereinsteiger in ganz Bayern? Dafür hätte ich gern die Quelle. Auch die bayrischen BKs sind in technischen Bereichen auf Quereinsteiger angewiesen.

    Ich kann nur sagen, dass mich sämtliche Studienkollegen mit FH-Diplom bereits seit langem abgehängt haben. Die Hüfte hat bereits seit längerem einen Firmenwagen und verdient 30000€ mehr als ich. Weniger als ich verdient aber keiner. Nach ca. 15 Jahren Vollzeitbeschäftigtung im Maschinenbau. Da fällt der Wechsel oftmals doch schwer, wenn man seinen Lebensstandard halten will.
    Natürlich kann ich nur von meinem engen Umfeld sprechen, das sind ca. 10 Leute, mit denen ich noch jährliche Treffen habe.

    Also, ich muss da doch nun auch nochmal drauf antworten. Es ist natürlich völlig legitim, dass man bei einem Wechsel des Berufs (ohne wirklich eine gute Chance auf Rückkehr) nachprüft, was man dann verdient. Denn ich arbeite gern, aber nur weil ich muss. Müsste ich nicht, würde ich tatsächlich viele andere Sachen machen, die mir gut die Zeit vertreiben kann. Dass ein Magister mit Geschichte/Deutsch in der Wirtschaft wenig verdient, kann man ja nun nicht wirklich vergleichen. Es dreht sich bei meinen Ausführungen um Mangelfächer, die niemals mit grundständigen Lehramtlern gedeckt wurden und es auch nie werden. Dass man mit niedrigen Gehältern wohl eher auch die anlockt, die es in der Wirtschaft nicht gebracht haben, dürfte wohl logisch sein. Denn das durfte ich auch schon oft erleben: die beruflich in Sackgassen gelandeten, denken sich plötzlich: och Berufsschullehrer schaffe ich locker. Ferien, ab mittags frei: perfekt. Und davon brauchen wir wirklich keine Leute mehr.

    Offtopic, aber ich stimme Sissymaus zu. In Elektrotechnik war mein Fachleiter ganz baff, als im neuen Kurs zum ersten Mal seit fünf Jahren ein grundständiger Referendar sitzt (neben fünf Seiteneinsteigern). Der Bedarf ist einfach nicht zu decken, keine Sau studiert Maschinenbau oder Elektrotechnik auf Lehramt.


    So ist es. Wir haben auch grad 2 seltene Exemplare an unserer Schule. Einen E-Techniker und 1 Maschinenbauer. Und das als Grundständige. Das konnte auch bei uns keiner glauben.

    Gar nicht. Die ganze Quereinstiegsnummer war immer nur ein Notbehelf und nie ein Konzept. Was erwartest du?

    JaT

    Ich?? Was ich erwarte? Nun, dass an Berufsschulen (insbesondere im Berufsfeld Metall, das trotz sinkender Gesamtschülerzahlen Zuwächse verzeichnet), die SuS nicht weniger als die Mindeststundenzahl beschult werden. Dass es möglich ist, dass qualifizierter Vertretungsunterricht und nicht nur ein "Verwahren" oder Aufgaben stellen bei Erkrankung der Kollegen stattfindet.

    Wir haben BGs, die kommen zur 6. Stunde und haben dann 2 Unterrichtsstunden. Insgesamt werden sie nur 20 Stunden beschult.

    Und warum das Ganze? Weil es keine Lehrer gibt! Und in diesen Bereichen möchte ich auch mal behaupten, dass es sogar sehr gut ist, man nimmt einen Quereinsteiger, der bereits eine berufliche Ausbildung gemacht hat, als einen grundständigen Lehramtler, der nur Schule-Uni-Schule kennt (wobei es da natürlich an den BKs auch welche gibt, die vorher eine Berufsausbildung durchlaufen haben). Also bietet es sich aus 2 Gründen an: Fehlende Grundständige und Praxisnähe der SEs. Am BK war der Quereinstieg nie ein Notbehelf, sondern schon immer sehr verbreitet. 80% meiner Kollegen sind Seiteneinsteiger (zum Teil mit Nachstudium, aber immer mit einem Diplom/Master vorher).

    Callum, ich war in E13 eingestuft während OBAS.

    Wossen, tatsächlich? Dann frage ich mich, wie man einen Maschinenbauer oder E-Techniker ins Lehramt locken will. Derzeit besteht ja kein Problem, in diesen Bereichen einen sehr viel besser bezahlten Job zu bekommen. Ich würde es mir jedenfalls dreimal überlegen, ob ich einen so gewaltigen finanziellen Rückschritt machen will.
    Wo hast du das gelesen?

    In NRW wird das sehr großzügig ausgelegt, schließlich will man ja die SEs mit Mangelfächern ins Lehramt schicken. Und daher würde ich nach meiner Tätigkeit im ÖD als Wiss. Mitarbeiterin zunächst in Stufe E11/4 gepackt (FH-Abschluss). Als das nachstudium des 2. Faches erledigt war, kam ich in E13/3. Es steht im Tarifvertrag für NRW, dass man bei einer Höhergruppierung zunächst in der Erfahrungsstufe runtergestuft wird. Ich habe dagegen Einspruch eingelegt, da sich ja de facto mein Aufgabengebiet und meine Aufgaben nicht geändert haben. Hat geklappt, ich kam in E13/4. allerdings mit Hilfe des Personalrates. Auf meinen Einspruch hin bekam ich aber sofort eine vorweggewährung, das heißt, es gab einen Zuschlag, der finanziell dann Stufe 4 bedeutete. Weil ich aber nicht wusste, ob das mit der Verbeamtung klappt und ich Kollegen im Seminar hatte, die in gleicher Situation direkt in 4 kamen, hab ich das weiterverfolgt.
    Inzwischen gab's mindestens 3 weitere Kollegen, die nach einem Einspruch direkt hochgestuft wurden.

    Für die Verbeamtung wurden tagesgenau meine Zeiten berechnet und für die Stufe berücksichtigt. Dabei ist man sehr sehr großzügig vorgegangen. Der zuständige BR-Mitarbeiter hat sich wirklich ins Zeug gelegt, viele Telefonate und Rückfragen gehabt.

    Meine Empfehlung: lege schriftlich Einspruch ein, damit du keine Frist überschreitest. Und wende dich an den personalrat. Auch die BR Leute haben Spielräume., sicher auch in Niedersachsen. Und das ist ja ein gewaltiger Schritt von 13/4 auf 12/1. so lockt man keine E-Techniker in den Schuldienst.

    OBAS ist möglich. Zu dem Rest kann ich leider nichts sagen, habe aber gehört, dass es Kichenbeamte gibt und die Besoldung evtl anders sein kann. Geht es um eine Schule in kirchlicher Trägerschaft?

    Weiterhin habe ich eine neue Kollegin, die nach 8 Jahren Ersatzschule nach dem Wechsel zu uns ohne Verbeamtung praktisch besoldungstechnisch bei 0 anfangen musste. Die 8 Jahre Berufserfahrung wurden also nicht angerechnet. Soweit ich weiß, wollte sie dagegen vorgehen.

    Eine Uni rechnet nur studienleistungen an, die auch an Unis oder FHs erbracht worden sind. Deine IHK-Leistungen sind aber nicht an einer (Fach-) Hochschule erbracht worden, daher wird dir da kaum jemand etwas anrechnen. Und es ist meiner Meinung nach auch richtig, denn wie soll da die Vergleichbarkeit gewährleistet werden. Niveaustufen nach EQR sagen gar nichts aus. Wenn ich lese, was meine Schüler einer BG können sollen...jaja.

    Du kannst nur studieren. Und zwar von vorn. Das ist eben so. Und da reichen nicht 2-3 Jahre. Ich hab auch nochmal 2 jahre studiert, trotz FH-Diplom. Ohne Uni-Abschluss keine Möglichkeit, als "vollwertiger" Lehrer zu arbeiten. Damit meine ich, alle Möglichkeiten zur weiterbewerbung etc.

    Viel Erfolg.

    Ohne Hochschulabschluss gibt es nur für Berufskollegs Programme für Seiteneinsteiger. Da muss dann aber während der OBAS der Hochschulabschluss nachgeholt werden!

    In diesem Fall muss aber mindestens ein FH-Abschluss vorhanden sein. Und der Abschluss wird vor OBAS nachgeholt. Denn ohne uni-Abschluss kein OBAS.

    Wie man denken kann, dass man völlig ohne Berufsabschluss Lehrer werden kann, ist mir schleierhaft!

    Die Idee das berufliche Dasein in Zukunft im Klassenzimmer zu Fristen, ist dabei kein kurzfristiges Gehirngespinst verbunden mit der Hoffnung auf einen entspannenden 25 Stunden Job und der Hoffnung auf 14 Wochen Jahresurlaub.


    Das ist gut, das ist es nämlich nicht.

    Als FH Absolvent muss ich vor dem OBAS Einstieg ein zweites Fach mit dem Universitären Abschluss nachstudieren. Das ganze parallel zur ersten Lehrertätigkeit am BK und in der Vergütungsgruppe TV-L 11.


    Richtig. Du unterrichtest 13 Stunden parallel zum Master-Stduiengang.

    Nach erfolgreichem Abschluss des o.g. Studiums kann die OBAS Ausbildung angegangen werden, welche wiederum auch 2 Jahre dauert und mit TV L 13 vergütet wird.


    Auch richtig. Dann aber 19 Stunden Unterricht.

    Sind diese Annahmen richtig ? Und wie klappt das Nachstudieren des Masters an der Uni parallel zu den ersten 13 Stunden Unterricht ? I.d.R. Sind das ja Vollzeitstudien...


    Du musst Dir einige Module aussuchen, die Du in dem Semester absolvieren willst/musst und dann einen Stundenplan drumherum stricken.

    Insgesamt, wie von euch auch schon in anderen Threads geschrieben,ein langer, harter Weg.Als FH Absolvent aber eine tolle Möglichkeitt, den Weg in den berufsbildenden Lehrerberuf zu machen.


    So ist es.


    Zu bedenken: Es gibt große Unterschiede zwischen den Unis. Einige wollen, dass Du einiges aus dem Bsc nachholst noch bevor Du in den Master einsteigen darfst. Andere Unis (Pad, Siegen) haben sich auf diesen SE bereits eingestellt und bieten spezielle Studiengänge dafür an.

    Und: erst mal benötigst Du eine Stelle, die für FH-Absolventen ausgeschrieben ist. Dann benötigst Du etwas Glück, denn die Schulen ziehen Uni-Absolventen vor, da die direkt in OBAS einsteigen können. Der größte Teil der Stellen ist bereits wieder raus aus LOIS.

    Viel Erfolg.

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