Beiträge von Sissymaus

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    ier ging es nicht darum, genau im Bereich SA Arbeit zu finden, sondern dass man wenn man im Zweitstudium ist und Vollzeit studiert, nicht über 450 Euro verdienen darf und wenn extra KV versichert werden müsste. Außerdem muss der Artbeitgeber dem Studium zu stimmen und 2. wirst du kaum einen Job finden, der dich nur 2 1/2 Wochen beschäftigt. Wenn man auf 450 Euro Basis mit 8,50 Euro Stundenlohn arbeite, müsste man das aber.

    Ok, und was genau willst Du dann von den Usern des Forums hören, wenn Du schon weisst, dass das alles nicht geht? Dass einer von uns Dir das vorstreckt? Langsam werde ich auch ungeduldig, so wie Du, weil Du die Antwort, die Du hören möchtest, nicht bekommst und alle der Lügnerei, Unwissenheit und der Leseschwäche bezeichnest.


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    Wo soll das denn gehen, mit Master parallel zu unterrichten? In meinem Bundesland darf man erst unterrichten, wenn man im Referendariat ist?

    In NRW geht das. Ich habe es selbst gemacht und mittlerweile gibt es ein fertiges Angebot an der Uni Wuppertal, wo die Präsenztage fest sind, so dass man 2 Mal da erscheinen muss und die restliche Zeit frei für die Schule ist. Google nach FH-Erlass, wenn Du es nicht glaubst.

    Wenn Du in der Sozialarbeit keinen Arbeitgeber findest, der Dir flexible Arbeitszeiten bieten kann, die dann mit einem Präsenzstudium vereinbar sind, musst Du Dich wohl in anderen Branchen umsehen. So wie es zig Studierende immer machen. Also: Gastronomie oder sowas. Was man eben so machen kann, wenn man in seinem gelernten Umfeld nichts findet oder noch nichts gelernt hat. Irgendwie verstehe ich jetzt gerade nicht, was Du von uns willst?

    Es ist richtig: Ab einem gewissen Einkommen und einer Stundenzahl, verlierst Du den Studierendenstatus, da Du ja de facto nicht studieren kannst! Trotzdem wird Dir die Uni nicht untersagen, Dich zu immatrikulieren und Vorlesungen/Seminare/Übungen zu besuchen und Prüfungen zu absolvieren. Es dauert dann eben dementsprechend länger, wenn Du nicht alle vorgesehenen Module eines Semesters absolvieren kannst.
    Studentenstatus heißt in dem Zusammenhang übrigens nur, dass Du Dich als Studie in der KV versichern kannst und teilweise nicht sozialabgabenpflichtig bist, weil Du übers Jahr gesehen oft nur in den Semesterferien arbeitest. Das heißt nicht, dass man dann nicht mehr eingeschrieben bist.

    Wir haben einige Lehrer, die halbtags unterrichten und währenddessen den Master studieren. Dafür haben sie 3 Jahre Zeit. Der Master dauert aber in Regelstudienzeit nur 2 Jahre. Also besuchen meine Kollegen die Veranstaltungen, die sie eben schaffen. Das erfordert sicher viel Orga (auch im Vorfeld! Einige Module werden nur alle 2 Semester angeboten) und eigenes Zeitmanagement, aber es ist doch Alltag an deutschen Unis.

    Also: schreib Dich ein, lass Dir so viel wie möglich anerkennen und für die restliche Zeit geh jobben. Oder bleibe in der Sozialarbeit.


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    Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und habe Interesse an einem Lehramtsstudium als Zweitstudium.
    Gelten für mich dann andere Bedingungen, was die Einkommensgrenze im Nebenjob angeht?

    Warum sollte es? Es ist nur mit einem erlernten Beruf so, dass Du mit weniger Stunden auf das gleiche Geld kommen kannst als jemand, der völlig ungelernt ist.

    Dieses Wuppertaler Modell macht gerade einer an unserer Schule. Hat zum Sommersemester angefangen.

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    Aber falls man in Niedersachsen direkt Beamter auf Probe wird, wozu brauche ich das überhaupt?


    Ich wollte Dir auch nur eine weitere Möglichkeit aufzeigen. Eventuell musst Du ja sowieso umziehen, dann ist es im Grunde egal, wohin. Mit Niedersachsen kenne ich mich nicht aus, daher mein Tipp mit dem FH-Erlass, falls Du in Deiner Gegend bleiben willst und kannst mit dem Wuppertaler Modell.

    Andere Möglichkeit: Einstieg am BK mit dem FH-Erlass, 13 Stunden Unterrichten, den Master an der Uni anerkennen lassen, die noch fehlenden Scheine (dürfte maximal in einem Jahr zu erledigen sein, wahrscheinlich wird Dir nahezu alles anerkannt) nachstudieren während der 13 Stunden Unterricht, dabei die wichtige Unterrichtserfahrung für OBAS sammeln, anschließend OBAS mit abschließendem 2. Staatsexamen --> kein Unterschied in NRW zu "normalen" Lehrern.

    Alles in allem dauert das dann 3 Jahre und Du kannst Dir die Schule aussuchen. Maschinenbau ist überall Mangel.

    Viel Erfolg.

    Und da ist sie wieder: die ewig meckernde firelilly. Bitte geh in die hochgelobte freie Wirtschaft, wenn es dir im Schuldienst so schlecht geht. Keiner will Kollegen, die bei allem immer nur rummosern, weil es einem in der Schule so schlecht geht. Und ich hab langsam auch keine Lust mehr, ewig deine Miesepetrigkeit zu lesen. Schaffst du es eigentlich auch mal, die Vorteile des Lehrerjobs zu sehen? Wenn du meinst, dass es die nicht gibt, dann hast du definitiv noch nicht genau genug auf die andere Seite geschaut.

    Kurze Frage, finde es auf die schnelle nicht:

    Sind studierende Kinder ohne Einkommen weiterhin beihilfeberechtigt? Und was gibt man dann ab, wenn die Uni eine Bescheinigung der Krankenkasse haben möchte, dass man von der Pflicht befreit sei? Blicke d gerade nicht durch.

    Also erstmal denke ich, dass man bei einem Vollzeitjob nicht erwarten kann, um 14 Uhr Feierabend zu haben. Wenn Du nun nicht abends arbeiten möchtest, dann musst Du Dir überlegen, wie Du die fehlende Arbeitszeit einteilst. Ich habe für mich die Lösung gefunden, dass ich jede (wirklich jede) Freistunde oder die Zeit vor dem später beginnenden Unterricht nutze, um meinen Unterricht und sonstiges vorzubereiten. Da ich oft bis in die 9. Stunde Unterricht habe, fehlt mir nachmittags manchmal die Kraft, mich nochmal hinzusetzen, so dass diese Lösung für mich ideal ist. Es reicht in Klausurphasen dann oft nicht, da muss ich dann auch am Wochenende oder abends ran, aber im Großen und Ganzen klappt es schon. Also: Jede freie Zeit nutzen und ca. 16 Uhr Feierabend machen. Dann ist immer noch viel Zeit für die Familie. Mein Mann kommt erst um 7 oder später heim. Daher finde ich das völlig ok für mich und die Familie.

    Das ist wohl derzeit ein bißchen Mode und liest man hier immer öfter im Seiteneinsteiger-Forum.
    Ich will Pilot* werden, aber die Lufthansa nimmt mich nicht. Dabei bin ich doch jedes Jahr 4 Mal nach Mallorca geflogen. Wie können die mich nur so behandeln, wo doch gerade ein Mega-Pilotenmangel herrscht? Die nehmen es sogar in Kauf, dass ein Flugzeug nicht starten kann oder der Flug für die Passagiere sehr teuer wird. Das muss man sich mal vorstellen! Ich soll tatsächlich einen Teil der Pilotenausbildung nachholen. Unverschämt. Ich werde nicht wie ein richtiger Pilot behandelt und auch ziemlich unterbezahlt. Ne, dann können die mich mal kreuzweise.

    * austauschbar durch Arzt, Anwalt usw.

    Ich habe 2 Jahre lang nachstudiert und mein erstes Staatsexamen nachgeholt. Ich hatte das Glück, dass das Land NRW mir das finanziert hat, indem ich eine halbe Stelle als Lehrer bekam (Lehrermangel sei Dank!). Damit hat das Land schon genug für mich getan. Danach musste ich noch ins berufsbegleitende Ref und das durchziehen, was alle grundständigen Refs auch durchziehen müssen. Nun bin ich gleichwertige Lehrerin und Studienrätin. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich das schon zu Beginn hätte einfordern können.

    Nein ich mache den Seiteneinstieg nicht an einer Grundschule. Ich bin aktuell an einer Grundschule als Vertretungslehrer

    Seiteneinstieg an Grundschulen in NRW ist nicht möglich.

    Ach so :) Hatte mich schon gewundert. Das kann ich mir nämlich kaum vorstellen. Der SE ist für Fachlehrer in SekI/II schon der Wahnsinn, aber wenn einem so viel [lexicon='Pädagogik',''][/lexicon] fehlt, wie man in der GS benötigt, kann man kaum erwarten, dass man das mal eben so nebenher lernt.
    Viel Erfolg!

    @TE: Ich blase in das gleiche Horn: Ohne echte Lehrerausbildung als Seiteneinsteiger (zB berufsbegleitendes Referendariat) wirst Du ewig auf dieser Stufe steckenbleiben. Und mal eben eine Grundschulklasse zu übernehmen, halte ich auch für eine zu große Nummer zu Beginn. Also informiere Dich nochmal, wie genau das Verfahren für SEs in Deinem Bundesland aussieht und bewirb Dich auf eine solche Stelle. Oder Du nimmst doch den Weg des regulären Lehramtsstudiums auf Dich. Evtl musst Du gar nicht mehr so viel nachstudieren.

    Lehrer2013: Du macht den SE an einer Grundschule in NRW? Ich wusste gar nicht, dass das möglich ist. Jedenfalls schließe ich das aus dieser Grafik: https://www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Se…iversitaet.html

    Du machst eine PE und dann OBAS? Oder wie muss ich mir das vorstellen?

    Mh, aber würde ein Umzug in ein anderes Land nicht auch mindestens 2000 Pfund kosten? Und dazu noch die Umstellungen für Deinen Mann und Deine Kinder wegen der Sprache...Geht ihr in die EU, hat sich die Situation im Grunde doch nur umgedreht: Dann muss Dein Mann als Nicht-EU-Bürger die ganzen Hürden nehmen, die Du evtl. bald nehmen musst. So richtig verstehe ich nicht, wo da der Vorteil liegt, wenn ihr das Land in Richtung EU verlasst.

    Sissymaus, nochmal: Was ist mit der inhaltlichen Leistung?

    Warum sollte die mehr wert sein, als die Pädagogische?
    Ich unterrichte Auszubildende, die sich im 6. Semester eines dualen Studiums Maschinenbau befinden. Das bedeutet, dass ich inhaltlich sehr viel mehr mache, als ein Gymnasiallehrer. Beanspruche ich mehr Geld dafür? Nein! Ich freue mich darüber, dass ich in diesen besonderen Klassen unterrichten darf und ziehe nicht noch diejenigen in ihrer Leistung herunter, die mit dieses "Schülermaterial" geliefert haben.

    Ich jedenfalls habe großen Respekt vor der Arbeit aller, die im Primar- und Elementarbereich tätig sind. Insbesondere unter diesen Anforderungen wie sie herrschen (Inklusion, Flüchtlinge, große Klassen...) Ich maße mir nicht an, dass ein 6-Stunden Tag in einer 1. Klasse weniger anstrengend und anspruchsvoller ist als ein 10 Stunden Tag an meinem BK.

    Ich bin sehr gespannt, wie zB Firelilly mal urteilt, wenn ihre Kinder von unterbezahlten, wenig motivierten Kinderpflegern "verwahrt" werden oder wenn sie von einer Krankenpflegehilfe gepflegt wird, die vor lauter Arbeit und Unterbezahlung sich sicher gut um sie kümmern wird.

    So, und nun könnt ihr mich gern zerfleischen. Ich widme mich jetzt meinem Sohn. Unterschiedliche Ansichten werden sowieso selten zusammenkommen ;)

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