Beiträge von Sissymaus

    Wollsocken:
    Deiner Meinung nach ist kein universitäres Studium nötig. Ich frage mich immer, wie jemand das beurteilen kann, der nicht in diesem Beruf mit diesen Anforderungen steckt. Ich möchte nicht mit dieser Arbeit tauschen, wirklich nicht. Und ich maße mir auch nicht an, darüber zu urteilen, ob sie diesen Abschluss dafür benötigen oder nicht. Nur weil es in der Schweiz so läuft, muss es nicht besser sein. Soweit ich mich erinnere, ist es in anderen Ländern (ich meine es wären die skandinavischen Länder) umgekehrt: Je kleiner die Kinder, desto höher das Gehalt, da der pädagogische Anteil und damit die persönliche Belastung zunimmt. DAS wäre für mich logisch!

    Verallgemeinerung: Leider ist Firelilly nur eine von vielen Gymnasiallehrern, die ständig arrogant auf alle anderen Schulformen herumhacken. Das habe ich oft genug erlebt, so dass ich durchaus von "Klischee erfüllt" sprechen kann. Ich habe auch aktuelle Beispiele an meiner Schule, wo sich Gymnasiallehrer am BK "einnisten" (Mangels Stellen am Gymi!) und dann nichts anderes tun als meckern darüber, dass man mit seiner wertvollen Gymnasialausbildung in einer Berufsvorbereitung unterrichten muss. Bäh! Eklig sowas!


    Und: Danke Zweisam, für den Vergleich mit den Förderschulen. Genau hier kann man sehen, dass pädagogische Arbeit gut bezahlt werden muss!

    Die Erziehungsarbeit ist aber nichts, für das man viel Geld bekommt und bekommen sollte.
    .....


    Ich finde auch, dass man durchaus die Gehälter der Lehrer anheben müsste. Speziell für Naturwissenschaften, aber das ist noch einmal ein anderes Thema.

    Wie Du hier diese wichtige Arbeit der Grundschullehrer runtermachst, finde ich einfach traurig!
    Wenn ich Deine Beiträge mal hintereinander lesen, frage ich mich, warum Du Lehrerin geworden bist. Es spricht aus nahezu allen Beiträgen von Dir völlige Unzufriedenheit.

    Und nun hetzt Du auch noch, weil Absolventen (ebenfalls universitärer Studiengänge) anderer Schulformen, aber anderer Schwerpunkte, gleich bezahlt werden wollen. Was ist Dir im Leben bisher widerfahren, dass Du dermaßen rummotzen musst.

    Und: typische Arroganz von Gymnasiallehrern. Klischee voll erfüllt. Ich Oberstufe, Du Grundschule! Ich Boss, Du nix!
    Zeigst Du Dich im Kollegium eigentlich auch so? Sagst Du Deinen Deutsch-Kollegen ernsthaft, dass DU mehr als sie verdienen müsstest, weil Du Chemie unterrichtest? Da kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln.

    Dann mach doch OBAS im Fach Mathe & der beruflichen Richtung Wirtschaft. Scheint in Deinem Fall auch naheliegend zu sein. Informatik kannst Du dann im Rahmen eines Zertifikatskurses nachholen. Oder Du unterrichtest einfach in dem Fach, wie so viele KollegInnen völlig fachfremd unterrichten. Mit einem Zertifikatskurs Mathe ist (soweit ich weiß) kein LK in der Oberstufe möglich.

    Oder will Deine Schule unbedingt Informatik als Fach haben?

    Hab die Antwort für NRW selbst gefunden:


    Zitat von Tresselt

    Vor der Begründung des Beamtenverhältnisses ist zu prüfen, ob die Bewerberin oder der Bewerber gesundheitlich geeignet ist. Vor der Umwandlung des Beamtenverhältnisses auf Probe in ein solches auf Lebenszeit ist die gesundheitliche Eignung der Beamtin oder des Beamten nur dann erneut zu prüfen, wenn Zweifel über den Gesundheitszustand bestehen.

    Gemäß § 15 Absatz 3 Satz 1 LBG NRW

    Bei uns fangen zu 80% Seiteneinsteiger an (Berufskolleg, technisch). Davon hat vielleicht jeder 5. echte Unterrichtserfahrung. Ich selbst hatte auch nur Lehrerfahrung an der FH und bin direkt ins kalte Wasser gesprungen. Im Nachhinein finde ich das auch haarsträubend, aber wie soll es anders gehen? Ich hatte einen unbefristeten Vertrag im ÖD und hätte doch niemals den Job hingeschmissen für eine Vertretungsstelle.

    Nicht entmutigen lassen. Weitersuchen! Und mal am BK versuchen :)

    Und vielleicht sehe ich das zu blauäugig :)

    Naja, ohne Unterstützung der SL und einiger Kollegen ist die Klamotte für mich sowieso gestorben. Immerhin hatte ich eine schöne Reise dadurch :P

    Mimimaus: Ja, klar KA2. Richtig, sorry, mein Fehler


    25% werden nur bewilligt? Ist das Euer Ernst? Dann muss ich mir auch gründlich überlegen, ob ich da einsteige, denn auf unserer Fortbildung habe ich erleben dürfen, wieviel Arbeit das ist. Allerdings klang es dann so, als wäre man mit einem sorgfältig ausgefüllten Antrag dann auch dabei!
    Woher habt ihr diese Zahlen?
    Ich bin nämlich derzeit alleinkämpfer und es ist an unserer Schule schon mächtig schwer, da jemanden zu finden, der mitmachen will. Sobald alle ansatzweise mitbekommen, dass das Arbeit und Zeit kostet, laufen sie weg! Aber ihre Schüler wegschicken und die Lorbeeren einheimsen wollen dann alle :/

    Projekte: In der dualen Ausbildung gibts doch einiges, was man da machen kann. Im Grunde kann man eine Lernsituation aus dem Berufsfeld nehmen, die Projektcharakter hat und dann eben auf den Schulpartner umschreiben.

    Mit Erasmus+ Habe ich mich schon eingehend auseinandergesetzt. Meiner Meinung nach ist es zu viel Arbeit, die man rein stecken muss und die Chancen auf Förderung sind zu gering. Ich habe schon einen Antrag für die Leitaktion 1 bei Erasmus+ gestellt und schon dieses Procedere fand ich grenzwertig. Leitaktion 2 für Schulpartnerschaften ist ja noch viel aufwendiger. Hast du schon einen Antrag gestellt? Warst du erfolgreich?

    Ich habe gerade eine Fortbildung zum Thema gemacht und eigentlich möchte ich zum kommenden Termin (2/17) einen Antrag stellen. Dazu benötige ich aber erstmal Unterstützung durch meine SL.

    Warum denkst Du, dass die Förderung zu gering ist? Ich habe da andere Zahlen. Bei uns geht es allerdings auch nur um KA2-Anträge im Bereich der dualen Ausbildung. Ich habe vor, Lehrer- und Schülermobilitäten zu beantragen. Eventuell in Zusammenarbeit mit örtlich ansässigen Firmen.

    Ich hab leider keine Infos oder Lösung, möchte aber trotzdem was sagen:


    Naja, du hast dich auf eine Stelle als Landesbeamtin beworben. Was hast du da erwartet?


    Ich kann's auch nicht verstehen. Warum bewirbt man sich auf eine Stelle in Bayern, wenn man da gar nicht arbeiten will?
    Gruß !

    Nette Kommentare hier, wirklich! Sowas können nur Leute schreiben, die direkt eine Planstelle an ihrer Wunschschule bekommen haben bzw. die diese Not nicht nachvollziehen können:


    Zitat

    Alternative zur Planstelle Arbeitslosigkeit gewesen wäre.

    Also wäre es besser gewesen arbeitslos und abhängig vom Mann mit abgeschlossenem 2. Staatsexamen in Hessen herumzudümpeln? Hier fragt jemand mit einem Problem und erntet pampige Antworten. Verstehe ich wirklich nicht. Auch Lebenssituationen können sich ändern, manchmal innerhalb weniger Tage/Wochen. Kinderwunsch kommt manchmal sehr plötzlich und heftig, wenn man erstmal seine Ausbildung abgeschlossen hat. Das können wir hier doch alles gar nicht nachvollziehen.

    Schade schade...Hier fehlt der Kopfschütteln-Smiley

    Falls es sich bei Dir um NRW handelt: Ich habe einige Kollegen, die direkt nach dem Studium (Bsc. Maschinenbau) den Quereinstieg ins Berufskolleg gemacht haben. Ich selbst habe es nach einem FH-Studium und einigen Jahren Berufstätigkeit gewagt. Es gibt extra ein Programm für diese Zielgruppe, die dann die Fächer Maschinentechnik/Fertigungstechnik oder MT mit Mathe oder so unterrichten. Dann wäre es sinnvoll, das Studium durchzuziehen und anschließend den Quereinstieg zu wagen.

    Schau mal hier: https://www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Erlasse/FH_BK.pdf

    Zitat

    Kann eigentlich ein gutes Arbeitszeugnis bzw. die Vorerfahrung als Vertretungslehrer bzgl. der Einstellung im Seiteneinstieg behilflich sein oder kommt es da wirklich eher auf die harten Fakten an?

    Das hilft ganz bestimmt! wenn die Schule Dich kennt und Dich haben will, setzt sie meist alle Hebel in Bewegung. Und dann kann sie auch eine störrische Bezirksregierung überzeugen. Ist in jedem Falle besser, als sich jemanden ins Haus zu holen, den man nicht kennt. Bei Seiteneinsteigern kann man nämlich ziemlich auf die Nase fallen (bei Grundständigen wahrscheinlich auch, aber da hat man ja wenigstens die Gutachten).

    Zitat

    Die Einrichtung: na ja. Für eine Küche reicht das natürlich nicht. Aber für Bett, Kleiderschrank, Sofa, Regal vom Poco oder so schon. Oder vielleicht gebraucht. Irgendwo muss man ja anfangen. Am Anfang ist halt alles etwas gestückelt und vielleicht geschenkt, geerbt etc.

    Ja, da hast Du wohl recht.

    Führerschein: Letztes Jahr hat der meiner Tochter 1900€ gekostet. Und sie hat nicht übermäßig viele Fahrstunden gebraucht.

    OT: Führerschein oder erste Einrichtung für 1000€? Das langt aber nicht ;)


    Zitat

    Der Grundstück für späteren Wohlstand meiner Kinder ist eine möglichst gute und umfassende Bildung und die bestmögliche Beratung und Begleitung, die uns möglich ist. Es ist nicht unsere Aufgabe, für den Wohlstand unserer Kinder zu sorgen. Mir reicht es, wenn sie in der Lage sind, einen Beruf zu ergreifen, der ihnen ein einigermaßen auskömmliches Leben finanziert.

    Sehe ich genauso!

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