Beiträge von Sissymaus

    Das kann in jedem Fall nicht schaden :)
    Unsere Erziehrinnen haben jedenfalls keinen Musikunterricht. Wir haben seit Jahren Überhang und trotzdem Mangel in Fächern wie Physik, Deutsch, Metalltechnik. Da wird sicher in den nächsten Jahren keiner mit Musik eingestellt werden. Aber wie gesagt, dass ist meine punktuelle Erfahrung. Das kann an anderen BKs anders aussehen. Also: Augen aufhalten, vielleicht ergibt sich das ja.
    Insgesamt ist das Niveau jedoch auch bei den Erzieherinnen nicht immer Sek II. Es ist auch keine Klasse 5, aber man darf jetzt nicht wer weiß was erwarten...

    Sissymaud - bist du nicht über die FH-Regelung eingestiegen? Vllt. liegt es daran?


    Ja, bin ich. Aber die anderen OBASler aus meinem Seminar ja auch nicht.
    Scheint an der BR zu liegen...

    Normalerweise wäre es mir ja egal, aber bei mir wird da ja knapp mit der Verbeamtung. Examen Mitte September, OBAS-Ende 31.10. und noch 3 Wochen weiter werde ich 40.
    Wobei mir jetzt schon viele gesagt haben, dass das aufgrund meiner beiden Kinder kein Problem wird.

    Herzlichen Glückwunsch, Herr Lehrer!!! :top:

    Zitat

    Alles gut geklappt - jein.
    Staatsexamen war ok - Abschluß und Aufwand standen in einem vernünftigen Verhältnis :super:


    Na das ist ja schon mal klasse!

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    Nicht so schön war, dass ich beim 1. Mal nicht zugelassen wurde. Probleme mit einem Ausbilder ... und dann ist mir der neue SL in den Rücken gefallen. Und beide Seiten haben auf die andere geschimpft - ich mitten drin.


    NEIN!!! :ohh:

    Rest: Was für eine Geschichte!! Schrecklich! Darum beneide ich Dich nicht. Konntest Du denn trotz Nicht-Zulassung deine Prüfung machen?

    Amtsarzt: Also warst Du lange vor Ende der OBAS beim Amtsarzt, oder? Ich hab nur noch 5 Monate, da müsste also langsam mal was kommen, denke ich. Allerdings hat keiner aus meinem Seminar bisher eine Aufforderung bekommen.

    Wenn Du mit Deiner Fächerkombi an ein BK willst, kann es durchaus sein, dass der größte Teil Deiner Stunden Deutsch sein wird. An unserem BK gibt es jedenfalls keinen Musiklehrer (gewerblich-technisch, aber auch mit Zweig Sozialpädagogik).
    Insgesamt denke ich, dass es am BK eine große Vielfalt von SuS gibt: Welche, die die AHR anstreben, aber auch welche, die ohne Abschluss aus Klasse 8 der Förder/Hauptschule abgegangen sind und von einem vorbereitendem Kurs zum nächsten hangeln. Dieses Klientel ist in der Tat kein sehr angenehmes. Ich habe ein BG und da ist das Niveau ziemlich weit unten angesiedelt, aber auch die Disziplinprobeme und Unterrichtsstörungen nicht unter den Teppich zu kehren. Andererseits habe ich eine Klasse in dualer Ausbldung, die zur Hälfte gleichzeitig ein duales Studium absolvieren.
    ich denke daher, dass es seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr stark davon abhängt, an welchem BK landest. Dass SuS in Ausbildung Musik als Fach haben, ist sicher eher selten und nur bei bestimmten Berufen vorgesehen (welche meint Deine Freundin denn??).

    Wie alt sind die Schüler denn?

    Es ist schon heftig, dass da einfach zugegriffen wurde, aber da mag (je nach Alter) einfach der Drang, so ein Tablet zu haben, größer gewesen sein, als die Vernunft. Ist der Schüler in Jgst 5 oder so würde ich mir den Schüler direkt ansprechen (am besten nicht allein, nimm einen Kollegen dazu) und ihm klar machen, dass das üble Konsequenzen haben kann. Eventuell dann auch die Eltern informieren.

    Reden wir hier aber von 15-16-jährigen würde ich das nicht einfach bei einer Standpauke belassen. Da würde ich die Schulleitung mit in Boot holen und weitere Schritte besprechen.


    Schlimm! Aber deshalb bleibt mein tablet zuhause. Schade eigentlich, damit könnte man so viel machen...

    *grummel* Ich sollte mich mal um einen Termin beim Gesundheitsamt kümmern. Unsere Vorgänger haben das in den Osterferien bekommen. Und die waren in diesem Jahr sehr viel später! Und wir haben immernoch nichts im Kasten!

    Hab keine Lust, dass ich plötzlich ohne alles da stehe, wie unsere Referendarin im Moment.

    Ich habe die ersten 1,5 Jahre als stressig, aber machbar empfunden. Habe viel gearbeitet (die von Dir erwähnten 60 Wochenstunden kann ich durchaus überbieten, allerdings als Quereinsteigerin mit 20 Stunden eigenverantwortlichem Unterricht. Und außerdem bin ich ne Fleißbiene :)). Nun hat das letzte halbe Jahr begonnen und ich stelle fest: die Kritiken in den UBs werden unsachlich, unfair und teilweise lächerlich. Einmal gab es fiese Meckerrunden nach dem UB, die sich bis zu 3 Stunden in die Länge zogen und unaufhörlich mit einem Punkt beschäftigt haben. Dann gab es Sätze wie: Das war kein Unterricht, sondern eine Zumutung für Schüler und Zuschauer. (Dies sind alles Berichte meiner Mit-Leidenden)

    Entweder fällt den Fachleitern nichts mehr ein, was man noch kritisieren will oder man will die Refs kurz vor der Prüfung nochmal soweit "motivieren" oder eher beängstigen, dass sie die Ferien Ferien sein lassen und alle Wochenenden durcharbeiten, da ein Durchfallen auch ein bißchen auf sie zurückfallen würde.
    Es wird immer absurder. Und wenn ich die Geschichten meiner Mit-Reffis höre, habe ich schon Angst vor meinen letzten beiden Besuchen.

    Trotzdem kann ich sagen: Ich habe eine ganz tolle Fachleiterin, die mir viel beigebracht hat! Ohne sie ständ ich tatsächlich noch mit 100% Frontalunterricht und zwischendurch halbherzigen und daher nicht effektiven Gruppenarbeiten vor den Klassen. Jetzt sagen mir die Schüler, dass es ihnen riesig Spaß macht, diese Mischung aus Vortrag und koopertivem Lernen. Das bestätigt mich.
    Ich habe...

    • tolle Menschen kennengelernt
    • durfte nochmal Schüler sein (mit all den Vor- und Nachteilen und damit verbunden mit dem entwickeltem Verständnis für meine eigenen Schüler. ich komme daher NIE unvorbereitet in den Unterricht und bemühe mich immer, alle Kopien etc dabei zu haben usw)
    • habe sehr viel gelacht,
    • habe im Unterricht Sachen ausprobiert, die ich sonst nie versucht hätte
    • habe in Seminarfreistunden gelästert und geschnackt und zu viel Cafeteriakuchen gegessen
    • natürlich hab ich mich auch geärgert, manchmal sogar so sehr, dass ich am liebsten alles hingeworfen hätte. Vor allem neulich, als ich bat, die Seminarveranstaltung 15 Min eher verlassen zu dürfen, damit ich meinen Sohn mal ausnahmsweise abholen kann und es mir "untersagt" wurde (sonst macht das die Oma. Ich hab bisher nie wegen meines Sohnes gefehlt!!
    • und und und


    Alles in allem: Ich bin froh, wenns vorbei ist, ich hätte 1000 Verbesserungsvorschläge, aber missen möchte ich die Zeit nicht! Meine Meinung ist, dass man sich einfach einlassen muss, einige Dinge hinnehmen muss und dazu noch bereit sein muss, viel Arbeit zu investieren. Dann kommt man da gut durch! Gemessen am Rest der Lebensarbeitszeit ist es ja auch nur ein kleiner Teil ;)

    Keine unterstützung. Alles wieder alleine...

    Also, ich finde es ein bißchen anmaßend, dass Du im Grunde ohne weitere Angaben über Deinen Werdegang oder Jobs während Deiner Studienzeit oder Schulart oder was Du gerne machen würdest etc von unbekannten Menschen erwartest, dass mal eben ein passendes Jobangebot präsentiert wird. Auf Fragen gehst Du auch nicht ein (siehe oben, mich interessierte, warum Du meinst, Du schaffst es nicht), Du reagierst dann als beleidigte Leberwurst.
    Nimm Trantors Tipp mal an: Da scheint noch anderes im Argen zu sein.
    EDIT: Friesins Tipp würde ich auch mal beherzigen. Was hindert Dich dran?

    So wird Dir jedenfalls hier nicht geholfen werden können.

    Viel Erfolg weiterhin.

    Zitat

    Zu den gängigen Prognosen über Einstellungschancen sagen sie dann immer nur, dass die sich bis ich fertig bin wieder geändert haben und das Thema ist für die erledigt. Ich finde diese Haltung eine etwas blauäugige und teils vielleicht auch naive.


    Nein, nicht naiv! Absolut realistisch! Die Prognosen sind nicht verlässlich, da es regional und auf die Schulart bezogen eine Menge Unterschiede gibt. Wo im ländlichen Bereich Deutschlehrer fehlen, wird es in z.B. Köln schwer sein (aber nicht unmöglich!), etwas zu finden.

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    Horrorgeschichten übers Referendariat über Prüfer, die Refs absichtlich durchfallen lassen, oder auf dem Kicker haben


    Auch mit diesem "Gerücht" musst Du vorsichtig umgehen. Ich habe bisher eigentlich eher festgestellt, dass die Fachleiter einem wohlgesonnen sind....WENN man denn bereit ist, Arbeit zu investieren. Und auch die Ratschläge und Hinweise annimmt, egal, ob sie einem sinnvoll erscheinen. Da muss man einfach ein bißchen spuren. Nach kurzer Zeit ist es vorbei. Da muss man einfach durch. Ist an der Uni auch nicht anders, da muss man auch dem Prof nach seiner Nase reden.
    Diejenigen, die ich kennengelernt haben und durchgefallen sind, haben teilweise Arbeit abgeliefert, die ich als FL auch nicht akzeptiert hätte.

    Studienzeiten sind dem einstellenden Lad herzlich egal. In meinem aktuellen Seminar sind 70% der Refs über 30! Interessiert keinen Menschen!

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    Ob es für Leute in dem Alter überhaupt noch Ausbildungen gibt, in denen man dann unter 16-jährigen sitzt?


    Ausbidlung? Was meinst Du damit? Eine Berufsausbildung? Das wäre in der Tat schwierig: Kaum ein Unternehmen will einen 30jährigen Azubi haben. Wenn Du das in Erwägung ziehst, dann JETZT.

    Zitat

    "Mach, was du für richtig hältst, aber MACH es endlich. Seit Beginn des Studiums eierst du hin und her, hinterfragst alles und jeden; ich garantiere dir, egal was du nun anfangen würdest, nach ein paar Wochen hättest du dort die gleichen Zweifel. Komm endlich dahinter, was du willst"


    Da bin ich ganz bei Friesin: REcht hat Deine Mama! Das Haar in der Suppe gibts immer!

    Ich hab mal im Netz geschaut: die westfälische Hochschule ist keine Universität, sondern aus einer ehemaligen FH entstanden, auch wenn sie mittlerweile anders heiß. Das ist bei anderen FHs mittlerweile auch so. Die heißen alle University of Applied scienences. Da kann es zu Problemen kommen. Vielleicht hast du Glück und der Sachbearbeiter merkt es nicht, aber wie gesagt: unser Bewerber hat die Stelle nicht antreten dürfen, ohne nochmals zur Uni zu gehen, also über den FH-Erlasss.


    Berufserfahrung: das ist egal. Hauptsache sie ist nach dem Studium entstanden.

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