Ok, dann muss ich den TE nochmal fragen: Wieviel Unterricht hast Du denn nun? Wieviel Hospitation, wieviel angeleitet etc?
Wenn Du nun mehr angeleitete Stunden und weniger BdU hast, ist doch alles gut. Aber meist ist es doch so, dass man dann einfach bei jemandem reingesetzt wird und auch die Hospitation anschließend nicht mal reflektiert wird. Diese Stunden kann man sich dann ja wohl sparen. Mit mehr angeleitetem Unterricht kommt man sicher weiter, wenn er gemeinsam geplant und gemeinsam reflektiert wird.
Zitat
Sissymaus: sie hat ein miserables Examen gemacht (aber immerhin), und auf Grund ihres Drittfachs (für das sie nicht ausgebildet wurde und das nichts, aber auch gar nichts mit den beiden ausgebildeten Fächern zu tun, das aber das absolute Mangelfach ist) eine Stelle bekommen. Die scheint sie aber gerade hinzuschmeißen, weil sie JETZT auch merkt, dass sie es wohl doch nicht kann...
Oh je.
Das ist schade. Solche Fälle gibt es natürlich auch, aber grundsätzlich denke ich immer, dass jeder wenisgtens mal die Chance haben sollte, an sich zu arbeiten. Und manches, was man ausprobiert, geht eben auch mal gut im Unterricht, wo keiner hinten drin sitzt.
Wir haben aktuell auch jemanden, der durchs Examen gefallen ist und erstmal nur hospitieren sollte. Allerdings sollte es eigentlich eher so sein: 1-2 Wochen Hospitation (da neuer Schulstandort), dann langsam die Klassen übernehmen und angeleitet unterrichten. Nun sind fast 4 Monate ins Land gegangen und er unterrichtet immernoch nicht. Er hat die tollsten Ausreden: Ich kenne die Klasse nicht, mein Vater ist krank, ich bin erkältet, ich hab Kopfschmerzen...
Bei ihm sehe ich die Sache anders: Er hat Hilfestellung angeboten bekommen, nimmt sie aber nicht wahr. Schuld sind immer nur die anderen und die Umstände. Er selbst ist quasi unfehlbar. Der ist für unsere Schule gar nicht tragbar...Das gibt es natürlich auch, wobei der Unterschied zum Thread darin besteht, dass der TE gerade seit November im System Schule ist und der andere schon mehr als 2 Jahre (OBASler).