Beiträge von Sonnenkönigin

    Tja, einen ähnlichen Fall hatte ich auch mal - leider sind die SUS bei neuen/nicht fertig ausgebildeteten Lehrern eher geneigt, den SUS zu glauben als dem betreffenden Lehrer. Schüler haben natürlich ein Gespür dafür und versuchen dies geschickt auszunutzen. Ich würde die Klausur einem Fachkollegen zeigen - bei mir hat ein Fachkollege meine Bewertung bestätigt und gut war. Natürlich findet man gerade bei Sprachen immer abweichende Meinungen, aber das Gesamturteil war das gleiche. Bemerkenswert auch, dass die Beschwerden sich meist im oberen Bereich abspielen, sprich 1/2/3 und nicht etwa bei den Leuten, bei denen es um die Versetzung o. ä. geht.schei
    Also mach dich locker - aber dein SL scheint auch zu dem Job nicht zu taugen!

    Sonnenkönigin

    Das hatte sich dieser Lehrer auch gedacht:
    http://nachrichten.t-online.de/alkohol-drama-…_19398828/index

    Es ging für Ihn nochmal gut aus - aber den Staatsanwalt hatte er trotzdem im Nacken.

    Und - Eltern können Hyänen sein, wenn ihrem Nachwuchs was zustößt. Da habe ich schon gerne die rechtliche Absicherung durch den Dienstherrn ;)

    Mir persönlich wäre das alles viel zu viel Konstruktion und Rumeierei. Bei 10.Klässlern erst recht. :thumbdown:
    Deshaslb würde ich -als Fan von klaren Verhältnissen- sagen: entweder eine Schulfahrt mit vollem Versicherungsschutz und schulinternen Verhaltenskodices oder gar keine Fahrt.

    sehe ich das auch! und ich werde sowieso nur mit einer 2. Lehrkraft und voller absegnung durch die sl fahren. und ich habe es auch unter dem aspekt gesehen, dass die sus dort eine gaudi zu geringeren kosten als bei einer privatfahrt machen wollen. daraus würde eh nix werden, da ich ihnen volles programm anbieten würde. na gut, n bißchen hab ich mich auch geschmeichelt gefühlt, dass sie unbedingt mit mir fahren wollen.:)

    Ich habe das auch schon gemacht, allerdings nicht ins Ausland.

    Das geht problemlos. Du solltest das aber auf jeden Fall als Schulfahrt machen, selbst wenn die Teilnahme freiwillig ist. Das ist wohl aus den versicherungstechnischen Gründen notwendig, z.B. wenn Dir ein Unfall passiert, ist das dann ein Dienstunfall, da ist ja die Absicherung viel besser. Außerdem kannst Du (einen Teil Deiner) Reisekosten absetzen, ist doch auch ganz gut.
    Aber auch sonst ist es wichtig, dass die Fahrt offiziell schulisch bleibt.

    Mein Chef hat das noch nie verhindert, er freut sich doch auch, wenn Fahrten stattfinden.

    Für die Sommerferien allerdings solltest Du das nicht vorsehen; zuerst sind alle begeistert, wenn es nach London geht! Aber dann kommen doch so einige, die dann doch nicht mitfahren können / wollen, und ich persönlich denke mittlerweile auch, dass es doch ganz angenehm ist, sechs Wochen mal nichts mit Schülern zu tun zu haben. :)

    Hamilkar

    denke, diese Antwort war wirklich hilfreich!

    Was soll das sein? Entweder es ist privat, dann sollte man es mit aktuellen Schülern nicht machen. Oder es ist eine genehmigte Fahrt. dann gelten die gleichen Regeln, wie sonst auch. Egal, welche Tage davon betroffen sind.

    Die entscheidende Frage ist doch, welchen (pädagogischen) Zweck denn diese Fahrt erfüllt. Danach sollte die Schulleitung entscheiden. Weiterhin wäre noch zu klären, wie diese "außerordentliche" Fahrt zu finanzieren ist. Immerhin haben es nicht alle Schüler/Eltern gleich dicke.

    L. A

    Sorry, aber diese Antwort ist so hilfreich wie ein kropf

    Hi Jamaica,

    ich kann deine Situation sehr gut verstehen - ich war auch mal in so einer Phase. Wenn du dich selbst verunsichert fühlst, strahlst du das nach außen aus, und leider haben SUS ein Gespür dafür und hauen dann erst recht drauf. Daher mein Rat: stärke erst mal dein Selbstbewusstsein, suche dir Unterstützung durch einen Coach und tu Dinge, die dein Selbstbewusstsein aufpäppeln. Wenn du "dich wieder im Griff hast" REDE mit den SUS - und zwar von Mensch zu Mensch! Das habe ich selbst probiert, und es wirkt Wunder - mach eine kurze Feedback-Runde, wo sie einfach mal sagen sollen, wie sie sich so fühlen. Dann sagst du, wie du dich fühlst, dass du gerade in einer schwierigen Phase bist - natürlich nicht zu viele Einzelheiten. Oder mach einfach mal ne lockere Std. jetzt so vor Weihnachten, wo du ihnen Kekse mitbringst und mit ihnen ins Gespräch über Alltagsdinge kommst und dann so nebenbei auf das Thema Unterricht abschwenkst und vielleicht dadurch herausfindest, was ihnen nicht so passt.
    Und sei nicht so streng mit dir selbst - über sich selbst lachen können wirkt Wunder! Es gibt nicht die EINE Lehrerpersönlichkeit, es gibt eine Fülle von unterschiedl. Persönlichkeiten, die alle auf ihre Art für den Lehrerberuf geeignet sind - keiner erfüllt ALLE Anforderungen! Ich arbeite eher über die Beziehungsebene, ein anderer ist eher der super-strukturierte Typ - das ist doch auch ok! Schüler erwarten keine Perfektion!
    Schlimm finde ich, dass du keine Unterstützung durch die SL erfährst - aber leider ist diese oft mit Menschen besetzt, die für Führungspositionen ungeeignet sind. Suche dir also woanders Unterstützung!
    LG

    Sonnenkönigin

    Hi zusammen,

    ich möchte mit meinen SUS gerne ein paar Tage nach London fahren - bzw. sie mit mir (EF, 10, Gym). Nun sind aber pro Sj immer nur bestimmte Fahrten vorgesehen und diese gehört nicht dazu. Seht ihr eine Möglichkeit, die Fahrt trotzdem "durchzukriegen" - wenn man sie z. B. aufs WE oder irgendwelche Feiertage legt? Allerdings wäre es ja dann fast privat, und ich weiß nicht, wie das mit der Versicherung dann ist.

    aber dass Spanisch weniger Arbeit als Geschichte ist, halte ich für ein Gerücht. In meinem Seminar muss ich sehr viel für Spanisch machen, und das Niveau ist höher als in Englisch, obwohl ich Englisch viel länger gehabt habe. Da sind außerdem viele Quasi-Muttersprachler oder solche dabei, die länger im spanischsprachigen Ausland gelebt haben, was das Niveau zusätzl. anhebt - ist in Englisch bei uns eher nicht der Fall.
    Ich unterrichte Spanisch zurzeit in der 10 am Gymi, die ersten beiden Klausuren gehen ja noch, dann geht es auch da zur Sache und sowohl du als auch die SUS müssen in kürzester Zeit eine Riesen-Progression hinlegen. Die SUS, die das Fach erst voller Begeisterung gewählt haben, werden dann schnell frustriert und das macht das Unterrichten nicht gerade leicht. Echt anstrengend sind dann 11 und 12 (G8). Wenn du mich fragst, ist das Ganze eine Mogelpackung - denn obwohl die SUS ja Anfänger sind, muss der Unterricht OBERSTUFENGERECHT sein, d. h. die müssen mit ihren rudimentären Sprachkenntnissien Texte analysieren etc. pp. Kommentare schreiben etc. Ist für dich als Lehrkraft dann natürlich interessanter, aber auch sehr anspruchsvoll. Nebenbei noch mal eben locker den Subjuntivo anwenden und Imperfecto/Indefinido unterscheiden. M. A. hat es nur Sinn, wenn man die Sprache ab der 8 gehabt hat. Das bieten aber viele Gymnasien nicht an, weil sie dann fürchten, dass sie den FB Französisch schließen können.
    Andererseits ist der Vorteil bei 2 Fremdsprachen wie Englisch und Spanisch, dass du rel. viel übertragen kannst, die Sprachen aber andererseits nicht so ähnlich sind, dass du sie verwechseln könntest. Außerdem ist Spanisch sehr gefragt, und es gibt nicht viele Spanischlehrer - damit wärst du eine begehrte Kandidatin
    Zum Unterrichten dürfte Geschichte deutlich einfacher sein, da zumindest viel weniger Korrekturaufwand als bei Spa. Ist als Fach an Schulen aber nach meiner Erfahrung nicht so nachgefragt.
    Wünsch dir viel Glück bei der Entscheidung!

    Sonnenkönigin

    In der Waldorschule wird viel Wert auf Schreiben gelegt - die Kinder schreiben auch viele Texte ab. Dass sie es in der 1. und 2. langsamer angehen lassen, ist doch nicht schlecht, dafür wird es gründlicher gelernt und sitzt oftmals besser als an Regelschulen. Ich habe auf jeden Fall mal an einer Waldorschule unterrichtet und die Kinder in der 3. Klasse dort konnten definitiv schreiben.

    also willst du raus oder hast du Angst, man wirft dich raus?
    Während der Ausbildung bist du schon sicher, da kann man dich nicht i. d. R. nicht rauswerfen - außer, wenn du einen super Bock geschossen hättest, wovon ich jetzt mal nicht ausgehe. Du selber kannst auch nicht so ohne weiteres gehen, dann die Schule hat die Stelle für dich ja aufgrund eines akuten Mangels ausgeschrieben und braucht dich. Nach der OBAS wirst du nach bestandener Prüfung auch übernommen. Das ist Öffentlicher Dienst, da ist es nicht so einfach wie in der Wirtschaft, jemanden loszuwerden! Also mach dir keinen Kopf - es sei denn, DU willst raus, dann würde ich das Gespräch suchen!

    LG

    Sonnenkönigin

    Ich habe gerade wieder mal - wie vermutlich die meisten von euch - die ehrenvolle Aufgabe bis vor den Ferien noch ein paar Klausurensätze korrigieren zu müssen. Im Moment korrigiere ich Englisch EF, also Jahrgangsstufe 10 - muss wirklich sagen, dass mir der Kopf schwirrt vor so vielem falschen Englisch. Habe das Gefühl, dass meine eigene Sprachkompetenz dadurch auch immer schlechter wird. Außerdem mache ich Positivkorrekturen - also aus meinen ganzen Anmerkungen könnte man einen komplett neuen Text schreiben. Habe nur das Gefühl, dass das eigentlich niemanden interessiert, außer, dass sie es nachhher untereinander vergleichen und sagen "Das haben sie bei dem aber nicht als Fehler angestrichen "etc. pp. Ansonsten echte Sisyphus-Arbeit - nur die Korrekturen auf die schlimmsten Fehler reduzieren kann man ja auch nicht, weil man dann die Note nicht nachweisen kann. Wie handhabt ihr das?
    Sonnenkönigin

    Selbst wenn der Inhalt einigermassen ist, zählt die Sprache ja deutlich mehr- wenn da also insgesamt sehr wenig Punkte zusammenkommen, könnte ja die Rechtschreibung theoretisch in Ordnung sein, der Rest ist aber halt zu schwach. Es wird doch aufgezählt, wofür die Punkte vergeben werden und wenn es insgesamt halt zu wenig sind, muss ja nicht auch noch jeder einzelne Bereich schlecht sein.

    ist das Mandat - daran sollte man sich unbedingt halten - ansonsten schleift sich das ein, dass sie immer wieder ins Deutsche zurückflüchten. Wenn es gar nicht anders geht, Arbeitsanweisungen oder schwierige Grammatik noch mal auf Deutsch wiederholten, aber klar machen, dass die Fremdsprache die Unterrichtssprache ist!

    Das Prinzip scheitert vielleicht teilweise daran, dass einige Lehrer sich selbst in der FS nicht sicher genug fühlen, um den Unterricht darin bestreiten zu können - find ich schon schlimm!

    Sonnenkönigin

    Ich habe auch als Vertretungskraft angefangen und da die Not groß war, wurde ich sofort mit Handkuss eingestellt.

    Vertretungsstellen sind nicht sehr gut bezahlt. Und der Anfang war echt schwer. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, gelle? Jetzt bin ich fertig ausgebildet und fest angestellt und alles ist gut :)

    Ich habe auch als Vertretungskraft angefangen und da die Not groß war, wurde ich sofort mit Handkuss eingestellt.

    Vertretungsstellen sind nicht sehr gut bezahlt. Und der Anfang war echt schwer. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, gelle? Jetzt bin ich fertig ausgebildet und fest angestellt und alles ist gut :)

    Bist du schon fest eingestellt- hast also die OBAS hinter dir? Glückwunsch! Wirst du denn noch verbeamtet?

    Sonnenkönigin

    Ich habe auch als Vertretungskraft angefangen und da die Not groß war, wurde ich sofort mit Handkuss eingestellt.

    Vertretungsstellen sind nicht sehr gut bezahlt. Und der Anfang war echt schwer. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, gelle? Jetzt bin ich fertig ausgebildet und fest angestellt und alles ist gut :)

    Es gibt für Englisch einen literarischen Adventskalender mit einem englischen Spruch, der Übersetzung und einer kleinen Schokolade dazu. Kannst du online bestellen beim Sprachenshop. Gibt es bestimmt auch für Deutsch. Ist bei meinen SUS gut angekommen.

    LG

    Sonnenköngin

    ist es tatsächlich so, dass in Grundschulen im Lehrerzimmer die bessere Stimmung herrscht - es ist persönlicher und der Austausch direkter. In der Gesamtschule war es auch eher kollegialer. Ein wenig steifer und unpersönlicher wird es schon am Gymnasium - wobei die Stimmung nicht unbedingt schlecht sein muss.

    Ich lass den Fall jetzt erst mal auf sich beruhen. Selbige Kollegin guckte mich nur völlig gernervt an, als ich heute meinte, ob wir den Fall nicht zusammen der SL vortragen sollten. Ich weiß, dass es nur Kinkerlitzen sind, aber daraus kann viel erwachsen, wie mich die Erfahrung gelehrt hat. Ich finde schon, sie sollte die Größe haben, der SL zu erklären, dass es nicht meine Schuld war, weil ihr ja nichts passieren kann. Das macht sie aber nicht. Ich hätte sie von Anfang an mehr in die Pflicht nehmen sollen - so sieht es aus, als würde ich als Bittsteller hinter ihr her laufen. Ist halt der Mist, wenn man neu ist und sich nicht sicher fühlen kann.

    Sonnenkönigin

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