stimme dir prinzipiell zu - niemand sollte sich in seinem Job zu sicher fühlen, weil er dann die Leistung einfach häufig nicht mehr bringt. Andererseits ist permanente Angst, rausgeworfen zu werden, der Leistung auch nicht sehr förderlich. Und in der Tat sehe ich Probleme in der Leistungsmessung von Lehrern. Nach welchen Kriterien willst du diese messen?
- Feedback der Eltern/Schüler?
- Notenspiegel der KA/Klausuren?
- Engagement im Kollegium?
Das sind doch alles sehr subjektive Kriterien - an denen man ja auch tw. noch drehen könnte: Bereich Benotung z. B., in dem alle plötzlich bessere Noten geben, nur, damit sie nicht aus dem Raster ausscheren.
Auch in der Wirtschaft, wo es im Gegensatz zum Schuldienst vordergründig um Gewinnmaximierung geht, gibt es ja keine objektiven Evaluationskriterien. Ich war mal bei einer Unternehmensberatung, da haben die Berater mehr bekommen, wenn sie Geschäft reingebracht haben, klar, davon lebt ja das Unternehmen. Hatte man einige Aufträge an Land gezogen, konnte man sich ruhig einige "Mätzchen" erlauben, z. B. privat auf Pornoseiten surfen etc. Für die Admins, der Bereich, in dem ich tätig war, gab es Zuschläge nach Kassenlage: bei gleicher Arbeitsleistung wurde man positiv beurteilt und bekam bis zu 8 % mehr Gehalt, wenn Geld da war, war keines da, wurde man plötzlich schlechter beurteilt, damit die Zuschläge nicht bezahlt werden mussten. Ich hoffe nicht, dass du ein solches Systen in der Schule einführen willst?