Fragebogenstudie zu Inklusion an allgemeinbildenden Schulen (Real-, Sekundar- und Gesamtschulen, sowie Gymnasien)

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  • Fragebogenstudie zu Inklusion an allgemeinbildenden Schulen (Real-, Sekundar- und Gesamtschulen, sowie Gymnasien)

    Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer im Forum,


    anbei möchte ich Sie/Euch herzlich einladen an unserem Forschungsprojekt zum Thema schulische Inklusion an allgemeinbildenden Schulen teilzunehmen und veröffentliche hier den Aufruf zu unserer Online-Studie (ca. 15 Minuten). Unser Lehrstuhl für Pädagogische und Differentielle Psychologie beschäftigt sich in Kooperation mit dem Dortmunder ProfiL für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung u.a. mit der Lehramtsausbildung an der Technischen Universität in Dortmund. Für das Gelingen unserer Studie sind wir auf Erfahrungen und Einschätzungen von praktizierenden Lehrkräften angewiesen. Ihre/Eure Unterstützung wäre uns somit eine große Hilfe.

    Das Thema schulische Inklusion stellt für viele Lehramtsstudierenden gerade in der Sekundarstufe I und II ein brisantes Thema dar. Im Hinblick auf den aktuellen Forschungsstand und die Einbettung in die momentan vorherrschende Theorielage, haben wir deshalb diesen Fragebogen entwickelt, der eine Reihe verschiedener Fragestellungen zum Thema Diversität verfolgt. Wie diese Fragestellungen im Detail aussehen und welche weiteren Ziele wir damit verfolgen, können wir Ihnen/Euch leider erst zum Ende des Befragungszeitraums mitteilen. Je nach Rücklauf sollte dies kurz nach den Sommerferien geschehen. Ab diesem Zeitpunkt können Sie sich dann über eine Fülle von Informationen zu den einzelnen Fragestellungen hier freuen! Interessierte, die es kaum erwarten können und gerne sofort weitere Informationen zu unserem Fragebogen und zu unserer Studie haben möchte - natürlich erst nach Ausfüllung des Fragebogens ;), können sich auch gerne persönlich bei mir melden. Wir/Ich freuen uns über jedes Interesse und jede Rückmeldung. Am Ende des Fragebogen steht für sie auch ein offenes Textfeld für mögliche Anmerkungen und Kommentare bereit. Für Ihre/Eure MItarbeit bedanken wir uns vielmals.


    Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Ausfüllen des Fragebogens und noch allen Lehrkräften eine angenehme Restschulzeit bis zu dem Sommerferien,


    Zimmermann



    Offizieller Aufruf:

    Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,


    vor einigen Jahren wurde die Inklusion in den meisten Bundesländern völlig überstürzt eingeführt und gehört dennoch an vielen Schulen mittlerweile zum Alltag. Gerade zur Praxis der Inklusion an den allgemeinbildenden Schulen fehlt es aber an gesicherten Erkenntnissen. Im Rahmen des Projekts DoProfiL- Dortmunder ProfiL für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung möchten wir die Perspektive praxiserfahrener Lehrkräfte auf schulische Inklusion, sowie Ihr Wissen zu ausgewählten Diversitätsaspekten (z.B. Förderschwerpunkt Lernen, Hochbegabung) erfassen. Von Ihren Erfahrungen und Einschätzungen erhoffen wir uns wertvolle Hinweise auf mögliche Gelingensbedingungen aber auch Barrieren schulischer Inklusion, die uns helfen zukünftige Lehrerinnen und Lehrer besser auf das Unterrichten an inklusiven Regelschulen vorzubereiten. Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Aus diesem Grund bitten wir Sie ganz herzlich, einmalig an einer ca. 15 minütigen Fragebogenstudie teilzunehmen.



    Die Befragung erfolgt selbstverständlich vollständig anonym und freiwillig. Die Befragung kann online durchgeführt werden und ist über folgenden Link erreichbar:



    umfragen.tu-dortmund.de/index.php/458879/lang-de


    Dieser Link erhebt keine weiterführenden identitätsgebundenen Daten und kann auch nicht nachverfolgt werden.

    Für Ihre Unterstützung und Mitarbeit danken wir Ihnen im Voraus von ganzem Herzen!

  • Nur mal so interessehalbe, da ich in Frankfurt für die Inklusion an beruflichen Schulen zuständig bin: Warum sind hier die beruflichen Schulen / Berufskollegs ausgenommen?
  • Lieber Trantor,

    die beruflichen Schulen, sowie Grund- und Hauptschulen sind aus mehrere Gründen nicht mit aufgenommen. Einmal aufgrund des Diversitätsaspektes Hochbegabung. Laut Literatur ist das Auftreten dieses Diversitätsaspekts hier als marginal bzw. zu vernachlässigen anzunehmen, weshalb eine Differenzierung nach diesen Schulformen theoretisch nicht ausreichend begründbar ist (zumindest für unsere Fragestellungen). Es wäre natürlich durchaus spannend mal zu erheben, wie ausgeprägt dieser Diversitätsaspekt in diesen Schulformen ist. Dafür würde man aber wohl eine anderes Untersuchungsdesign und eine andere Herangehensweise wählen. Zudem ist das Thema schulische Inklusion an diesen Schulformen schon viel länger Thema. Die Grund-, Berufs-, und Hauptschulen waren ja stets mit einer wesentlich heterogeneren Schülerzusammensetzung beauftragt, als es die anderen Schulformen sind/waren. Ich pflichte Ihnen bei, dass die Diversitätsapekte Förderschwerpunkt Lernen und Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in beruflichen Schulen nicht weniger präsent sind, aber auch hier spielt ein Faktor mit, der für uns nicht zu vernachlässigen ist. So ist anzunehmen, dass die Auswahl der Schulform(en) einen Einfluss auf die Daten hat. Einerseits auf die Verallgemeinerbarkeit: Hier wäre es natürlich schön, so wie Sie es anmerken, alle Schulformen aufzunehmen. Andererseits sind die Ergebnisse dann aber aufgrund der doch großen Unterschiede zwischen den Schulformen (z.B. wegen organisatorischer Eigenschaften) anfälliger für Alternativerklärungen. Um diese Alternativerklärungen nun so gering wie möglich zu halten, haben wir uns für eine Auswahl dieser Schulformen entschieden. Ob man sich nun gegen das ein oder andere "Übel" entscheidet liegt dabei ganz im ermessen der Forschenden und natürlich in der Fragestellung, die man verfolgt. Ich hoffe ich konnte Ihre Frage ausreichend beantworten.

    MfG,

    Zimmermann
  • Nachtrag:


    Da die Frage schon einige mal an uns herangetragen worden ist. Um an diesem Fragebogen teilnehmen zu können, müssen Sie/Ihr keine besondere inklusionsorientierte Funktion an Ihrer/Eurer "Regelschule" einnehmen. Jede Lehrerin/ jeder Lehrer einer Real-, Sekundar- und Gesamtschule, sowie des Gymnasiums kann an diesem Fragebogen mitwirken. Selbst wenn Ihre/Eure Schule bisher bzw. absehbar keine sonderlich großen Berührungspunkte mit den genannten Diversitätsaspekten hat. Es wäre wünschenswert für uns eine möglichst große Spanne an Erfahrungen und Meinungen generieren zu können, da es uns um ein realistisches Bild geht. Und lassen Sie sich bitte nicht durch die Wissensfragen von einer Teilnahme abbringen. Es geht uns nicht darum herauszufinden, welche Gruppe von Lehrkräften oder welche Schulformen besonders gut abschneiden, oder gar um einen normativen Vergleich zwischen ihnen. Sehen Sie die Items einfach als interessante und diskussionträchtige Inhalte an.
    Es ist also wirklich jede Lehrkraft dieser Schulformen herzlichst eingeladen teilzunehmen :). Machen Sie also fleißig mit!

    Dann bleibt mir nur noch Ihnen/Euch ein erholsames Wochende zu wünschen :)
  • Nachtrag II:

    Die Rekrutierung/Gewinnung von Lehrkräften gestaltet sich doch schwieriger als erwartet für uns. Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie/Ihr bisher so fleißig mitgewirkt habt, müssen aber aufgrund des Rücklaufs Sie/Euch noch ein wenig mit Ergebnissen und Informationen zu den Zielen und Fragestellungen vertösten. Bis wir stichhaltige Erkenntnisse präsentieren können wird es sich wohl, ander als angekündigt, bis in den Oktober ziehen... Das werden dann zunächst die Erkenntnisse eine Masterstudierenden sein, welcher mit seiner Masterarbeit in dieses große Fragebogenprojekt involviert ist.

    Wir danken noch einmal allen bisherigen Lehrkräften, die teilgenommen haben und würden uns natürlich noch weiterhin herzlich über die/den ein(e) oder andere(n) weiteren Interessierte(n) und Teilnehmer(in) freuen.


    Genießen Sie die Ferien für uns Wissenschaftler mit!
  • Zimmermann schrieb:

    Gerade zur Praxis der Inklusion an den allgemeinbildenden Schulen fehlt es aber an gesicherten Erkenntnissen.
    Quatsch! Wozu hat es in den letzten dreißig(!) Jahren Modellschulen für Inklusion (damals noch: "Integration") gegeben? Die sind in den ersten Jahren sogar wissenschaftlich begleitet worden, so dass die Ergebnisse dieser Studien abrufbar sind.

    Wenn Ihr wissen wollt, wie es geht und was man dafür braucht, geht in diese Schulen und fragt die erfahrenen Lehrkräfte, die die Bedingungen der Modellschule noch kennen. Und wenn Ihr dann noch die dortigen Berufsanfänger fragt, was sie in der Ausbildung gebraucht hätten, dann sind Eure Ergebnisse um ein vielfaches brauchbarer als diese schwammige Online-Befragung.
    Dödudeldö ist das 2. Futur bei Sonnenaufgang.