Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

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    Autor: Ernst H. Gombrich
    Verlag: Dumont
    ISBN: 3832174923
    Sprache: deutsch
    Preis: 19,90 �

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  • Das ist definitiv ein Buch, um den roten Faden der Geschichte zu finden.
    Ist für junge Leser geschrieben, macht aber auch Erwachsenen Spass. Nicht nur für Geschichtslehrer /-studenten, sondern auch zum Lesen "just for fun."
    Ich kann mir das Buch echt gut als Vorlesebuch abends vor dem Schlafengehen oder in Vertretungsstunden vorstellen:
    Auszug zum Thema "Vorgeschichte":


    DIE GRÖSSTEN ERFINDER, DIE ES JE GEGEBEN HAT
    In Heidelberg hat man einmal einen tiefen Schacht ausgehoben. Dort fand man tief unter der Erde einen Knochen, einen Menschenknochen. Einen Unterkiefer. Aber solche Unterkiefer hat heute kein Mensch mehr. So fest und stark ist er. Und so kräftig sind die Zähne darauf. Der Mensch, dem der Kiefer gehört hat, konnte gewiß gründlich beißen. Und lang muß es her sein, sonst läge er doch nicht so tief unter der Erde.
    Woanders in Deutschland, im Neandertal, hat man einmal einen Schädelknochen gefunden. Die Hirnschale eines Menschen. Du brauchst dich nicht zu gruseln, sie war schrecklich interessant. Denn auch solche Hirnschalen gibt es nicht mehr. Der Mensch hat keine richtige Stirn gehabt, aber große Wülste über den Augenbrauen. Hinter der Stirn denken wir aber, und wenn der Mensch keine Stirn gehabt hat, konnte er vielleicht auch weniger denken. Jedenfalls muß ihn das Denken mehr geplagt haben als uns. Es waren also einmal Leute, die haben weniger denken und besser beißen können als wir heute. So glaubte man damals jedenfalls, als man diesen Schädel fand, und hielt bis vor kurzem daran fest.
    "Halt!" wirst du nun sagen. "Das ist gegen die Verabredung. WANN waren die Leute, WAS waren sie, und WIE ist es eigentlich gewesen?"
    Ich werde rot und muß dir antworten: Das wissen wir noch nicht genau, aber wir wollen es schon mit der Zeit herausbekommen. .... (S. 21)

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