An Schulen vorstellen für Stelle nach dem Ref?

  • Hallo,


    ich habe in Bayern studiert und mein Referendariat in Bayern geht im Februar zu Ende. Ich würde gerne wieder in mein Heimatbundesland (Rheinland-Pfalz). Jetzt hat man mir geraten, mich bei Schulen, an die ich möchte, vorzustellen, um meine Chancen zu erhöhen. Das überfordert mich im ersten Moment, da ich gar nicht genau weiß, was ich an Unterlagen alles mitbringen soll (?) und ob ich da eine richtige Bewerbung schreiben soll oder einfach hinfahre und nachfrage und ggf. Zeugnisse und Lebenslauf (ohne Anschreiben) dort lasse. Habt ihr das gemacht? Ist das überhaupt sinnvoll? Wie habt ihr die Schulen ausgewählt? Außer der Schule, an der ich Abitur gemacht habe und einer weiteren Schule, an der ich Praktikum gemacht habe, habe ich keinen 'Bezug' zu anderen Schulen.


    Ihr seht, viele Fragen. Natürlich werde ich mich auch in Bayern und wohl auch in BaWü bewerben, um die Chancen zu erhöhen. Momentan weiß ich aber gar nicht, was Sinn macht...


    Ich würde mich also über Erfahrungsberichte, die Beantwortung meiner Fragen und Tipps freuen :)


    LG,
    cassi

  • Also, ich habe mich damals nach dem Ref umgehört, nachdem ich für ein Jahr ins "Exil" verbannt worden bin. Meine Vorgehensweise war folgendermaßen:
    Erst habe ich den für mich interessanten Schulen (bei mir war es ehrlich gesagt, hauptsächlich eine Frage des Ortes, außerdem habe ich bei ehemaligen MItschülern usw., die auch Lehrer geworden sind, mal angerufen oder gemailt und gefragt, ob die sich an der Schule wohl fühlen...) eine Mail geschrieben, in der ich gefragt habe, ob überhaupt Bedarf an meiner Fächerkombi besteht. Wenn darauf dann Antwort kam, habe ich nachgehakt, was ich denn an Unterlagen alles brauche. An meiner jetzigen Schule war alles ganz zwanglos, der SL wollte mich nur zu einem kurzen Gespräch persönlich sehen- das war aber eher ein Ratsch als ein Bewerbungsgespräch. Und zack, war ich an meiner Schule und fühle mich nach über sieben Jahren dort immer noch wohl.

    "Ein Mann, der noch keinen Fehler begangen hat, hat noch nie etwas getan."
    Sir Robert Baden-Powell, Earl of Gilwell

  • Danke für deine Antwort!


    Ich überlege momentan, ob ich direkt mal ein Anschreiben mit Zeugniskopien usw. hinschicke, oder ichs erst Mal per Telefon/Mail versuche und mich so ggf. leichter abwimmeln lasse ;)

  • Ich habe gegen Endes meines Refs 12 Schulen angeschrieben und mich in einem netten Anschreiben vorgestellt und mein Interesse bekundet. Nur zwei Schulen haben sich überhaupt zurückgemeldet. Beide wollten mich haben. Für eine habe ich mich entschieden und dort bin ich schon seit 11 Jahren. Allerdings habe ich nicht gerade Allerweltsfächer und ich war bereit, an der Hauptschule zu unterrichten. Das wollte damals niemand. Also standen meine Chancen gut.

  • An meiner alten Schule haben wir mehrfach neue Kolleginnen und Koillegen mit Initiativbewerbungen eingestellt. Allerdings lagen die Bewerbungen oft lange Zeit einfach rum, und wenn ein Bedarf entstand, wurde sie kurz angerufen, ob sie noch Interesse hätten.

  • Hallo :)
    Auch ich habe meine Stelle über eine Initiativbewerbung bekommen. Habe alle Schulen im Umkreis angerufen, eine hat mich einbestellt zum persönlichen Gespräch... und schließlich wurde ich dort auch genommen und bin nun schon seit 2 Jahren glücklich dort :) Ich würde, bevor ich alles hinschicke, einfach kurz anrufen. Das kommt oft besser an. Bei Interesse kann man ja die Unterlagen dann mailen oder zum Gespräch mitbringen. Oft versucht man das telefonische Gespräch zu umgehen und mailt lieber. Allerdings glaube ich, dass man oft so die ein oder andere Chance verpasst.
    Viel Erfolg! :gruss:

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