Schon wieder ein Neuer...

  • Willkommen im alltäglichen Wahnsinn ;)


    21 Stunden sind aber wirklich viel für den Anfang.


    LG und gutes Gelingen, silja

  • Ich weiß nicht, ob's schon erwähnt wurde:


    - Nutze die Hospitationsstunden, um bei Kollegen Material zu räubern. Wenn du keinen klassischen Frontalunterricht machen willst - den Berufsschüler meiner Erfahrung nach nur mit Zwang durchhalten -, brauchst du Handouts, Lernzirkel usw., an denen du sie arbeiten lassen kannst.


    - Informiere dich genau, wann welche Leistungsüberprüfungen anstehen; dann überlege dir, ob du zusätzliche Tests ansetzen willst. Inhalte und Daten festsetzen, von da aus rückwärts planen. Das gibt die eine klarere Idee davon, was du wann tun must-


    - Frage andere Kollegen deines Fachs nach den Prüfungsformaten - IHK-Prüfungen?


    Mehr fällt mir grad nicht ein,
    w.

    Frölich zärtlich lieplich und klärlich lustlich stille leysejn senffter süsser keuscher sainer weysewach du minnikliches schönes weib

  • So,
    hab mich jetzt länger nicht gemeldet. Bin nämlich tatsächlich ein wenig im Unterrichtsvorbereitungs-"stress".
    Ich durfte sogar 3 Wochen hospitieren. Die letzten 2 Wochen ging es dann aber ohne weitere Gnadenangebote los.
    Bis jetzt bedeutet das, bis 23:30Uhr oder manchesmal auch bis 0:30Uhr vorzubereiten um mich damit von Tag zu Tag zu hangeln. Das wäre ja noch zu verkraften, wenn das lästige (aber wertvolle) Studienseminar nicht wäre. Einen ganzen Wochentag und der Kurs Erziehungswissenschaft an einem zusätzlichen Nachmittag. (Und Hausaufgaben bekommt man auch noch...)
    Viel Stoff für den Anfang. Trotzdem fühle ich mich sehr wohl mit meiner Entscheidung. Ich glaube, wenn ich mir den Blick in die Zukunft erlaube, einen spannenden Job geangelt zu haben. Selbst einige Disziplinprobleme in den 9er Klassen können mich da nicht umstimmen. Ich fühle mich sogar trotz der Menge an Arbeit deutlich entspannter als in meinem alten "Industrie"-Job. Woran das nun liegt werde ich noch ergründen müssen. Immerhin konnte ich schon mehrfach mit meiner Familie zu Mittag essen. Oder liegt er mir und Sachen die Spass machen neigen dazu entspannend zu wirken?... Ich weiss es noch nicht. By the way: Hat einer von Euch ein gutes SekI Technikbuch zu empfehlen? Ich brauch etwas zur Orientierung. In meinen Fächern hat die Schule einen völlig löchrigen Lehrplan (eigentlich gar keinen).

  • Hallo Paddler,


    schön, dass es dir so gut gefällt! Ich kannte diesen Thread bisher noch nicht und habe mich gerade mal durchgelesen.
    Mit dem Arbeiten bis 23 bzw. 0 Uhr sagst du mir nichts Neues - das ist bei mir auch ganz oft so - und man hat immer das Gefühl, nie richtig fertig zu sein, nicht wahr?
    Selbst jetzt in den Osterferien sitze ich schon wieder auf heißen Kohlen und mich plagt mein schlechtes Gewissen, wenn ich beschließe, mal einen halben Tag nichts zu tun.


    Aber mal eine andere Frage: Ist das denn normal, dass man als Seiteneinsteiger die Ref-Seminare besuchen muss UND dann noch so viele Stunden unterrichtet? Musst du eine komplette Ausbildung machen, mit Unterrichtsbesuchen und 2. Staatsexamen?
    Wir haben an unserer Schule auch einen Seiteneinsteiger Er hat vorher auch irgendwo in der Industrie gearbeitet, hat also auch keine pädagogische Vorbildung, muss aber keine Seminare besuchen.


    Liebe Grüße:


    Kelle.

  • Zitat

    Aber mal eine andere Frage: Ist das denn normal, dass man als Seiteneinsteiger die Ref-Seminare besuchen muss UND dann noch so viele Stunden unterrichtet? Musst du eine komplette Ausbildung machen, mit Unterrichtsbesuchen und 2. Staatsexamen?


    Ja. Wenn man den Seiteneinstieg nach OVP-B macht.


    Aber es gibt (gab?, ...weiß ich nicht genau) auch die Möglichkeit dieses nicht zu tun. Bei uns gibt es auch einen. Ich für meinen Fall möchte allerdings am Ende ein "vollständiger" Lehrer sein. Mit allem "Drum und Dran".
    Auch wenn mir die Seminarleiter manchesmal wie Aliens von einem anderen Planeten vorkommen, möchte ich auf die Inhalte jetzt schon nicht verzichten.
    Auch der Kontakt und Erfahrungsaustausch mit anderen Lernenden ist für mich unverzichtbar.

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