Hallo zusammen,
ich habe die Suchfunktion bemüht, aber nichts passendes gefunden, daher ein neuer Beitrag.
Ich arbeite bei uns an der Schule (Gymnasium, NRW) in der Oberstufe mit und habe das Gefühl gerade, ich bin die einzige in dem Team, die langsam unruhig wird wegen der neuen APO-GOSt.
Auch wenn die konkrete Umsetzung der neuen Projektkurse vielleicht noch nicht ganz dringend ist, glaube ich dennoch, dass man als Schule jetzt langsam einige Überlegungen anstellen und Entscheidungen treffen müsste. Konkret stelle ich mir folgende Fragen:
- Festlegung der Projektkurse und ihrer Referenzfächer - alles, was Referenzfach ist, kann ja dann nicht mehr als Abiturfach gewählt werden, wenn ich das als 5. Abiturfach wähle. Daher überlegenswert, ob man z.B. nur eher "kleinere" Fächer als Referenzfächer anbietet, die nicht als LK gewählt werden, um die Belegung der LK zu sichern.
- Bindung der PJK an ein oder mehrere Referenzfächer? Hat Auswirkungen auf Personalplanung, wenn ich z.B. zwei Lehrkräfte einsetze für einen PJK, um die Sachlichkeit sicherzustellen
- Kooperation mit dem Nachbargymnasium für PJK ausweiten?
- Wie viele PJK bietet die Schule an? Muss man mit Erst- und Zweitwünschen arbeiten? Wie wird dann entschieden, wer welchen PJK bekommt, wenn einige sehr, andere weniger gefragt sind?
- Gleichwertige komplexe Leistungsnachweise: Braucht die Schule hier ein Konzept, welche Aufgabenfelder in welchem Halbjahr einen GKL einfordern? Bewertungskriterien?
- Beratungsleitfaden erstellen - SuS sollte ja in meinen Augen geraten werden, in Q1 möglichst viel schriftlich zu belegen, um eine Auswahl für die PJK zu haben und auch evtl. eine Alternativbelegung zu haben.
Das sind die Dinge, die mir so als erstes in den Sinn kommen. Habt ihr noch mehr Ideen, was man beachten müsste? Und wie weit seid ihr so an den Schulen mit der Planung? Ich habe wirklich das Gefühl, wir sind völlig hinterher, aber irgendwie sind alle anderen, inkl. Schulleitung, dabei völlig entspannt..
Ich freue mich über regen Austausch ![]()