Diktatübung Analyseprobleme

  • Hallo an alle!
    Ich sitze gerade über meinem Unterrichtsentwurf und habe so einen Brummschädel, dass nicht mehr viel geht...
    Mein Problem: ich muss Übungen zum Diktat analysieren. Abgesehen davon, dass ich meistens nicht analysiere, sondern beschreibe, weiß ich nicht genau, was ich zu Puzzlesätzen und zu Spiegelwörtern schreiben soll.


    Bei den Puzzlesätzen können die Kinder aus Schnipseln Sätze basteln. Das dient dem Einprägen des Großschreibens am Satzanfang und der Zeichensetzung am Satzende. Dabei kommen die Kinder immer wieder in Berührung mit den Sätzen / Wörtern, die sie im Diktat erwarten.


    Bei den Spiegelwörtern sollen die Kinder die Lernwörter identifizieren.


    Das kann ich doch so nicht schreiben oder? Habe das Gefühl, dass das in Bezug auf die Rechtschreibung zu "flach" ist....


    ?( Leila

  • Hallo leila!


    Gehe doch bei deinem Entwurf auf die Prinzipien der Rechtschreibung ( Morphologisch, phonologisch, semantisch und syntaktisch) ein.
    Und dann kannst du den einzelnen Prinzipien die Übungen zuordnen und hast somit eine Begründung.


    Liebe Grüße
    snoopy

  • Vielleicht solltest du beschreiben, was die einzelnen Wörter ausmacht? Warum gerade sie geübt werden, Klassenwortschatz????, welche rechtschriftlichen Schwierigkeiten trainiert sind.
    Für mich selbst gehört Rechtschreibtraining in ein Gesamtkonzept, das ich erörtern würde: wie ist in der Klasse der Rechtschreibunterricht angelegt? Welchen Stellenwert nimmt das Training ein? Übung für ein Klassendiktat?
    Dann natürlich was trainiert die einzelne Übung.


    flip

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Leila,


    guck mal auf diese Seite, dort gibt es jede Menge Anregungen:
    http://www.dagmarwilde.de.


    So ganz spontan würde ich zu den Puzzlesätzen sagen, dass du damit auch den Satzbau trainierst ohne schon auf die Stellung der einzelnen Teile einzugehen. Die Kinder bekommen ja ein 'Gefühl' für Sprache und stellen die Sätze nach Kriterien des richtigen Klangs zusammen (Satzmelodie).


    Die Spiegelwörter sprechen eher den visuellen Bereich an. Die Buchstabenkombinationen werden vom Auge erfasst und vom Gehirn geordnet (sehr schwer für LRS-Kinder und Kinder mit Wahrnehmungsstörungen).


    Wie sieht denn die Stunde im Ganzen aus (kurzer Abriss reicht)?


    Talida

    Ein Niederrheiner ist einer, der nix weiß und alles erklären kann.
    Hanns Dieter Hüsch

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