Beiträge von Ruhe

    Ist alles richtig, ich arbeite ja selbst an einer Schulform, die Erwachsene zum Abitur führt. Ich kann aber nur sagen, dass es wirklich einfacher ist, wenn man keine "Lücke" hat. Unsere Schüler müssen teilweise richtig ackern, wenn sie sich bei uns anmelden, wenn der letzte Schulbesuch schon ein paar Jährchen her ist.

    Da stimme ich dir zu. Ich wollte mit meiner Aussage nur deutlich machen, dass man ohne Gymnasialempfehlung nicht automatisch in einer Sackgasse nach dem Motto: Nichts ist mehr möglich, landet.

    Ganz so einfach ist es nun auch nicht, Schüler der Realschule haben beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe oft große Probleme. Da ist die "böse" Gesamtschule oft das bessere System, da dort mehr auf die Oberstufe hingearbeitet wird.

    Es gibt viele Möglichkeiten zum Abitur, wenn es denn sein muss. Nach der Realschule gibt es, wie im Zitat oben erwähnt, das Gymnasium, die Gesamtschulen, die Berufskollegs und vieles mehr.


    Mein Kind hatte eine Realschulempfehlung und ist auch nun auf einer. Es gab auch keine "vielleicht Eignung" fürs Gymnasium. Das haben mein Mann und ich nicht als persönliche Niederlage empfunden.


    Mein Mann war selbst war auf der gleichen Realschule, hat danach Abitur gemacht und dann studiert und ist nun Dipl.-Ing.


    Da mein Mann im öffentlichen Dienst als Ingenieur tätig ist verdient er nach Tarif. Ist also kein Topmanager (mit dem hier so gern von einigen verglichen wird, sobald man was "besseres" als Lehramt studiert hat), weil er Ingenieur-Studium gemacht hat.

    Sind an euren Schulen inzwischen alle Lehrer und Schüler mit digitalen Endgeräten versorgt?

    Nein, bei uns in der Kommune kann noch nicht einmal ein ungefähres Datum genannt werden, wann es denn soweit sei. Bestellt ist alles.

    Auch die Schülerleihgeräte sind noch nicht da. Die Beschwerden darüber bekommen natürlich immer wir (Schulleitung und Klassenleitungen).

    Wir haben an der Schule (BW) für KuK/SuS Office 365 und sind alle in "Teams". Das lief immer problemlos.

    Das haben wir auch. Funktioniert aber nur halb gut.


    Bei uns haben viele Schüler keine digitale Endgeräte. Diese sollten ja im Rahmen der Digitalisierung zur Verfügung gestellt werden, wie die Dienstrechner (es werden wohl iPads) für Lehrer. Da passierten dann erst mal gar nichts.

    Als unser Schulträger dann soweit war, gab es folgende Probleme:

    * Die SchülerInnen, die keine Endgeräte haben, konnten einen Antrag stellen. Das taten auch einige (bzw. deren Eltern) sofort. In meiner Klasse (9.Schuljahr) waren es 3 Kinder (in anderen Klassen deutlich mehr). In meiner Klasse haben 2 von 3 Kindern dann eines beantragt. Beim dritten Kind kam das Formular nicht zurück, obwohl das Kind täglich in der Schule war. Ich habe nachgehakt, neues Formular gegeben, angerufen, ... bis zur Frist kam nichts zurück.

    * Als dann die Bestellungen von unserer Schule an den Schulträger gingen, hieß es dort: Wir sammeln erst mal bis sich alle Schulen gemeldet haben.

    * Kurz vor Weihnachten wurde dann endlich bestellt.

    Mal sehen wir es weitergeht.


    Also haben wir die Aufgaben in der Woche vor den Ferien auf die Homepage gestellt, so dass man diese auch vom Smartphone ablesen kann udn im Heft bearbeiten kann. Ohne Ausdruck, Teams, ...


    Mal sehen wie es ab Montag weitergeht.

    Was für mich völlig in Ordnung wäre. Mag ja sein, dass der Inzidenzwert aktuell nicht valide ist, er liegt bei etwa 85. Warum sollte man in meinem Kreis die Schule schließen? Wir hatten bei uns in der Schule nicht einmal zehn Fälle, das noch nicht einmal gleichzeitig, da sehe ich für mich (für mich!!) keinen Grund zur Sorge und ich fänd eine Schulschließung unverständlich.

    Bei uns ist es ähnlich. In dem Kreis, indem sich meine Schule befindet, waren die Zahlen noch nie über 200. Eher immer unter 100.

    An meiner Schule gab es genau 4 positive SchülerInnen (nicht gleichzeitig und zwei davon haben sich während einer bestehenden Quarantäne bei Familienangehörigen angesteckt und hatten keine Kontakte in der Schule) und keine/n positiven LehrerIn.


    Das Ganze sieht in anderen Teilen NRWs total anders aus.


    Daher wäre ich persönlich (ich spreche hier nur für mich) für eine Lösung auf Kreisebene.

    Ich finde es beängstigend wie wenig ernst selbst vorsichtige Leute den Lockdown nehmen. Wenn jeder mal wirklich 14 Tage mit dem Arsch zu Hause bleiben würde und wirklich nur für das notwendigste das Haus verlässt, wären die Zahlen jetzt viel niedriger und wir könnten uns überlegen, was man öffnen kann. Stattdessen ist eine Verlängerung des Lockdowns mehr oder minder unumgänglich.

    Dass die Leute nicht zuhause bleiben können finde ich auch schade.

    Eine Anekdote: Eine Kollegin fuhr (wohnt nicht im Sauerland) letzte Tage mit ihren Kindern in ein bekanntes sauerländisches Skigebiet um Schlitten zu fahren. Sie postete fleißig Bilder von diesen Schlittenfahrten. Im Hintergrund waren immer sehr viele Leute. Anschließend beschwerte sie sich wie voll es da war und wie unvernünftig das wegen Corona sei. Die Leute sollten doch zuhause bleiben. :autsch:

    Ist Silber mittlerweile Teil des Schwimmunterrichts?

    Für das Silberabzeichen muss man nicht mehr (ich glaube seit Januar 2020) vom 3er springen. Es dürfen auch zwei verschiedene Sprünge vom 1er Ersatzweise gemacht werden.

    Mein Kind ist sehr aktiv im Schwimmverein, traute sich nicht vom 3er. Zum Glück musste das dann fürs Abzeichen nicht mehr gemacht werden.


    Ich selbst habe nie Probleme mit dem 3er gehabt. Da habe ich früher sogar Kopfsprünge gemacht. Gezwungen wurde ich aber nie.

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