Ich habe beim Jugendamt gearbeitet. Dort habe ich Kinder, deren Familien vom Jugendamt betreut wurden, schulisch unterstützt (Nachhilfe, Schulmaterial besorgen, mit Lehrern sprechen, und was die Eltern sonst noch an schulischen Belangen ihrer Kinder nicht hinkriegten, …) Wurde ganz gut bezahlt.
Beiträge von Ruhe
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Das Arc - System ist gut. Habe ich schon mal gemacht. Das hält auch das Schuljahr über, auch beim ständigen Heraus - und Hineinstecken in die Tasche.
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Berufsverbot
Du meinst Beschäftigungsverbot?
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Wow, 1,5 Seiten nennst Du "kurz und knapp"?! Was hast Du denn da geschriebeIch habe
Ich habe auch Absätze zwischen den einzelnen Punkten gelassen.
Der Kollege hat deutlich mehr geschrieben.Im Ernst: Ich habe zunächst die Themen aufgelistet, die ich unterrichtet habe laut schulinternen Lehrplan. Dann habe ich habe ich aufgelistet aus welchen Komponenten sich die Leistung zusammensetzt. Danach bin auf die Einzelleitungen der Schülerin eingegangen. Zuerst auf die schriftliche Leistung, dann die sonstige Mitarbeit (Beteiligung, Arbeitshaltung, Leistung und Verhalten beim Experimentieren, Heftführung, Hausaufgaben, …), zum Schluss habe ich ein Fazit formuliert. Das meiste waren nur Aufzählungen untereinander.
Als Fließtext wäre das sicher kürzer gewesen. Keine Ahnung was da üblich ist. -
@Bolzbold hat das rechtliche Prozedere ja schon beschrieben. Hier nur wie es mal konkret bei einem Widerspruch bei mir lief:
Ich hatte im letzten Sommer einen Widerspruch (davon habe ich an anderer Stelle schon berichtet).
Der Schulleiter rief uns (Kollegen, die in der betreffenden Klasse unterrichtet haben) zusammen. Dann hat er den Sachverhalt vortragen. Die Note, die ich der betreffenden Schülerin in einem Nebenfach gegeben habe und eine andere Note eines Kollegen (ebenfalls ein Nebenfach) waren betroffen. Die Schülerin hatte den Q-Vermerkt (Qualifikation für den Besuch der gymnasialen Oberstufe nach der Realschule) nicht erreicht. Meine Note und die des Kollegen waren da zu schlecht. Dann hat der Schulleiter meinen Kollegen und mich gefragt, ob wir die Note nach oben korrigieren wollen. Als wir beide verneint haben, sagte der Schulleiter, dass er den Eltern das dann mitteilt. Das Ganze dauerte ca. 10 Minuten.
Ein paar Tage später kam dann seitens der Bezirksregierung die Aufforderung die Note zu begründen. Das habe ich einem Schreiben getan (ich habe 1,5 Seiten geschrieben). Ich habe dabei kurz und knapp das zustande kommen meiner Note beschrieben (viele denken irgendwie immer, dass man da Unmengen schreiben muss als ob man sich rechtfertigen müsste). Das ging dann an die Bezirksregierung.
Eine ganze Weile später kam dann ein Schreiben der Bezirksregierung, welches unsere beiden Noten bestätigte. Die Schülerin hatte nun immer noch keinen Q-Vermerk.
Weitere Schritte hat die Familie wohl dann nicht unternommen. Kommentar meines Schulleiters: "Ab da kostet es ja auch Geld."

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In meiner Refzeit in Thüringen hatten wir mal eine Schülerin, die von Baden-Württemberg nach Thüringen umzog. Die hatte genau 5 Tage Sommerferien. Das was krass.
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So nennt man uns die Leute im Studienseminar, die die Referendare ausbilden. Ich musste z.B. zu Seminaren in Mathematik, Physik und Kernseminar. Die Leute, die die Seminare leiten und die Unterrichtsbesuche machen, nennt man Fachleiter.
Lehrer, die den Vorsitz über ein Fach in der Schule haben, nennt man bei uns Fachschaftsvorsitzende.
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Ich fragte die Realschule Luke hin. Musste Später. Wir sollten.
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Dass ist ein guter Ideen.
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Aber nicht an allen Schulformen in NRW gilt das. In einem anderen Thread wurde dies zur Sekundarschule diskutiert. An anderen Schulformen, wie z.B. Realschule- wo ich arbeite- ist das Sitzenbleiben nicht abgeschafft.
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Stimmt, Mamorkuchen.
DUUM fährt auch viel Fahrrad im Urlaub.
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Ja, kein Problem.
Der User unter mir hat schon mal Schülernamen total falsch ausgesprochen.
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Vielleicht ist es dir ja möglich vor den Sommerferien an der Schule vorbeizukommen um mit Fachkollegen zu sprechen.
Da könntest du dir schon Tipps holen.
Vielleicht steht ja auch schon fest, welche Klassen du bekommst (bei uns ist das schon fix). Dann könntest du dich gezielt über diese Klasse informieren (Schülerklientel, das Thema an das du anschließen musst, Klassenregeln der Klasse, …).Edit: Natürlich auch die Fachräume kennenlernen. Die Experimentiermöglichkeiten erkunden (Ausstattung variiert - kann ich aus eigener Erfahrung sagen - von Schule zu Schule erheblich)
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So einen Fall hatten wir nun auch. Der Schüler hat sich seit dem Halbjahr enorm verschlechtert, doch die 5er waren nicht angemahnt. Nun wird der mit 5 5ern versetzt...
Da würde ich, wie @plattyplus schon schreibt, dringend noch mal nachhaken.
Solche Fälle wie hatten und haben wir immer wieder.
Die Gesetzeslage wurde ja schon beschrieben.Ein Schüler aus meiner Klasse hatte letztes Jahr 2 nicht gemahnte 5er. Die im Hauptfach wurde nicht gezählt, die andere schon. Die war dann die eine 5 zu viel. Der Schüler blieb sitzen.
Mein Schulleitungsteam betont immer wieder, dass bei ungemahnten 5er, eine nicht zählt (die Höherwertige, ein Hauptfach dabei ist) alle anderen schon.Kleine Anekdote:
In meinem ersten Jahr nach dem Ref. hatte ich eine 9te Klasse in Physik. Drei Mädchen hatte ich nicht gemahnt. Diese haben dann den nächsten Test leer (nur mit Namen versehen) abgegeben: "Sie können uns doch nichts mehr." Eine davon hatte dann mehrere solcher 5er. Pech.
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Muss an der Sekundarschule bzw. Gemeinschaftsschule nicht von Klasse 9 nach 10 die Versetzung geschafft werden?
Ich meine so etwas gehört zu haben, weil mit der Versetzung in Klasse 10 ein Schulabschluss verbunden ist.
Dann müssten ja spätestens da ganze Horden sitzenbleiben.Ich bin selbst an einer Realschule, da läuft das noch mit dem Sitzenbleiben wie gehabt.
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Das mache ich ja auch
Natürlich übernehme ich das nicht einfach so.
Es ist mir halt aufgefallen. -
Ich halte Bewertungen von Schülern durch Schüler für hoch problematisch.
Bei Präsentationen ist das Standard-Feedback "ich fand die Präsentation ganz gut". Erst wenn man nachhakt, kommt ggf. ein wenig Kritik. Die Schüler wollen sich in der Regel nicht gegenseitig in die Pfanne hauen. Trauen sie sich dennoch mal aus der Deckung ist deren Feedback aber oft sehr akkurat und deckt sich mit meinen Einschätzungen.Es kommt sehr stark auf die Reife der Lerngruppe an, ob so etwas klappt.
Das kann ich nur unterstreichen. Hinzu kommt noch meine Erfahrung, dass beliebtere SchülerInnen immer besser von ihren Mitschülern bewertet werden.
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Du schreibst, dass du überlastet bist. Ist dein Mann auch überlastet?
Da du bisher nichts über deinen Mann bzw. seine Unterstützung geschrieben hast, finde ich die Frage auch interessant.
Wenn ihr Mann nicht zufällig Lehrer ist, ist er wahrscheinlich nicht überlastet, denn bis er nach Hause kommt, hat sie alles gemacht.
(Hervorhebungen von mir)
Kann man da nicht ansetzten? Dein Mann übernimmt etwas, um dich zu entlasten?
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Das hört sich schlimm an, die Zustände , die bei manchen an der OGS herrschen. Mein Kind geht gern in die OGS. Solche Zustände, wie oben beschrieben, herrschen da nicht. Es kann auch anders laufen.
Hier sind es auch 60 - 70 Kinder, 6 Betreuer (neben dem Küchenpersonal), 5 Räume, es werden AGs angeboten, …Vielleicht liegt es ja auch am Standort. Wie leben auf dem Dorf (schrieb ich ja schon ein paar Mal) und unser Kind geht in die Dorfgrundschule.
Ergänzung: Ich vergaß: Bei uns ist man auch flexibel was die Abholzeiten angeht. Mein Kind muss nicht jeden Tag bis 16 Uhr da bleiben. Man kann auch um 14 Uhr oder 15 Uhr abholen. Man muss es nur vorher absprechen.
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Wer hat schonmal eine Anweisung schriftlich verlangt und dann war irgendwas schnell vom Tisch?
Ja, im obigen Fall war das dann vom Tisch. Es gab auch keinen Ärger danach. Bin mit dem Mann gut ausgekommen. Sein Problem war halt immer, dass Eltern Ärger machen könnten (beim ihm vorstellig werden, sich beschweren, Widerspruch einlegen, …). Dem wollte er aus dem Weg gehen. Bei einer Schülerin wollte er halt, dass ich eine Mathematik 3 zu einer 2 mache. Der Vater des Mädchen hatte ihn angerufen und war der Meinung, dass seine Tochter (aufgrund ihrer Klassenarbeiten) eine 2 bekommen müsste, dann hätte sie alle Hauptfächer 2 und könnte nach der Erprobungsstufe auf das Gymnasium wechseln.
Der Schulleiter hat also auf mich eingewirkt, dass ich die 2 geben solle. So ginge ich Ärger aus dem Weg. Ich habe abgelehnt. Er fragte dann mehrmals. Irgendwann habe ich dann gesagt: Geben Sie mir die Weisung bitte schriftlich." Danach hat er das nie wieder gefragt.
Es gab danach keine Retourkutsche seitens des Schulleiters.Das war jetzt die Langversion der Geschichte.
Zum Mädchen: Der Vater kam tatsächlich. Aber nicht "auf Krawall". Die Klassenlehrerin und ich haben ihm dann in einem guten Gespräch dargelegt, dass die Tochter auch mit der 2 in Mathematik auf dem Gymnasium eher nichts zu suchen hat. Ob sie nun noch Abitur gemacht hat oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.
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