Dicke Bohnen mit Speck
Beiträge von Ruhe
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Von Bohlen empfohlen.
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Das was ihr über gute Unterrichtsgestaltung schreibt, erfordert stets einen erheblichen Aufwand an Vorarbeit/Planung, die ich so bisher noch nicht für jede Stunde zu leisten bereit war. Es geht wohl grundsätzlich darum, eine Work-Life-Balance zu finden, die neben den 26-28 Unterrichtsstunden und Klausurkorrekturen noch Raum für die Vorbereitung des Unterrichts zulässt, ohne dass man nur noch für den Job lebt.
In einem anderen Thread hast du ja schon über deine Korrekturbelastung geschrieben.
Ohne dich zu kennen, würde ich dir dringend raten an deinem Zeitmanagement zu feilen.
Du bist Quereinsteiger? Hast du da Unterstützung? Bist du da nebenbei noch am ZfsL (PE oder OBAs), wo man dich beraten oder unterstützen kann?
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Ich unterrichte Chemie, wenn auch nur in der Sek1. Ich habe auch nicht immer Lust große Tafelanschriebe zu machen, die die Schüler dann gefühlt stundenlang abschreiben. Trotzdem halte ich eine Sicherung der Arbeitsergebnisse für immens wichtig. auch wichtig halte ich es, dass diese Sicherung in irgendeiner Form schriftlich mit nach Hause genommen wird.
Ich nenne mal einfach ein paar Beispiele, die ich im Chemie- (und auch im Physikunterricht) anwende:
* Tafelanschriebe: Diese kann man auch zu Hause schon schön aufbereitet vornotieren und als Sicherung dann an die Tafel schreiben, so dass man ggf. nur noch wenige Modifizierungen machen muss.
* Mind-maps: Letztens habe ich mit einer Klasse 7 die Stoffeigenschaften durchgenommen. Nachdem wir die Stoffeigenschaften mit Experimenten usw. herausgearbeitet haben, habe ich eine Mind-map gemacht, die alle Stoffeigenschaften inklusive Merksatz noch einmal festgehalten hat. Alternativ kann man diese Mind-map auch vorher erstellen und die Merksätze nach und nach ergänzen. Dies kann ja mit OHP, Dokumentenkamera, ... geschehen, so braucht man nicht immer neu an die Tafel schreiben. So haben die Kinder anschließend eine Orientierung.
* Übungsaufgaben: Bearbeitet man diese im Heft, bitte ich einen Schüler (irgendeiner meldet sich immer) sein Heft unter die Dokumentenkamera zu legen. So kann man dann die Lösung besprechen, ohne groß selbst erst alles anschreiben zu müssen. Ist es ein AB, so zerschneide ich dieses in Einzelaufgaben und verteile nach einer gewissen Bearbeitungszeit die Papierabschnitte. Diese werden dann von den Schülern ausgefüllt und nach und nach unter die Dokumentenkamera (oder als Folienabschnitte auf dem OHP) gelegt. So kann ich die Ergebnisse für alle sichtbar sichern, ohne dass er lange angeschrieben werden muss.
* Smartboard: In Räumen mit Smartboard habe ich das Blatt oder den "Tafelanschrieb" dann darauf und kann ergänzen.
Das sind nur einige kleine Beispiele, welche die Sicherung relativ schnell für alle herstellen. Das sind alles keine "Erfindungen" von mir. Sie haben sich aber in meinem Unterricht bewährt.
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@Miss Jones: In meiner Klasse sind einige überaltert.
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Ich glaube, die Wahl der Garderobe ändert nichts am Leistungspotential der Schülerin...
Da ist was dran.
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Warum?
Das Mädchen war 12 Jahre alt. Klasse 5. Das hielten wir alle im Kollegium nicht für angemessen.
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Bei mir wären die Turnschuhe mit blinkendem Leuchtrand verboten.
Ansonsten sollen die Schüler bei uns angemessen gekleidet erscheinen sollen (ja, ja, sehr schwammig).
Eine Schülerin ist mal mit einem Spaghettiträger - Top, bei dem man fast die Brustwarzen sehen konnte und Jeansshorts erschienen, die so kurz waren, dass man die halben Pobacken sehen konnte. Da musste die Mutter Klamotten bringen.
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Ich finde es aber immer wieder verwunderlich, sich in einem Forum anzumelden, ein Problem loszuwerden und dann bei JEDEM Hinweis zu erklären, warum das gerade beim TE leider nicht änderbar ist.
Oder man bekommt eine Hinweis angeboten und dann gibt es zusätzliche Informationen häppchenweise. Hätte man die vorher gehabt, hätte man den Hinweis in dieser Form dann sicher nicht gegeben.
Zur Sache:
Der/die TE ist Anfänger (wenn ich das richtig gelesen habe). Da dauert alles irgendwie länger. Mit der Zeit kommt die Routine.
Anfangs habe ich z.B. immer bei jeder falschen Rechnung in Mathe die komplette Rechnung samt Lösung dazugeschrieben. Das dauerte ewig. Mittlerweile mache ich das nicht mehr.
Natürlich kann ich nicht beurteilen, wie es ist Oberstufenklausuren zu korrigieren. Ich unterrichte aber auch Chemie.
Schreibt man in der Oberstufe in Chemie 20 Seiten (später hieß es 20 Spalten) reinen Text in einer Klausur? Wird da nicht auch mal was gerechnet o.ä., was sich schneller korrigieren lässt? -
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@ Luiselotte:
Das kann ich nur unterstreichen. Dieser Satz ist mir auch aufgestoßen.Zudem haben Gymnasiallehrer eine geringere Pflichtstundenzahl als Grund-, Haupt- und Realschullehrer.
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Der nächste Morgen reicht doch auch. Bei uns läuft es jedenfalls so ab. Morgens Aufgaben holen, am nächsten Morgen bringen, neue Aufgaben mitnehmen usw...
So läuft es bei uns auch. Dann ist der Schüler jeden Tag beschäftigt.
Mag sein. Aber gut wäre der gleiche Tag. Die Suspendierung ist ja kein Urlaub, da sollte man schon dafür soregn, dass der Schüler regelmäßig lernt.
Tut er doch, wenn er am nächsten Morgen die Aufgaben bringt und die nächsten mitnimmt, die er wiederum am nächsten Morgen bringen muss ...
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Bei uns benötigt man in den Hauptfächern D,M und E nur 3,3 und eine 4. Selbst Schüler , die vorher auf 5 stehen, schaffen in den Abschlussprüfungen oft eine 3, da diese viel zu einfach sind .
Genau. Bei uns haben schon öfter Schüler, die z.B. in Mathe mit 4 vorbenotet sind, eine 2 geschrieben. Aufgrund der vorgeschrieben Gewichtung von Vor- und Prüfungsnote haben diese dann eine 3 in Mathe. Das ärgert und Mathelehrer auch. Wenn das das in Englisch und Deutsch auch passiert, dann sind die nötigen 3en eben da.
Oft haben wir Klassen, in denen die Schüler dann durch die guten Abschlussprüfungen die 3 oder 4 erst gerade so schaffen und damit die FOS - Eignung
So läuft das dann. Der Q-Vermerk kommt dann auch auf diesem Wege zustande.
So kann ein Schüler mit Minimalaufwand den FOS Abschluss bekommen, wenn er bei den Prüfungen einmal in Deutsch, Mathe und Englisch eine halbwegs vernünftige Arbeit abliefert.Mich entsetzt das fehlende Textverständnis fast noch mehr. Sie haben keinen Begriff davon, was es heißt, sich mit etwas zu beschäftigen, etwas zu verstehen, selbstständig zu erarbeiten.
Das entsetzt mich auch. Aber in der Mathe - Abschlussprüfung braucht man das aber nicht unbedingt.
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Ja. Aber dann fluppte es, u.a. weil ich mich in der neuen Klasse sehr viel wohler gefühlt habe als in der alten.
Hast du eine Klasse übersprungen?
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