Ich kann deine Argumente nachvollziehen, flip, bin aber eher für eine Rubrik Bücher mit Untergruppen als für einen eigene Untergruppe in jeder der Dsikussionsgruppen des Forums; erstens würde ich die Kategorien der Bücher anders ordnen und betiteln als die Diskussiongruppen, z. B. Schulbücher, Methoden, Beratung, Medien ... und zum zweiten wird es dadurch auch recht unübersichtlich, sodass leichter Doppelungen usw. vorkommen.
Gruß,
JJ
Beiträge von Justus Jonas
-
-
Ich trinke ausschließlich Bier...
JJ -
Hi Leute,
Wolkenstein hat schon mal angefangen mit den Buchrezensionen, und mir juckt's auch schon in den Fingern... habe mich bisher zurückgehalten, da ich finde, dass die Bücherecke irgendwie organisiert sein sollte, am besten so, dass man auch mal gezielt nachgucken kann.
Kriegen wir das mit der gewohnten Struktur hin? Vielleicht mit Themenüberschriften, und dann hängt man seine Rezension einfach dran? Nur so ein Gedanke... es wär natürlich auch gut wenn man die Bücher dann diskutieren könnte, das ergäbe aber sehr schnell sehr viele threads und nach einer Weile steigt dann keiner mehr durch. Was ich persönlich irgendwie schade fände, da doch einige schlaue Leute hier einige schlaue Dinge zu sagen haben. Mir hätte es auch was gebracht, sich durch eine Art Datenbank zur Literatur zu wühlen, so als Vorbereitung zum Kolloq.
Stefan, vielleicht hast du 'ne Idee wie das zu machen wäre, du hast doch so ein Händchen für Strukturen & Organisation...
Gruß,
JJ -
@ Wolkenstein: Das hat mich überzeugt, ich schließe mich an! Lass uns amazon lieber draußen lassen..
JJ -
...vielleicht geht's auch als Kompromiss: wir sammeln einmal Geld - ich glaube, da wird nach der Forumsatmosphäre zu urteilen einiges zusammenkommen - und setzen danach den Amazon-Link ein, haben dabei aber einen gewissen Puffer. Das würde zusammen mit dem eingehenden Geld aus Buchkäufen eine Weile halten, danach könnte man dann weitersehen oder eine erneute Sammlung machen.
JJ -
Hi Ho,
ich habe selbst bisher keine Erfahrungen mit dem Thema gemacht. Bei Lions-Quest (vgl. https://www.lehrerforen.de/oldforum.php?topic=100783383565 )
gibt es in jedem Fall eine Einheit zum Thema "Eine Gruppe ohne Außenseiter" und "Ich muss dich nicht schlecht machen um gut zu sein"). Ist für deine Alterszielgruppe, aber methodisch und inhaltlich nicht auf Deutsch oder überhaupt fachlich ausgerichtet. In der Praxis ausprobiert hab ich diesen Teil des Konzeptes noch nicht.
Gruß,
JJ -
...mir fällt gerade ein: bei uns haben zwei Kollegen auch einen kleinen Rolli zum hinterherziehen, der nicht wesentlich größer als eine Aktentasche wirkt.
Gruß,
JJ -
Hi,
ich würde mal gern die euch aus der Erfahrung bekannten Mogel- und Schummeltricks sammeln, um gewappnet zu sein... diese kenne ich (zähle nur die über Klassiker wie Hand beschreiben, Zettelchen in Tasche oder Mäppchen usw auf):
- Unter der Bank eine Pappe befestigen mit Vokabeln o. ä. drauf: die wurde mit eine Heftzwecke direkt vor dem Bauch festgemacht und dann bei Bedarf sichtbar herausgedreht.
- Unterm Fuß Spickzettel hinkleben: Mit Tesa hat einer bei mir was direkt vor der Arbeit unter die Sohle hingeklebt, so dass es noch lesbar war, und versuchte es dann mit übereinandergeschlagenen Beinen...Gruß
JJ -
Zitat
Man hat sie oder eben nicht und am besten können das meiner Meinung nach die Kids selbst beurteilen.
Hi,
ich finde dass das kein ausreichendes Kriterium ist. Natürlich sind die SuS ein wichtiger Indikator, und am Verhältnis kann man sehr schnell merken, ob was nicht stimmt mit der Lehrerpersönlichkeit, an der die Lehrer-Schüler-Beziehung ja auch wesentlich hängt.
Trotzdem sind die Kids, finde ich, nicht unbedingt diejenigen mit dem garantiert richtigen Urteil - zum Ersten sitzen sie gezwungenermaßen in der Schule und da sind Clowns oder ganz lahme und anspruchslose LehrerInnen oft eine angenehme Sache für sie. manche Nieten erkennen sie selbst, bei anderen ist es für sie, die sich noch entwickeln, schwer wahrzunehmen. Zum zweiten sind die Urteile oft nicht reflektiert sondern sehr oberflächlich und eine reine Gefühlskiste, auf die man sich auch nicht stützen kann; da muss man dann meines Erachtens nach gezielt die Wahrnehmung reflektieren lassen und dann evaluieren.
Gruß,
JJ -
Hi Ho,
Lions Quest ist ein Programm aus USA und wurde auf Initiative der Lions Clubs (sowas wie Rotari) entwickelt. Seit ein paar jahren ist es auch in D eingeführt, u. a. hat Hurrelmann daran mitgewirkt. Ziel ist das soziale Lernen (Klassenregeln, Umgangsformen, Gruppenidentität, Konflikte lösen, Kommuniktionstrainung...), das Programm richtet sich an SuS von 10-15, also Klasse 5 und folgende. Bei uns an der Schule läuft es in der 5, in der 6 machen es manche freiwillig weiter.Die Lions sponsorn für die Verbreitung des Programms Seminar, bei denen man auch das Material bekommt, man kann es nicht kaufen. In den Seminaren werden dann Bausteine ausprobiert. Das material ist großartig, besteht aus guten Stunden und Sequenzen, die man sofort einsetzen kann. Manches ist sehr gelenkt, was sich zum Teil aus dem Erziehungsziel erklärt, zum Teil ist es aber auch ein Defizit, das man selbst beheben muss.
Ich war auf einem Seminar des Übersetzers der amerikanischen Variante (Heiner sowieso) und bin ein leicht gebranntes Kind, da er Kritik oder Veränderungen zurückwies und nicht ertragen konnte. Anstatt Nachdenken zuzulassen, wurde das ganze dann ziemlich beweihräuchert, das fand ich schade. Lag aber vielleicht auch an den TeilnehmerInnen...
Gruß,
JJ -
...jetzt ist es "schon wach", vorhin war's "noch wach"

Wo ist denn jetzt der Kater-Smilie???

JJ
-
Ich oute mich als Plastiktaschenverwender, von Tchibo, glaube ich. Viele Fächer, nicht zu groß, dafür hab ich lieber gleich 2 gekauft, um notfalls "anbauen" zu können. Viele KollegInnen kommen auch mit Rucksack. 'Ne Aldi-Tüte als reguläre Schultasche hab ich allerdings noch nicht gesehen, fänd's aber auch ziemlich daneben.
Gruß,
JJ -
Dito... feiert gut!
JJ -
Zitat
Was Justus Jonas geschrieben hat mag stimmen. Anfangs werden viele Rezensionen geschrieben und irgendwann könnte dies abflachen. Aber wäre das schlimm?
Wenn ich das richtig verstanden habe, so ist die Intention doch der Aufbau einer Art "guter Fachliteratur Datenbank" auf die jedes Mitglied und auch jeder Besucher zurückgreifen kann.Die Idee der Literaturecke möchte ich unbedingt unterstützen, das wäre eine tolle Bereicherung ( Stefan: Top-Idee!!!!). Wir sollten unbedingt derlei einrichten - nicht sofort, zunächst hier das Ergebnis abwarten, um nicht Geld zu verlieren.
Ich glaube allerdings nach wie vor nicht, dass das dadurch eingenommene Geld ausreicht´, und möchte auch den Unabhängigkeitsgedanken in Erinnerung bringen.
JJ -
Hi Wolkenstein,
Vorsicht: Ich hab das mit "Wegnehmen und 6" durchgezogen - ist in NRW rechtlich nicht erlaubt. Nur der mit Täuschungshilfe angefertigte Teil der Arbeit ist je nach Art der Täuschung schlechte oder gar nicht zu werten, die Restzeit muss den SuS gegeben werden. Nur bei besonders schweren Täuschungsversuchen (das bedeutet: Komplette Arbeit vorgeschrieben und nun als Klausur ausgegeben oder sowas) darf alles als 6 gewertet werden. Ich habe damals aus dem Bauch heraus schlicht falsch gehandelt, das Mädel durfte die Arbeit nachschreiben (auch wenn sie selbst davon nix wusste, aber ich hab's dann der ganzen Klasse erzählt. Es ging um einen langen Vokabelzettel). DIe genauen Regelungen findest du in der BASS.
Ich selbst bin bei Täuschungsversuchen nach ersten Erfahrungen sehr hart und genau, sage es auch vor jeder KA, setze Leute um... ist besser und einfacher, sonst schleicht sich Schlendrian ein und man ist ständig vor Entscheidungen, wo ich schon hin- und wo noch weggucke. Nachdem ich mal jemand mit vollgeschriebener Hand dabeihatte, mussten auch einmal alle ihre Hände vorzeigen (was die Kids sehr witzig fanden). Obiges "Exempel" machte natürlich auch Eindruck, ich hatte dann auf Dauer gar keine Probleme mehr...
Gruß,
JJ, der auch eifrigst schummelte, bis hin zum 1. StEx -
Hi Ho,
ein Teil des Problems wird sich von selbst lösen, sobald du auf Dauer eigene Klassen hast - selbst bei dem besten Lehrer-SuS-Verhältnis spielen die Noten eben doch eine gewichtige Rolle, und die werden sie dann von dir bekommen. Das bedeutet auch, dass automatisch Distanzsituationen (Klassenarbeiten, Notengabe) aufkommen und du auch nicht mehr die "Hilfslehrerin" bist.
Überkumpeliges Verhalten finden die Kids ja meist lächerlich, aber so klingt es bei dir nicht, finde ich. Allerdings gehört eine gelegenliche Härte, finde ich, auch dazu - jedenfalls würde bei mir sonst nichts klappen, wenn ich nicht unannachgiebig auf einige äußere Regeln bestehen würde, die ich dann auch durchsetze. Dasführt dann auch keineswegs zu einem schlechteren Verhältnis, sondern wird akzeptiert.
Gruß,
JJ -
Hi Ho,
ich halte die Vriante 5 auch für sehr elegant, sehe aber auch das Problem, dass am Anfang vermutlich viel an Tipps, Büchern usw. zusammenkommen wird, später das aber abflauen kann, und es kommen ja auch nicht ständig Bücher heraus. Ich persönlich hab im ganzen Ref auch nur ca. 3 Bücherregulär im Buchhandel bzw. bei amazon gekauft.... und das System trägt ja nur wenn jemand regelmäßig kauft.Aus diesen Gründen und weil's mir persönlich auch lieber wäre, z.B. um Unabhängigkeit zu wahren und sich nicht dem Vorwurf von Manipulierbarkeit und Einflussnahme auszusetzen, ist mein Favorit auch die Variante 2, die natürlich geregelt werden müsste... Dabei wäre ebenso ein offenes Spendenangebot möglich wie eine interne Fördervereinvariante aus einem freiwilligen Mitgliedskern. Allerdings darf dabei natürlich nicht der Eindruck von Klasse1- und Klasse2-Mitgliedern entstehen, insofern müsste man überlegen, ob die Namen z.B. nur euch bekannt sein sollten, oder ob wir doch dem Transparenzgebot folgen.
Gruß,
JJ -
Hi,
Lehrerpersönlichkeit braucht das Land, oder was? Ist ja auch was dran, und die meisten Leute kriegen's ja auch irgendwie so hin...
Problematisch finde ich aber, dass diese (L.-)Persönlichkeit dann auch bewertet wird, und zwar oft genug danach, ob den Oberen die Nase und Art subjektiv passt oder nicht. Und das Urteil - wenn dann offen das L-Wort ausgesprochen wird - trägt eben nicht dazu bei, Refs in ihrer Lehrerpersönlichkeit zu fördern, zu stützen, zu festigen oder sonstwas, sondern entzieht ihnen eher das Natürliche und die Selbstsicherheit. Anstatt sie zu entwickeln, deformiert dann das Ref eine Menge Lehrerpersönlichkeitspotential, dabei ist es doch entscheidend wichtig, wie Heike schon meinte.
Gruß,
JJ -
Hi!
Von
http://www.lo-net.de
redest du ja selber, ich kenne das von zwei Kollegen, die machen das - mit so la-la Erfolg...
Auch
http://www.bscw.de/
bietet solche Plattformen für gratis an, von Fraunhofer betrieben. Beides wäre Passwortgeschützt, und das zweite System, das ich persönlich auch kenne, hat zumindest keine Macken oder Fehler mehr (die gehen beim ersten aber auch immer mehr zurück). Prinzipiell ist auch die eigene HP kein Problem, dafür hab ich mich entschieden. Allerdings sind die SuS zwar neugierig, aber arbeiten dann doch recht wenig konstrukiv im Netz mit, wenn es um HA geht - die werden nicht viel attraktiver dadurch.
Chat gibts bei BSCW zumindest nicht, bei lo-net weiß ich's nicht.
Gruß,
JJ -
Glühstrümpfe, und zwar herzlichst, alte Kampfgenossin... da haben wir es ja doch gemeinsam durchgestanden und der Prüferbagage gezeigt, was? Ab sofort gilt dann die Examensarbeitklageecke nur noch als "die gute alte Zeit"....
JJ
Werbung