Beiträge von SwinginPhone

    Also bei uns gibt die Telekom schon seit Jahren keine Telefonbücher oder Gelben Seiten in Papierform mehr aus. Ob man die Bücher überhaupt noch im Internet bestellen kann? Ich glaube nicht.

    Sicher? Die liegen hier in der Postfiliale oder auch schonmal im Rewe zum Mitnehmen aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Telekom da für einzelne Bezirke Ausnahmen macht.

    Die Gelben Seiten werden allerdings immer dünner und es lassen sich längst nicht mehr alle Firmen eintragen.

    Ich bin auch jemand, der aus Zeitersparnis und Bequemlichkeit zuhause druckt. Vor allem, seit wir BYOD eingeführt haben und ich nur noch drei Exemplare von jedem AB drucken muss.

    Drucker kaufe ich als Leasingrückläufer. Die sind dann für jahrelangen Einsatz ausgelegt und benötigen oft günstiges Verbrauchsmaterial. Den letzten habe ich nach etwa 12 Jahren ausgewechselt, weil es keine Treiber für Windows 10 gab.

    An die, die nichts drucken: Wie macht Ihr das mit Kochrezepten? Legt Ihr Euer Tablet in die Küche und tappst mit schmierigen Fingern darauf herum?

    Aus Physik-Sicht habe ich das Gefühl, dass der vorgeschobene, angebliche, konstruierte Anwendungsbezug in Mathematik mehr kaputt macht als er hilft. Viele SuS können die mathematischen Grundfähigkeiten nicht und keine Anwendungsbezüge herstellen. Da könnte ich es mir sinnvoll vorstellen, den Fokus mehr auf die mathematischen Verfahren zu richten und die Anwendungsbezüge den anderen Disziplinen zu überlassen.

    Vielleicht sehe ich das aus der Sicht eines Ingenieurs aber auch nicht richtig.

    Der Vergleich mit Indien ist natürlich extrem. Das lässt sich etwas mit einem Musikstudium vergleichen, in dem man ja auch Fähigkeiten aus etwa zehn Jahren Privatunterricht mitbringen muss, um aufgenommen zu werden.

    Oder erst mit 40, Mitte der 00er, als in den Schulen schon flächendeckend Smartboards und Konsorten Einzug hielten und auch der letzte Almöhi seine Arbeitsblätter mit dem Computer erstellte?

    Hier gibt es einige der Über-60jährigen, die immer noch Texte aus Büchern kopieren, zusammenschneiden (mit Schere), auf einem A4-Blatt zusammenkleben und von Hand die Arbeitsaufträge dazuschreiben ...

    Also gell ... Ich war damals 15 oder so, der Anspruch war nicht "arbeiten können" ^^ Nee, im Ernst, es hatte wohl einen Grund, warum ich später mein sauer erspartes Geld in diesen Mac investiert habe. Ich habe tatsächlich meine Facharbeit auf diesem Ding geschrieben.

    Auf dem 286er mit 12 MHz war ein Arbeiten mit Windows 3.1 definitiv nicht sinnvoll möglich. Auf dem Nachfolger (386er mit 20 MHz) ging es recht gut.

    Meine erste Diplomarbeit habe ich dann auf einem 486er mit 50 MHz unter Windows 95 geschrieben.

    Und falls jemand zwischendurch aufs Klo will, soll er/sie zuvor errechnen, wie viel pi^pi ^ pi^pi ist ;)

    Anmerkung: Das überfordert die Taschenrechner ;)

    Mm ... Ich bin da in der Größenordnung 10^15. Selbst bei (pi^pi)^(pi^pi) komme ich mit 10^57 hin. Oder bin ich zu sehr Physiker, dass mein Taschenrechner nicht überfordert ist?

    Ich bekomme seit einigen Wochen Werbung diverser Verlage, die Unterrichtsmaterialien zu "KI im Unterricht" anbieten. Das Thema wurde bereits auf den gemeinsamen Sitzungen der Oberstufenkoordinatoren thematisiert. Universitäten geben Handreichungen heraus. An unserer Schule gibt es interne Fortbildungen zu dem Thema.

    Da fällt es mir auch schwer, zu verstehen, wie man das Thema für ein kurzfristiges Alltagsphänomen à la Fidget Spinner halten kann.

    Schmidt : Wir sind uns doch einig. Ich lege Wert darauf, dass SuS lernen, mit der Hand zu schreiben. Diese Fähigkeit ist wichtig. Mir geht es nicht um lange Texte, die ich - wie ich bereits schrieb - auch mechanisch oder elektronisch zu Papier bringe.

    Es gibt aber immer wieder Forderungen, möglichst früh den Umgang mit der Tastatur zu schulen, da ja im Berufsleben eh nur damit gearbeitet würde. Auch Rechtschreibung sei nicht wichtig, da es ja Autokorrektur gäbe usw. (Hier im Forum wurde das schon länger nicht mehr so konsequent formuliert. Kam aber gelegentlich schonmal vor.)

    Mich hat hier der Vergleich mit den „Tugenden“ gestört. Die Fähigkeit mit der Hand zu schreiben ist keine Tugend, sondern eine in vielerlei Hinsicht wichtige Kulturtechnik. Unabhängig von der zu produzierenden Textmenge.

    Klar sollte man in der Lage sein, auch von Hand zu schreiben. Hat das jemand bestritten?

    Du hast es halt mit „früh aufstehen“ und „ordentlich gekämmt“ gleichgesetzt.

    Ich lasse grad das Bad neu machen und da stehen direkt auf der Wand eben so Wörter wie „Mitte Waschtisch“ oder Maße von Heizkörpern. Aber vielleicht haben die Tablets demnächst so Vorrichtungen, dass solche Zeichen direkt an die Wand gelasert werden können.

    Ich habe schon früh (Grundschule) angefangen, Texte mit der Schreibmaschine zu schreiben und schreibe auch persönliche Briefe am PC. Ich fände es aber erschreckend, wenn man auf das Erlernen einer Handschrift komplett verzichten würde. Teilweise gibt es ja solche Forderungen.

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