Beiträge von chemikus08

    Karl-Dieter/ schleierhaft wie prinzipiell gesunde Leute so oft krank sein können


    Karl-Dieter ganz einfach, indem die prinzipiell gesunden Kollege vielleicht gar nicht so gesund sind und ihren tatsächlichen Gesundheitszustand auch nicht jedem auf die Nase binden wollen. Mal ein paar Beispiele was es so alles an chronischen Beschwerden mit regelmäßigen Ausfall gibt?
    Reizdarm, Migrâne, Trigeminusneuralgie, chronische Rückenschmerzen, psychische Beeinträchtigungen, um nur einige zu nennen. Und nicht jeder mit Reizdarmsyndrom hat das Standing von unterwegs aus anzurufen, um zu sagen, dass man jetzt 5 cm höher sitzt und vielleicht doch lieber wieder nach Hause fâhrt.

    Hier scheint es ja aber so zu sein, dass die Mutter keine Hilfe in Anspruch und auch nicht die Beine in die Hand nehmen möchte. Dann bleibt tatsächlich nicht viel zu tun, außer sich eventuell selbst Hilfe zu holen, eine Beratung, einen Coach, eine psychologische Unterstützung. Die Belastung, wenn eine enge Verwandte sehenden Auges vor die

    Mit dem möchten ist so eine Sache. Möglicherweise steckt sie schon mitten in einer Depression. Nicht zu handeln, wie ein Kaninchen vor der Schlange, ist dann Teil der Erkrankung.
    Sie sollte sich vom Arzt erst einmal aus der Situation herausnehmen lassen. Ausserdem sollte sie sich dringend in fachärztliche Therapie begeben. Ausserdem sollte Sie eine Reha Massnahme durchführen, die ihr vielleicht hilft sich ihrer Situation bewusst zu werden. Bei Beamten, je nach Krankenzusatzversicherung, ist es ggf. Besser sich vom Facharzt eine Einweisung zur stationären Therapie ausstellen zu lassen (kann dann vollständiger abgerechnet werden). Und wenn sie dann mit hinreichenden Abstand zu den Ereignissen soweit ist, kann sie aus dem Krankenstand heraus ein BEM beantragen mit dem Ziel der Versetzung.

    Thema: Ruhepause
    Der Feststellung von einigen hier im Forum, dass die 11 Stündige Ruhepause für Lehrer nicht gilt, kann ich nur teilweise folgen. Für Tarifbeschäftigte KuKs gilt die Vorschrift sehr wohl. Grund:Ihr zieht für Eure Begründung diverse Verordnungstexte heran. Ich beziehe mich auf das Bundesrecht (bricht Landesrecht) und hiernach gilt die 11 stündige Ruhepause für alle Angestellten. Ausnahmen für Lehrer sind hier nicht beschrieben. (Quelle: Arbeitszeitgesetz). Ich wiederhole also meine Auffassung, dass Tarifbeschäftigte KuKs bei ihrer zuständigen Unfallkasse nachfragen sollten, ob ein Abweichen vom Gesetz bei Klassenfahrten zulässig ist.

    Das von Kokosnuss zitierte Urteil ist auf unser Beispiel nicht übertragbar. Bei Kokosnuss ergibt sich die Fragestellung, ob dies zusätzlich zu vergütete Stunden sind. Hier wird dann sehr gern argumentiert, dass man in dieser Zeit eben auch vorbereiten kann und damit dsponable Zeit an anderer Stelle spart. Hier geht es um eine Mindestruhezeit nach einem Arbeitstag. Darüber hinaus kommen Arbeitsgerichte evtl sowieso zu günstigeren Einschätzungen für Tarifbeschäftigte.

    Ich Frage mich ernsthaft, wie Klassenfahrten in der heutigen Zeit, noch mit dem Arbeitszeitgesetz zu vereinbaren sind. Bereitschaftszeiten sind Arbeitszeiten. Also nur, wenn ich mir die Ohrstöpsel in die Ohren stecke, mein Handy ausschalte und von 2000 bis 0700 morgens nicht mehr erreichbar bin, habe ich meine Ruhezeit eingehalten, wie soll das funktionieren, wenn nur zwei Personen eine Klasse begleiten dürfen? Denn der Kollege der in der Nachschicht kontrolliert hat und Ansprechpartner war, hat jetzt nach Arbeitszeitgesetz Feierabend. Also müssten mindestens 4 Kollegen für eine Klasse eingeteilt werden. Berücks man die Regeln zur Mehrarbeit werden es 5"Kollegen. Bei Fahrtennmit zwei Klassen kann man dann wegen der Synergieeffekte auf sieben Kollegen runter regulieren, aber weniger dürften es nicht sein. Und jeder SL der meint, er müsse Kollegien dienstverpflichtet, weil das in den jeweiligen Schulvorschriften so vorgesehen ist, der sollte dann aber genügend Lehrkräfte mitschicken, damit diese Vorgaben eingehalten werden.
    Die Remonstration mit o.g. Begründung wäre ein guter Weg seinen Unwillen zu dokumentieren. Den Tarifbeschäftigten Kollegen (m,w,d) rate ich zu einer verbindlichen Anfrage bei der Unfallkasse. Wäre sehr interessant, was da raus kommt.
    Damit wären wir im Übrigen wieder bei der Ausgangsfrage

    Kiggie ich muss Dich leider korrigieren.
    In NRW Schlüssen Seiteneinsteiger ab mit
    - der pädagogischen Einführung (E10 bei sek 1)
    - oder der Obas (2. Staatsexamen)
    abhângig von den persönlichen Vorraussetzungen
    Obas ist z.b. nicht möglich,
    wenn die Credit Points für ein zweites Fach nicht vorliegen
    Oder der Abschluss an einer FH gemacht wurden
    Und weitere Gründe

    Zu 142
    Reich ? Eher Brennpunkt. Aber mit den Handys ist es tatsächlich so. Alle zwei Jahre gibt es das Neuste. Evtl. sogar jedes Jahr weil Mama und Papa ja auch einen Vertrag haben und der Prinz das jeweils neuste Handy bekommt. Da sind dann genug alte vorhanden, die man dem Lehrer geben kann. Und die werden dann auch nicht mehr abgeholt. Meine ehemalige Chefin hatte nachher 80 von den Dingern im Tresor liegen. Niemand wollte sie haben

    Also die App verweigert sich bei der Installation, da das Gerät nicht den Anforderungen entspricht?
    Ist da das neuste Android erforderlich?

    Palim
    Zitat: Du bist nicht verpflichtet Einsätze während Deiner Dienstzeit anzunehmen
    Falsch!
    Die Kommune kann Dich heranziehen und die Weigerung ist eine Ordnungswidrigkeit. Für einen Beamten der einen Eid auf die Einhaltung der Gesetze abgelegt nochmal ein ganz spezieller Aspekt

    Krabappel, die Rechtslage ist eindeutig und da wird ihr auch niemand einen Strick draus drehen. Warum habe ich schon erörtert. Ich war zehn Jahre lang Zugführer einer Einsatzeinheit und da wurden mehrfach in der Praxis solche Fälle durchgekaut.Wenn mir übel wird, kann ich mich auch im Sekretariat aus gesundheitlichen Gründen abmelden. Wenn Du Dich morgens krank meldest hat die SL das gleiche Problem.

    Palim
    Du hast Aufsichtspflicht bis......
    Auch wenn die Threaderstellerin hier vom ihrem SL keine Probleme bekommt, möchte ich auf folgendes hinweisen:
    Die Freistellung erfolgt nicht (nur)aus lauter Verständnis für die Kollegin, sondern vielmehr aufgrund einer Rechtslage, nämlich den Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetzen der Länder. Hiernach ist der betreffende unmittelbar bei einer Alarmierung freigestellt, genauso wie bei einer plötzlichen Erkrankung. Es sei daran erinnert, dass es gerade unser Arbeitgeber ist, der bei Schadensereignissen auf die Dienstleistung derartiger KuK nicht nur zurückgreift, sondern darauf angewiesen ist und gegenüber privaten Arbeitgebern immer wieder auch an die gesetzliche Freistellungspflicht erinnert. Es würde bei den betroffenen Hilfsorganisationen auf sehr viel Unverständnis Stößen, wenn gerade der öffentliche Arbeitgeber hier Schwierigkeiten macht. In so einem Fall würde glaube ich der örtliche Feuerwehrchef Mal eben bei Frau Regierungspräsidentin anrufen um nachzufassen, ob sie nun als oberste Chefin der Feuerwehr im Regierungsbezirk und gleichzeitig oberste Chefin des betroffenen KuK s damit einverstanden ist, dass das nächste Haus abbrennt, weil andere Firmen demnächst genauso agieren.

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