Kein Nutzen, keine Konsequenzen... Transparenz, naja. Aber: Aufwand und Kosten werden mit dem Motto "wir tun was" begründet.
Ich habe mir nur mal die drei Seiten für meine letzte Schule angesehen:
Bei uns: Nur 66,5% "erteilter Unterricht gemäß Stundenplan". Ganz schlecht, denn NRW-weit sind es immerhin 80,2% bei den Grundschulen.
Auch bei uns: 25,7% "Maßnahme mit Lehrkraft bei unveränderter Lerngruppe" - also: Vertretung. Das heißt, irgendwie wird eine Lehrkraft "organisiert" (aus einem Team heraus geholt oder durch Mehrarbeit...) und die Klasse hat Unterricht, das klingt doch gut. Der ist bei uns sogar meistens "nach Stundenplan"...
Und beim "ersatzlosen Ausfall von Unterricht" liegt unsere Grundschule unter dem NRW-Schnitt (2,6% gegen 3,0%), bravo! Und nun?
Relevanter für mich ist nicht die Statistik, sondern das, was ich täglich auf dem Vertretungsplan sehe.
Ganz genau!
Was soll das also bringen? Erkenntnisse für die Schulleitung? Für das Kollegium? Für Eltern? Höchstens für das Ministerium... Und die Konsequenzen sind dann wahrscheinlich weder transparent noch spürbar. Außer vielleicht bei betroffenen Lehrkräften durch Abordnungen und Versetzungen...
Aber genau wie die Veröffentlichung aller Zahlen ist die Aufregung darum: Völlig überflüssig. Ich sehe da auch keinen Pranger.