Raucherlunge
Beiträge von pepe
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Es gibt ja so viele Beispiele für den falschen Weg bzw. die falsche Reihenfolge für Entscheidungen. Eigentlich sollte gelten: Erst die Voraussetzungen schaffen, dann planvoll umsetzen...Ich bin gespannt ob das nächste Projekt funktioniert:
Mit dem Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz - GaFöG) vom 2. Oktober 2021 hat die Bundesregierung den Anspruch auf ganztägige Betreuung rechtlich verankert: Ab August 2026 sollen zunächst alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch darauf haben, ganztägig gefördert zu werden. Der Anspruch soll in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet werden, damit ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen 1 bis 4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung hat.
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Möglicherweise liegt es ja auch an der Schulform. Tibos Focus sind ja wahrscheinlich die Grundschulen. Mein Focus sind die Realschulen. Und hier sind die Rahmenbedingungen, auch ohne Inklusion, schon besch.... .
Daran liegt das "aneinander vorbei Reden" sicher nicht. Ich schreibe hier aus der Grundschulperspektive, und da sind in NRW die Umstände bekanntermaßen besonders prekär. Tibos Argumentation erinnert mich eher an die der unsäglichen QA-Inspektor*innen, die jahrelang besserwisserisch im Auftrag des Landes durch die NRW-Schulen gegeistert sind.
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Jodeldiplom
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Kommt inhaltlich auch noch etwas von dir?
Hat ja keinen Zweck, du verstehst es ja nicht.
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Kann man sich nicht einfach mal freuen, dass nichts Festgeklebtes mehr vom Asphalt entfernt werden muss, außer vielleicht olle Kamellen in den nächsten Tagen?
Ach stimmt, ist ja gar nicht der Fred "Worüber ich mich heute freuen kann..."
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Überall sonst geht es eben nicht, denn dann hat man notwendigerweise negative Effekte für die Regelschüler. Da man niemanden in den Job des Sonderpädagogen prügeln kann und der Mangel perspektivisch bestehen bleiben wird, ist Inklusion flächendeckend eigentlich nicht durchführbar.
Tipp: Reflektier das nochmal, ändere dann deine Haltung und dann wird es schon klappen.
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Geh doch in die Sambagruppe beim Rosenmontagszug.

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So dass es am Ende transparent und vergleichbar ist?
Und damit sind wir wieder bei der Kardinalfrage: "Sind Noten in der Grundschule sinnvoll?" Ich erweitere um den Satz für Deutsch: "Können sie überhaupt vergleichbar sein?"
Ich habe in den letzten 12 Jahren im Brennpunkt (nun Sozialindexstufe 9) gearbeitet, meine Klassen hatten zuletzt nur ein bis drei Kinder (von ca 25), deren Familiensprache Deutsch war. Es waren immer ein paar schnell Lernende dabei, die täglich mehr konnten. Aber die Mehrzahl hat bei uns ganz wenige Deutschkenntnisse, auch im mündlichen Sprachgebrauch. Manche kommen später in die Klassen und sprechen kein Deutsch (oder gar nicht). Wenn man sich mündlich nicht äußern kann, wie soll es schriftlich klappen?
Ich war immer froh, wenn wir dann gegen Ende der zweiten Klasse überhaupt gemeinsam eigene Texte schreiben konnten.
Und in solch heterogenen Klassen kann man die Noten nicht vergleichen, allerhöchstens unter denjenigen, die in etwa dasselbe leisten können. Besonders in Deutsch benote ich deshalb vor allem den Lernfortschritt. Das versuche ich natürlich, den Kindern "transparent" zu machen.
Aber zur Erinnerung: Hier geht es um die Rechtschreibung. Und die wird beim "Sprachgebrauch" nur im Nachgang benotet, und das auch nur ergänzend.
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Wie bewertest du dabei die Unterschiede?
Einer schreibt 4 Seiten, der andere nur 1,
einer hat in jedem Wort Fehler, einer nur 2 im ganzen Text?
Es wird doch bewertet, wie die Kinder ihren Text korrigieren. Es geht hier ja nur um einen Teil die Rechtschreibbewertung, völlig unabhängig vom Inhalt und Umfang des Textes. Sie müssen das verbessern, was die Anstreichungen und die Anmerkungen/Korrekturhilfen der Lehrkraft vorgeben. Da diese ziemlich individuell erfolgen (s.o.), wird natürlich auch individuell benotet.
Ich nehme an, dass die Zeugnisnoten Deutsch in den Bundesländern unterschiedlich aussieht, deshalb mal NRW als Beispiel:
Das Fach „Deutsch“ wird an der Grundschule einmal als „Hauptfach“ auf dem
Zeugnis ausgegeben, daneben aber zusätzlich auch als
• Lesen
• Rechtschreiben
• Sprachgebrauch (schriftlich und mündlich)
Und deshalb kann der "freie Text" mit sehr gut bewertet sein, wenn das Kind aber wenig oder nicht in der Lage ist, ihn nach Anweisung zu verbessern, wird die Rechtschreibung eben entsprechend schlechter benotet.
aber ich finde es unfair.
Das ist es aber nicht.
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Lieber habe ich von diesen Schüler:innen sinnvoll erdachte Texte, selbst wenn sie viele Rechtschreibfehler aufweisen, aber dann sieht man, dass sie zum Formulieren in der Lage sind und zusammenhängend denken und schreiben können.
Das ist beim Lernen von eigene Texte verfassen natürlich richtig.
Wenn der selbst verfasste Text irgendwo überarbeitet steht, sollte er natürlich rechtschriftlich richtig sein.
Was spricht dagegen, die eigenen Texte in Klasse 4 überarbeiten zu lassen? Danach kann man die Rechtschreibung im berichtigten Text bewerten.
Natürlich erhalten die Kinder Hilfen, die in Stufen differenziert durch die Lehrkraft gegeben werden. "Starke" Rechtschreiber*innen" benötigen in ihrem Text dann nur eine Fehlermarkierung und das Wörterbuch, die schwächsten bekommen eine gedruckte Abschrift ihres durch die Lehrkraft verbesserten Textes, die sie möglichst fehlerfrei abschreiben sollen. Das ist sehr aufwändig und kann man nicht immer machen, aber wenn man die Rechtschreibung benotet, muss der Aspekt auch bei frei geschriebenen Texten mit bewertet werden. Damit kann man in kleinem Rahmen auch schon im 3. Schuljahr anfangen.
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Fußball-EM 2024: Britische Regierung warnt Fans vor deutschem Bier
Wenn da wenigstens "differenziert" gewarnt würde, es gibt schon komische Sorten.
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Nicht zu fassen! Nach 5 Beiträgen schon alles gesagt?
Mir fällt tatsächlich gerade nichts ein, was die Antworten sinnvoll ergänzen könnte. Aber zumindest das musste ich schreiben. -
Aber ist das jetzt gut? Pauschalisierungen sind ja oft nicht besonders Zielführend.
Natürlich nicht. Es fehlt noch:
Alte weiße Männer haben immer Recht.
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Vielleicht etwas zum Lesen für tibo, ein Artikel von heute:
Überlastet: Immer mehr Lehrkräfte geben auf
Im Text geht es nicht direkt um Inklusion, aber es geht um die allgemeine Belastung. Die Belastung durch falsch eingeführte Inklusion kommt obendrauf.
Aber wir wissen ja jetzt: Die Haltung der Lehrkräfte ist Schuld. Wir ändern nur unsere innere Einstellung zu allen Problemen, dann müssen wir auch nicht vorzeitig aus dem Dienst gehen.
Und unsere Schulministerin
GebauerFeller sieht keinen Grund für weiter Aufregung und äußert sich so:ZitatEs sei heute so, dass junge Menschen nicht mehr auf Dauer bei einem Arbeitgeber bleiben würden. Das sehe man auch in der Privatwirtschaft, so Feller
Tja, dann muss man daran natürlich nichts ändern. Wenn nur junge Menschen nach wenigen Jahren kündigen...
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Maximilian Krah ist eine der übelsten Figuren, die die AFD in der oberen Etage ihrer Hierarchie aufbietet.
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[Pizzalieferdienste werden bei uns auch nicht bestellt, selbstgemacht ist wesentlich leckerer, und da der Backofen 300 Grad kann, ist ein Blech in 8-9 Minuten fertig.]
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Deswegen meine Frage, auf die du ja nicht antworten willst, ob wir also 0% Einfluss auf die Umsetzung haben.
Verständnishilfe zu meiner Antwort: Im "gewissen Rahmen" tun wir das, was möglich ist. Inklusion nenne ich das nicht.
Den Prozentsatz rechne bitte selbst aus.
Meinst du wirklich, dass wir, die hier schreiben und nicht voll des Lobes auf die Inklusion sind, nicht genau das tun, was in unserem "gewissen" Rahmen umsetzbar ist?
Du gibst keine Antwort hierauf. Und nu?
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