Beiträge von pepe

    Da diese Art der "Aufsicht" in vielen Grund- und Förderschulen praktiziert wird, gehe ich davon aus, dass sie durchaus rechtmäßig ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn es sich um eine unzulässige Anweisung handeln würde, noch keine Kollegin/kein Kollege in einer Schule, wo es diese "Vorviertelstunde" bzw. einen "offenen Anfang" gibt, dagegen protestiert hätte oder dagegen angegangen wäre.

    Es gibt so viel Unsinn, der von Lehrer*innen einfach so hingenommen wird, obwohl es rechtlich bestenfalls „auf sehr wackeligen Füßen“ steht. Lehrerkollegien stellen sich doch nicht gemeinsam gegen unverhältnismäßige oder unrechtmäßige Anordnungen von „oben“. Wo kämen wir denn da hin!? Und wenn es einzelne Lehrkräfte machen, könnte es für diejenigen ja Stress geben… Also lieber den Mund halten.

    Der sogenannte Offene Anfang kann zum pädagogischen Konzept der Schule gehören. Dann ist das durch Lehrer- und Schulkonferenz beschlossen und - m. E. - verpflichtend für alle Kolleg*innen.

    Ich kenne es nur als freiwilliges Angebot der Klassenleitungen, wie ich oben schon schrieb. Einen einsamen Beschluss der Schulleitung („Ich will das aber so!“) sollte ein Kollegium nicht einfach so hinnehmen.

    Insbesondere hat die Lehrkraft spätestens von Beginn des Unterrichts an im Unterrichtsraum anwesend zu sein

    Klingt vernünftig...

    Die durch die Schule zu besorgende Aufsichtspflicht erstreckt sich auch auf einen angemessenen Zeitraum vor Unterrichtsbeginn

    Frühaufsicht auf dem Schulhof ist bei uns 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn. 2 Kolleg*innen im Aufsichtsplan reichen, und nicht 13 Lehrkräfte in den Klassenräumen.

    Ganz spät, der letzte Tag:

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    Blitz

    Den Offenen Anfang machen einige Kolleginnen bei uns freiwillig, weil sie das für pädagogisch wertvoll halten. Wir müssen das nicht machen, das war auch an meinen beiden anderen Schulen so. Ich halte es für wichtiger, dass die Kinder pünktlich ankommen, mit der Zeit die Uhr lesen können und wissen, wann sie zu spät unterwegs sind. Eine "Vorviertelstunde" (neuer Begriff für mich) kommt doch auf's selbe raus wie offener Anfang.

    Da muss jedes Kind die Möglichkeit zum offenen Arbeiten haben, auch das, das erst Punkt 8 eintrudelt.

    Punkt 8, tja, wäre schön. Ich sehe mehr unpünktliche Kinder bei nicht genau festgelegten Öffnungszeiten der Klassen. Nach dem Motto: Ist ja egal, wann ich komme. Liegt aber vielleicht auch an unserem Einzugsgebiet. Ich treffe mich mit meiner Klasse um 7:55 Uhr auf dem Schulhof, um 8:00 Uhr sind spätestens alle im Klassenraum. In der Zeit davor sitze ich entweder kaffeetrinkend im Lehrerzimmer, reihe mich in die Schlange am Kopierer ein oder krame ungestört im Klassenraum...

    Ausnahmen gibt es bei Schietwetter. Wenn's schüttet und stürmt, öffne ich auch meine "Schulstube" früher für die lieben Kleinen. Sonst sehe ich wirklich keinen Grund dafür.

    @Humblebee Mit der Auffassung würde aber ein recht großer Bereich von Satire, Karikatur, Comedy, Kabarett usw. Probleme bekommen, und damit hätte ich Probleme... "Spitznamen" sind oft Überzeichnungen von Eigenschaften, genau wie eben in Zeichnungen oder Parodien auf der Bühne. kennst du noch "Spitting Image" aus England? Oder "Loki und Smoky" in den Mitternachtsspitzen? Ist das auch nicht "dein Ding"?

    Warum das jetzt ausgerechnet bei Ursula von der Leyen diskutiert wird, ist mir ein Rätsel. Hier im Forum gab es schon oft Beiträge, die Politiker und ihre - sagen wir mal - "gewöhnungsbedürftigen" Amtsausübungen etwas "rüpelhaft" (wenn Herr Rau das so interpretiert) kommentiert haben. Da nehme ich mich nicht aus, vor allem wenn ich an die ehemalige NRW-Schulministerin denke.

    Kann es sein, dass viele Leute in Deutschland mittlerweile etwas überempfindlich geworden sind? Die Bezeichnung ist doch wirklich harmlos - das ist etwa die gleiche Kategorie wie "Bum-Bum-Boris".

    Sehe ich auch so, Beleidigungen sind etwas anderes als satirische Verballhornungen von Namen. Das hier hat(te) sich ja sogar im normalen Sprachgebrauch verfestigt: Merkel: Mutti, Kohl: Birne, Scholz: Scholzomat, Lauterbach: Klabauterbach, Laschet: Armin Lass et ...

    "Harzer Roller" für Sigmar Gabriel fand ich damals schon grenzwertig, wie überhaupt Anspielungen auf Äußerlichkeiten, die heute ja besonders vom rechten Rand "gehashtagt" werden. Während "Habück" für Habeck wiederum sehr treffend war... (bezogen auf die peinliche übertriebene Verbeugung beim Emir von Katar)

    Also lasst mal die Kirche im Dorf, bei der Flinten-Uschi - die vorher schon mal Krippen-Ursel genannt wurde.

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